#Koffergeschichten #11… aus Amsterdam… Parkplätze und Unterkünfte!

#Koffergeschichten #11... aus Amsterdam... Parkplätze und Unterkünfte!

Im Grunde müsste ich Koffergeschichten immer sofort schreiben. Also, wenn ich noch an diesem Ort bin, der mein Ziel sein soll.

Wenn ich reise, dann überwältigen mich manchmal die Gefühle so sehr, dass ich das gern in sofort in Worte fassen und für ewig festhalten möchte. Vermutlich laufe ich demnächst mit Diktiergerät herum um genau diese Gefühle festzuhalten.

In meiner heutigen Koffergeschichte nehme ich euch erstmal ein wenig mit auf die Parkplatz und Unterkunftssuche… bevor ich mich im nächsten Teil den Momenten widme, die eine Reise immer so unvergesslich machen.

Das eine Unterkunft wichtig ist, versteht sich sicher von selbst… aber auch ein Parkplatz (sofern man mit dem Auto fährt) spielt in Amsterdam ne ziemlich große Rolle.


#Koffergeschichten #11... aus Amsterdam... Parkplätze und  Unterkünfte!


Es ist ein verrückter Sommer.

Anders als die Sommer der vergangenen 3 Jahre. Keine langen Pläne und immer wieder Neuorientierung. Angepasst an die aktuelle Situation, die uns irgendwie alle betrifft.

Aber es hat sich noch etwas verändert zu den vergangenen Jahren. Ich kann selber Auto fahren und das bringt deutlich mehr Flexibilität in den Entscheidungen für mögliche Reiseziele.

Natürlich kann man Amsterdam auch mit der Bahn oder dem Flugzeug erreichen. Aber Bahn fahren erfordert immer etwas Vorausplanung, wenn man dabei nicht komplett verarmen möchte. Amsterdam spontan war irgendwie bisher nie drin… zumindest nicht seitdem wir in Leipzig wohnen.


#Koffergeschichten #11... aus Amsterdam... Parkplätze und  Unterkünfte!
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Ich bin einem Wunsch meines Sohnes gefolgt und vereinfacht formuliert… Amsterdam lag auf dem Weg. Es machte also Sinn genau jetzt und genau dort einen Stop einzulegen.

Er war schon in Amsterdam und ich auch. Zusammen war es unser erstes Mal in dieser wunderbaren Stadt.


#Koffergeschichten #11... aus Amsterdam... Parkplätze und Unterkünfte!


05:30 Uhr fuhren wir in Leipzig vom Parkplatz und 12:00 Uhr kamen wir an. Kein Stau kreuzte unseren Weg, wir hörten Podcasts, Musik oder redeten miteinander. Die Nacht hatte sich kurz angefühlt, weil mir die lange Fahrt etwas Bauchschmerzen bereitete und ich einfach noch nicht wusste, was der Verkehr in den Niederlanden für mich bedeuten könnte. Kurz zusammengefasst… ich war einfach aufgeregt.

Der Vermieter unserer Unterkunft empfahl mir Parkhäuser mitten in der Stadt, aber die Internetrecherche hielt mich davon ab diese Angebote zu nutzen. Abgesehen von den Preisen, die bei 50 Euro pro Nacht für einen Parkplatz liegen können, hielt mich zudem die Verkehrssituation innerhalb des Zentrums davon ab.

Die Gassen in Amsterdam sind eng, es gibt mehr Fahrräder als Einwohner und ich hatte weder Lust auf Personen- oder Blechschäden und auch kein Interesse daran das Auto auf dem Grund einer der Grachten wiederzufinden. Vielleicht müsst ihr jetzt schmunzeln, aber das ist in Amsterdam gar nicht so unüblich… also Autos und Unmengen von Fahrrädern auf dem Boden der Grachten.


#Koffergeschichten #11... aus Amsterdam... Parkplätze und Unterkünfte!
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Ich fand einen außerordentlich guten Blogartikel über die Park and Ride Möglichkeiten außerhalb des Zentrums und entschied mich, aufgrund der guten Beschreibung für den Park and Ride Sloterdijk.

Diese Entscheidung war goldrichtig, auch wenn ich keinerlei Ahnung hatte, wie das alles funktioniert. Man kann zwar alles vorher nachlesen, steht dann aber trotzdem wie Hein Blöd an den Automaten und muss sich erstmal orientieren. Aber das gehört einfach dazu.

Der Vorteil beim P + R Sloterdijk war die direkte Lage am Bahnhof und innerhalb von 40 Minuten waren wir im Zentrum von Amsterdam. Die Metro fuhr alle paar Minuten, war klimatisiert und auch hier tragen alle Masken.

Preislich war das ein echter Knüller. Mit Hin- und Rückfahrt in der Metro hat uns dieser Spaß ca. 10 Euro gekostet. Der Parkplatz wurde dabei mit 2 Euro für 2 Tage berechnet.


Wenn mit dem Auto nach Amsterdam, dann auf einem der Park and Ride Parkplätze parken!


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Im Übrigen mache ich wirklich alles mit google Maps. Jedenfalls da, wo es gut funktioniert. In Amsterdam werden zum Glück auch die Fahrten mit der Metro angezeigt. Ich warte immer noch darauf, dass ich auf diesem Weg auch auf die Straßenbahnzeiten in Leipzig zurückgreifen kann, weil es die Routenplanung erheblich erleichtert.

Ich gab also die Adresse unserer Unterkunft ein und als Zielhaltestelle wurde mir die Station Nieuwmarkt Metro Station angezeigt. Und von dort waren es noch 400 Meter zu Fuß.


#Koffergeschichten #11... aus Amsterdam... Parkplätze und  Unterkünfte!
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Die Hotelpreise in Amsterdam sind im Augenblick, wie in fast jeder Stadt, moderat bis sehr günstig. Ich glaube, wir planen diesen Trip seit fast 3 Jahren und haben es aufgrund der sehr teuren Unterkünfte immer wieder verworfen. Jedenfalls war es gerade immer sehr teuer, wenn wir gern gefahren wären.

Eigentlich war ich kurz davor ein Hotel am Stadtrand zu nehmen. Mein Favorit war das Postillion in Amsterdam. Wirklich richtig günstig, super gut bewertet, man kommt prima mit der Bahn oder dem Rad ins Zentrum. Außerdem sind Hunde erlaubt. Wir haben das Hotel von der Bahn aus gesehen. Ich kann es wirklich empfehlen.

Empfehlen kann ich auch das Hotel Twenty Eight. Auch dieses Hotel liegt etwas außerhalb und bietet momentan tolle Sonderpreise für Übernachtungen.

Aber auch die Hotels mitten im Zentrum glänzen mit günstigen Preisen und die Möglichkeit, mich morgens aus dem Haus zu stehlen und inmitten der Pracht der Grachten zu stehen und bei Sonnenaufgang fotografieren zu können, war für mich das ausschlaggebende Argument für ein Zimmer mittendrin.


#Koffergeschichten #11... aus Amsterdam... Parkplätze und  Unterkünfte!
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Wir landeten bei Vincent in der Prinsenhof Suite. Vincent hat 365 Tage in Amsterdamer Hotels geschlafen und hat versucht herauszufinden, was für Gäste wirklich wichtig ist.

Ich glaube typischer kann man in Amsterdam nicht wohnen. Das Appartement war in einer kleinen, sehr ruhigen Gasse zu finden. Verließ man die Gasse, stand man sofort an den Grachten, keine 30 Meter weiter verschiedene Coffeeshops und um die Ecke das Rotlichtviertel.

Um es kurz zu machen… die Lage war perfekt.


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Genau diese Kombination macht Amsterdam so einzigartig. Es fühlt sich nicht komisch an, dass 100 Meter weiter Prostituierte in Fenstern sitzen und um die Ecke Joints geraucht werden.

Das Appartement von Vincent ist ebenerdig. Heißt also, jeder der vorbeigeht, kann reingucken… wenn man die Vorhänge nicht schließt. Was mich in Deutschland wahrscheinlich stören würde, spielt dort keine Rolle für mich. Eher im Gegenteil. Es hat irgendwie was Kommunikatives. In Amsterdam gehört es dazu, dass man in Wohnungen und Häuser hineingucken kann. Ein Traum für jeden Interieurliebhaber… man bekommt nämlich eine ganze Menge zu sehen.


#Koffergeschichten #11... aus Amsterdam... Parkplätze und  Unterkünfte!
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Mein Favorit für Hotelbuchungen ist übrigens, nach wie vor, Booking.com! Ich buche nur in Ausnahmefällen über andere Portale oder manchmal auch direkt über die Webseiten von Hotels. Der Großteil meiner Buchungen findet aber über das Portal von Booking.com statt… diese Info am Rande, weil ihr mich so oft danach fragt.

Die Prinsenhof Suite hat ein paar Besonderheiten, die ich vielleicht nicht unerwähnt lassen sollte. Alles ist Smarthome gesteuert. Selbst die Vorhänge kann man per Sprachbefehl öffnen und schließen. Alles was innovativ ist, ist in diesem Appartement zu finden. Für 2 Nächte war das sehr witzig, wir würden es aber keinesfalls Zuhause so umsetzen.

Vincent hat für ganz viele kleine Wohlfühldetails gesorgt, die den Aufenthalt in seinem Apartment sehr einzigartig und besonders machen.

Ich hätte mir super gern den Rest seines Hauses angesehen, weil es von außen meiner persönlichen Traumvorstellung einer Immobilie entspricht, aber gefühlt tun das 90% Prozent der Immobilien in Amsterdam. Die Häuser sind einfach ein Traum.

Im Übrigen sind bei Vincent Hunde erlaubt.


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Am allerschönsten fand ich den kleinen Platz direkt vor dem Appartement. Ein kleiner Tisch, 3 Stühle, viele Blumen. Es ist wirklich total ruhig, obwohl man mittendrin ist. Ich hätte gern dort gesessen und geschrieben, aber dafür hat die Zeit einfach nicht gereicht… und so blieb es bei der ein oder anderen Tasse Kaffee und lustigen Begegnungen mit Touristen und Einwohnern in dieser kleinen Amsterdamer Seitengasse.


#Koffergeschichten #11... aus Amsterdam... Parkplätze und  Unterkünfte!


Wir sind auch hier wieder unserem Credo der „Nichtplanung“ gefolgt. Ankommen und gucken worauf wir Lust haben und in der Regel ist das, eine Stadt zu Fuß zu erkunden. Wir sind also einfach losgelaufen und haben uns treiben lassen. Die Stadt erstmal beschnuppern und dann richtig eintauchen.


#Koffergeschichten #11... aus Amsterdam... Parkplätze und  Unterkünfte!
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Mich haben ein paar merkwürdige Kommentare und Nachrichten zu Amsterdam erreicht, was Corona angeht. Ich kann das an keiner Stelle bestätigen. Die Sorgfalt ist dort ebenso groß, wie bei uns in Deutschland. Wir mussten überall Kontaktinformationen hinterlassen und Masken tragen.

Es gab nur äußerst wenig Geschäfte, in denen das nicht der Fall war und ich denke, da liegt die Sorgfaltspflicht auch bei jedem selbst von uns… wir kennen die aktuelle Situation ja nun hinreichend genug.

Insgesamt fand ich die Regeln teilweise deutlich strenger, als bei uns in Sachsen. Das tat dem Amsterdam Erlebnis aber in keiner Weise einen Abbruch.


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2015 war ich das letzte Mal in Amsterdam. Ich fand es 2015 schon so schön, dass ich offensichtlich 3 Blogartikel darüber geschrieben habe (schön, wenn man auf diesem Weg in die eigene Vergangenheit schauen kann).

Ihr findet sie hier:

AMSTERDAM IN 2 TAGEN – „FOOD“!

AMSTERDAM CITY IN 2 TAGEN!

AMSTERDAM IN 2 TAGEN – „SHOPPING“


#Koffergeschichten #11... aus Amsterdam... Parkplätze und Unterkünfte!
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Ich habe selber nochmal reingelesen und im Grunde ist alles immer noch aktuell.

Für mich bleibt Amsterdam eine ganz dicke Empfehlung und warum das so ist… erzähle ich euch in Kürze im nächsten Teil.


Eure Andrea

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