Ich mache es nochmal…

New York #1 - Warum ich überwältigt und zerrissen bin von dieseDer nächste Schritt...4 Wochen New York! Briefe und Post digitalisiern mit dem Digitalkasten!

Nehmt Euch einen Stuhl, einen Sessel, setzt Euch auf den Boden und schaut aus dem Fenster. Fangt an zu träumen.

 

Was seht Ihr?

Wovon träumt Ihr?

Was bewegt Euch wirklich?

Was würde so richtig Euer Herz ergreifen?

 

Ich mache es nochmal und trotzdem fühlt es sich an, wie mein erstes Mal.

Mein Adrenalin schießt so sehr in den Kopf, dass ich Kopfschmerzen habe. Meine Hand zittert, als ich auf „buchen“ klicken. Ich mache es wirklich. Ganz allein, ganz für mich.

Ich habe mir ein günstiges Hotel gebucht. Ich packe die Kamera in den Koffer, das Stativ, Bücher und bequeme Klamotten.

Es ist eines der emotionalsten und persönlichsten Dinge, die ich – für mich – je gemacht habe. Zuerst war es nur ein Gedanke, der sich immer mehr formte. Ich wollte das alleine tun. Ich möchte in Brooklyn meinen Kaffee trinken, auf die Brooklyn Bridge und die Skyline von Manhattan schauen und ich möchte es einfach einatmen.

Nur für mich.

Ich möchte auch keine Filme im Flieger schauen, ich möchte lesen. Weiterlesen im großartigen Buch und Spiegelbestseller über Anstand von Axel Hacke. Ich habe einen Sitzplatz im Flieger reserviert. 41 A. 41 für mein Alter…und „A“ für meinen Namen.

Natürlich sitze ich am Fenster. Normalerweise beansprucht immer Luca diesen Platz für sich. Diesmal aber gehört er mir. Der Fensterplatz. Und ich kann es jetzt schon kaum erwarten diese Stadt unter mir leuchten zu sehen.

New York.

New York: Du bist – für mich – eine Herzensangelegenheit.

Du warst mein größter Wunsch seitdem ich denken kann.

Letztes Jahr mit Dir war zu schnell, zu hektisch, zu vollgepackt.

Ich will mit Dir und mir alleine sein. Mich überraschen lassen. Ohne Stadtplan, ohne Guide. Einfach losmarschieren.

Ich will mich auch nicht erklären. Niemandem. Ich will es einfach tun.

Für mich.

Ohne bewertet zu werden, ohne Fehlinterpretation meiner Zeilen.

Ich brauche einen Moment für mich. Ich brauche einen Moment um innezuhalten und darüber nachzudenken, wie ich in Zukunft Frust und Anstandslosigkeit begegnen werde.

Aber vermutlich kenne ich meinen Weg schon.

 

Everyone knows all about my direction
And in my heart somewhere I wanna go there
Still I don’t go there
Everybody says „say something“
Say something, say something
Sometimes the greatest the way to say something is to say nothing at all….(Justin Timberlake).

 

Ich komme wieder. Noch klarer und entschlossener, als je zuvor.

 

Und ich freu mich auf Euch.

 

Aber dieses New York ist für mich….

 

Nur für mich.

 

Eure Andrea

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