#Glücklichmacher #21 – 1021 Worte…

#Glücklichmacher #21 - 1021 Worte...

1021 Worte hatte ich bereits geschrieben.

1021 Worte über Frauen.

Und nach 1021 Worten wurde mir wieder klar… nein… das bist du nicht.

Nicht mehr.

Dieser Beitrag ist noch abgespeichert in meinen Entwürfen. Er ist, glaube ich, ganz gut geworden, aber er ist eben auch voll mit Frust. Vielleicht liest man den gar nicht so sehr heraus, aber ich weiß ja, was ich dabei gefühlt habe und ich merke eben auch, wie weit ich davon entfernt bin und das es mir immer leichter fällt, mich auf die schönen Dinge zu fokussieren, selbst wenn die Welt aus den Fugen geraten sollte.

Will ich also die sein, die den Zeigefinger hebt oder will ich die sein, die einen Weg kennt und es schafft ein paar von euch dafür zu begeistern?

Der Witz daran ist… ich kenne gar keinen Weg. Ich gehe einfach nur, weil alles andere irgendwie doof ist. Im Augenblick fahre ich auch ganz viel… aber ihr wisst schon, was ich meine.

Manchmal ist meine Welt voller Ärger und trotzdem hat sich so was, wie Ruhe eingestellt. Manche Dinge lassen sich einfach nicht ändern. Vielleicht möchte ich mich selbst auch gar nicht ändern. Ich kann aber Umstände ändern oder den Umgang mit Problemen.

Ich sitze also hier und stelle nach geschriebenen 1021 Worten fest, dass ich sie nicht veröffentlichen werde und ich freue mich darüber. Ich freue mich, weil mir das Schreiben geholfen hat. Weil ich am Ende feststellen konnte, dass die Welt doch gar nicht so schwarz ist, wie ich sie kurz wahrgenommen habe.

Im Laufe des März, April und Mai war ich in einem relativ tiefen Tal unterwegs. Aber da wurde mir zum ersten Mal richtig bewusst, dass man Feuer nicht mit Feuer bekämpft (auch, wenn Johannes Oerding das singt)… mir war eher nach Blumenbildern. Auf Hass folgte ein Bild mit Blumen. War schwer oder nein… eigentlich war es gar nicht schwer, aber es war die allerbeste Entscheidung. Nicht für irgendwen… einfach nur für mich.

Die kleine Italienerin in mir ist nicht gänzlich verloren (ich war mal eher so der Typ Tellergegendiewand). Sie kann sich eben nur besser hinter Blumenbildern „verstecken“, als es früher der Fall war.

Ich bin ein bisschen glücklich über diesen Umstand und das sich so viel an meiner eigenen Gedankenwelt geändert hat, dass ich in der Lage bin zu filtern und erst dann zu veröffentlichen, wenn es mir selber auch wirklich entspricht. Für mich selbst… ein echter Glücklichmacher.

Fühlt euch gedrückt.


Eure Andrea

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