#Glücklichmacher #14 – Montagsmotivation und der fluffigste Pflaumenkuchen!

#Glücklichmacher #14 - Montagsmotivation und der fluffigste Pflaumenkuchen!


Ich fühlte mich müde, regelrecht schlapp und war irgendwie ständig begleitet von einer Art Übelkeit und Schweißausbrüchen. Und auch mein Schlafrhythmus scheint völlig durcheinander zu sein. Vergangenen Freitag war es dann so schlimm, dass ich mich entschied mein Wochenende frei zu machen.

Klingt vielleicht merkwürdig, aber seit der Selbstständigkeit sind Wochenenden Arbeitszeit und es kostet mich richtig viel Kraft mir diese Zeit „frei zu nehmen“.

In dem Moment, in dem ich es entschied, fühlte es sich richtig gut an und doch stand ich Samstagfrüh unter der Dusche und musste regelrecht mit mir kämpfen, mich nicht an den Schreibtisch zu setzen.


#Glücklichmacher #14 - Montagsmotivation und der fluffigste Pflaumenkuchen!
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Richtig schön stellte ich mir den Samstag vor. Ich wollte mich auf mein Fahrrad schwingen, zu Boesner fahren, meine Fuji Kamera mitnehmen, die Spinnerei fotografieren und dann auf dem Bio-Regionalmarkt einkaufen. Und dann stand ich vor meinem Fahrrad und fühlte mich nicht in der Lage in die Pedalen zu treten. Eigentlich fühlte ich mich zu gar nichts in der Lage, zwang mich aber ein Stück zu laufen.

Ich lief also bis zum nächsten Einkaufszentrum, stöberte in der Buchhandlung… fand ein tolles Brot-Backbuch und das neue Buch von John Strelecky. Ich kaufte Lebensmittel ein und lief wieder zurück.


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Nach einem kurzen Moment der Ruhe, backte ich ein Dinkelbrot aus meinem neuen Buch (grandios), las mich bis zur Hälfte des neuen Buches von Strelecky und dann schlief ich für 4 Stunden auf meinem Sofa ein.

Der Sonntag startete deutlich besser, als der Samstag. Ich schnappte mir die Hunde, meine Kamera, ging mit ihnen ins Feld und fing den Herbst ein. Mit den restlichen Pflaumen im Kühlschrank zauberte ich den leckersten Pflaumenkuchen, den ich je spontan zusammengerührt habe. Ich recherchierte nach Fotokursen, die mir bei der Professionalisierung mit meiner Kamera helfen, fand sie auch und meldete mich an. Ich kaufte mir endlich diesen gusseisernen Topf, der schon seit Jahren bei mir einziehen möchte und ich widmete mich endlich mal wieder dem Lettering und somit auch dem Kreativprogram ProCreate auf meinem iPad.



Die Sache mit der Übelkeit, diesen Hitzewallungen und den Schlafstörungen ließ mich aber nicht richtig los. Nicht, weil ich ein überaus ängstlicher Mensch wäre, sondern weil es mich abgrundtief nervt, wenn ich nicht so kann, wie ich aber unbedingt will. Und dann zählte ich eins und eins zusammen… sämtliche Vorboten der Wechseljahre winken mir gerade fröhlich zu und das Wissen darum, beruhigte mich.

Mich hat dieses Gefühl wirklich belastet. Ich dachte erst, es würde an Überarbeitung liegen, aber irgendwie passte das nicht, weil ich so unfassbar gern arbeite und immer wieder versuche auf meine persönlichen Auszeiten zu achten und seien sie auch noch so klein. Klingt verrückt, aber irgendwie bin ich gerade sehr glücklich über diese plausible Erklärung, weil es mir den Umgang mit mir selbst erleichtert.


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Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich mich am Samstag förmlich dazu zwingen musste nicht zu arbeiten. Aber nichtsdestotrotz… dieses Wochenende war einfach wunderbar. Es war richtig gut, dass ich aus meinen eigenen Handlungssträngen ausgebrochen bin. Mein Kopf fühlt sich frei an und voller Kraft für all das, was diese Woche kommt.

Meine komischen Schlafstörungen haben übrigens dazu geführt, dass ich seit 04:30 Uhr am Laptop sitze und diesen Beitrag für euch (und auch für mich schreibe). Gleich schnappe ich mir die Hunde für den ersten großen Spaziergang, dann werde ich die Woche mit einer Joggingrunde starten und dann mit gesunden Sachen im Gepäck den Weg zu meinem Arbeitstag im Büro antreten.


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Ich habe nämlich festgestellt, dass ich mir morgens sehr wohl die Zeit für Sport nehmen kann. Ich arbeite so oft bis spät in die Nacht, da muss ich nicht schon morgens um 06:30 Uhr in der Konfettizentrale sitzen, sondern kann noch was für mich und meine Gesundheit tun.

Wir Frauen… nehmen uns diese Zeit für uns… viel zu selten. Das sind nicht bloß hohle Phrasen, die gerade einem Trend entsprechen, sondern das ist bittere Realität. Für mich selbst ist es immer wieder erstaunlich, wieviel es ausmacht, sich mal rauszuziehen und wenn es nur für 1, 2 Tage ist. Wechseljahre hin oder her… mein Wochenende hat sich angefühlt wie Urlaub und es war richtig gut einfach mal im eigenen Zuhause „Urlaub“ zu machen. Ein echter Glücklichmacher also.


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Ich bin gern bereit alles zu geben und auch über meine persönlichen Grenzen hinaus zu leisten, aber ich merke auch, wie verdammt wichtig es ist, sich kleine Alltagsfluchten zu schaffen und sie auch konsequent zu leben und vor allem bewusst zu inhalieren.

Mir war am Freitag schon klar, wie gut mir das Wochenende tun würde und 2 Tage später kann ich euch sagen… es war eine richtig genialer Glücklichmacher… nicht mal meine Hormone konnten daran rütteln.

Für die perfekte Montagsmotivation lasse ich euch noch das Pflaumenkuchen-Rezept da, was ich aus dem zusammengemischt habe, was meine Schränke hergaben.


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Der fluffigste und saftigste Pflaumenkuchen


Fluffig und saftig, ist für mich bei Kuchen übrigens super wichtig!


Die Zutaten:


  • 300 g Dinkelmehl
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 125 g Butter
  • 200 g Skyr
  • 4 Eier
  • eine Messerspitze Backpulver
  • 125 g Cashew-Milch
  • 500 g Pflaumen


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So gehts:


Die Butter mit der Cashewmilch erwärmen. Ihr könnt übrigens auch jede andere Milch nehmen. Ich habe hier einfach mal experimentiert und es für absolut genial empfunden.

Den Rest der Zutaten mit der Buttermischung zu einem glatten Teig verrühren und in eine 26 cm, gefettete, Form füllen. Die Pflaumen entkernen, halbieren und senkrecht in den Teig stecken. Dann die Form in den vorgeheizten Backofen stellen. Ich hab den Pflaumenkuchen bei 200 Grad ca. 45 Minuten backen lassen und dann noch für 15 Minuten im ausgeschalteten Backofen stehenlassen.

Den Pflaumenkuchen dann rausnehmen, abkühlen lassen, eventuell noch etwas mit Puderzucker bestreuen und servieren. Dieser Pflaumenkuchen ist übrigens so saftig, dass ich weder Sahne, noch Eis dazu brauchte.

Ich wünsche Euch von ganzem Herzen einen fantastischen Wochenstart.


Eure Andrea


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