#Glücklichmacher #13 – 10 Dinge, die mir im August ein Lächeln aufs Gesicht zauberten…

#Glücklichmacher #13 - 10 Dinge, die mir im August ein Lächeln aufs Gesicht zauberten...

Vor ein paar Tagen dachte ich darüber nach, welchem Thema ich mich diesem Sonntag widmen möchte und ob ich mich überhaupt einem Thema widmen möchte. Denn die Beiträge für Sonntags sind meist sehr spontan und folgen einem Impuls. In der Regel schreibe ich sie wirklich erst Sonntags ganz früh im Bett bei einer Tasse Kaffee…

Und dann fiel mir ein, dass ja der August schon wieder rum ist und ich doch über meine Glücklichmacher des Monats schreiben könnte.

Während ich, sehr angestrengt, darüber nachdachte, was mich glücklich gemacht hat, fiel mir erstmal überhaupt nichts ein. Das war schon fast frustrierend. Unser August war geprägt von vielen Krankheitssituationen, die sich fast gängig durchgezogen haben und auch noch nicht ausgestanden sind.

Aber die Glücklichmacher sind eben auch genau dafür da. Sich zu besinnen, mal zurückzulehnen und intensiv darüber nachzudenken, was wirklich gut war und richtig gute Gefühle in einem ausgelöst hat.

Seit diesen Gedankengängen, vor ein paar Tagen, habe ich dann täglich in mein Notizbuch Dinge geschrieben, die mich in den vergangenen Wochen glücklich gemacht haben und dann war es ganz leicht.

Übrigens ist es das übriggebliebene Notizbuch vom Konfettihaus Workshop. Ich muss immer lächeln, wenn ich es sehe… denn es begrüßt mich täglich mit „Wie fantastisch bist du denn bitte?

Kommen wir nun aber zu meinen 10 Glücklichmachern im August 2019…


Verständnis


Ihr kennt das sicher alle. Krankheit kann ganz schön viel durcheinander bringen. Angefangen dabei, dass man sich einfach schlecht fühlt und nicht leistungsfähig ist und dann kostet krank sein richtig viel Zeit. Ich hatte mir einen ziemlich genauen Plan festgelegt, wie ich arbeiten möchte und wann ich wieviel Zeit investieren kann. Dazu gehören auch Bürotage, die gern mal bis spät in die Nacht gehen.

Meine Pläne wurden einfach durchkreuzt. Ich habe tatsächlich ganze Tage „verloren“, weil ich mit meinem Sohn von einem Arzt zum nächsten gewackelt bin und dann eben selber nicht gesund war. Es gab Tage im August, da hing ich so richtig in den Seilen.


Während du also Pläne machst, fällt das Leben hinter dir lachend vom Stuhl.


Bei mir ist es allerdings so… ich bin selbstständig. Wenn ich nicht arbeite, verdiene ich kein Geld. Das ist ein schleichender Druck und natürlich vereinbart man mit Kunden Fristen. Fast keine konnte ich einhalten. Es ist also nicht nur so, dass ich nicht bezahlt werde, wenn ich meine Aufträge nicht schreiben kann… im schlimmsten Fall könnte ich Aufträge auch verlieren, weil ich eine Deadline nicht einhalten konnte.


Ich habe keinen meiner Aufträge verloren.


Jeder meiner Kunden hat mit Verständnis reagiert und langsam schaffe ich es auch mein Pensum wieder aufzuholen.

Es ist ein sehr gutes Gefühl, wenigstens an dieser Stelle mit ein wenig Sicherheit gesegnet zu sein und zu wissen, dass es meinen Kunden darum geht wirklich mit MIR! zusammenzuarbeiten und nicht beim kleinsten Problem zum nächsten zu rennen.


Scharfe Messer


Ja, Ihr lest richtig… scharfe Messer.

Ich habe es endlich geschafft meine Küchenmesser zum Schärfen zu bringen.

Culinaris in Leipzig hat ganze Arbeit geleistet. Selbst die Griffe wurden wieder auf Hochglanz gebracht und ich fühle mich, als wäre ich ein kleiner Samurai. Mir war gar nicht mehr bewusst, wie erleichternd es ist, wenn Messer auch richtig schneiden…


Himbeer Luftkissen


Die Erkrankungssituation (sorry für diesen Krankheits-Spam… aber das war nun mal einfach mein August), hat allerdings eine sehr positive Begleiterscheinung.

Mein Sohn, im Teenager Alter, verändert gerade massiv seine Einstellung zum Thema Ernährung. Wir sprechen viel darüber, außerdem schreibt er eine Facharbeit zum Thema Klimawandel (darüber bin ich sehr stolz) und wir gehen oft zusammen einkaufen und suchen gemeinsam Lebensmittel für unsere Mahlzeiten aus.

Wenn wir es schaffen, gucken wir einmal die Woche im Macis in Leipzig vorbei. Die Bäckerei, die zum Biomarkt gehört, ist unsere persönliche Lieblingsbäckerei.

Letztens gab es dort Himbeer Luftkissen. Ich glaube jedenfalls, dass sie so hießen. Wir haben 4 Stück für den Weg mitgenommen. Wobei man von Weg nicht wirklich reden kann, weil wir diese süßen Teile auf ungefähr 5 Metern inhaliert haben.

Mich haben die Himbeer Luftkissen so richtig glücklich gemacht, weil sie mich total an Cronuts von Dominique Ansel erinnert haben und für die würde ich ja über Wasser laufen…


2 Tage Sylt


Ich war 2 Tage auf Sylt.

Uta und ich hatten 2 Tage unserer täglichen Arbeit beiseite gelegt um über mögliche, gemeinsame Projekte in der Zukunft zu sprechen. Wir hatten keinerlei Pläne geschmiedet. Wir wollten einfach nur Zeit miteinander verbringen und wenn es keine Projekte im Anschluss gegeben hätte, wäre das auch ok gewesen.

Am ersten Abend sind wir Richtung List gefahren. Wir haben uns Currywurst und Pommes mit an den Strand genommen und haben uns in den Sand gesetzt. Dieser Moment hat mir so viel gegeben. Es lässt sich kaum in Worten ausdrücken, wie schön diese Insel ist und wie glücklich ich mich in diesem Moment gefühlt habe.

Und es ist unglaublich, wie effektiv wir in diesen 2 Tagen waren und trotzdem konnte ich Sylt inhalieren in dieser so kurzen Zeit. Danke Uta und danke du wunderbare Insel.


Auf anderen Pfaden


Ich bin ja nach wie vor Facebook-Nutzerin. Ob das wohl am Alter liegt? Jedenfalls bin ich ein großer Fan der Veranstaltungsvorschläge, weil man sonst viele, tolle Dinge echt verpassen würde.

Vergangene Woche war ich mit Dani und Karin im Garten von Hostel & Eden. Dort haben 2 Frauen von ihren Wegen erzählt. Die Veranstaltungsreihe nennt sich „Auf anderen Pfaden“ und findet in unregelmäßigen Abständen immer wieder statt.

Dieser Garten ist zauberhaft, das vegetarische Essen von der Vleischerei in Leipzig richtig, richtig gut und überhaupt… das war ein richtig schöner Glücklichmacher-Abend im Sommer 2019.


Shoppingtipp – ein Kissen für Weihnachten


Also beim Thema Schal seid Ihr ja bei den Juli Glücklichmachern völlig ausgeflippt. Freut mich sehr, dass Euch der Tipp so gut gefallen hat.

Heute geht es um ein ganz zauberhaftes Weihnachtskissen. Es ist mir durch Zufall über den Weg gelaufen und ich befürchte, dass es irgendwann wirklich ausverkauft sein könnte, weil das bei verschiedenen Designs von GreenGate immer wieder passiert und man sie dann für überteuerte Preise auf Ebay wiederfindet.

Das schöne an dem Kissen? Es braucht kaum noch Deko drumherum und ich finde es ganz zauberhaft. Ich habe es schon mal (vorsichtshalber) vor Veröffentlichung des Beitrags bestellt.


Das Kissen findet Ihr hier.

Eine passende Fußmatte findet Ihr hier.

Und ein Geschirrtuch gibt es auch noch passend dazu, hier.



Ein neuer Workshop


Anfang August war ich mir noch nicht sicher, ob ich erneut die Kraft für einen großen Workshop aufbringen möchte. Der Konfettihaus Workshop war eines der großartigsten Erlebnisse 2019, hat aber auch unglaublich viele Ressourcen in Anspruch genommen.

Aber wir wagen es erneut und es fühlt sich deutlich routinierter an in der Organisation und Planung. Was ein extrem gutes Gefühl ist und mich sehr glücklich macht.

Im März 2020 geht es nach Sylt und wir haben diesen Konfettihaus & Friends Workshop der Kreativität, gepaart mit einem großartigen Miteinander, gewidmet.

Das Save the date ist bereits online und bei Interesse könnt Ihr Euch für „das kreative Syltglück“ – unverbindlich – in die Mailingliste eintragen.


Das Formular dazu findet Ihr hier.


Was mich, in diesem Zusammenhang, richtig happy macht? Das sich ganz viele von Euch schon eingetragen haben und ganz liebe Nachrichten hinterlassen. Dankeschön!


Ein neues Sushi-Restaurant in Leipzig


Ich hatte es gestern schon in meiner Instastory angekündigt… ich möchte heute einen echten Glücklichmacher-Restaurant-Tipp mit Euch teilen. Eine Zufallsentdeckung gestern in der Innenstadt.

Das Hoshi in Leipzig ist – scheinbar – neu und ein richtig gutes, japanisches Restaurant mit einem grandiosen Angebot verschiedenster Speisen. Wenn Ihr dort seid, dann unbedingt nach hinten in den Garten durchgehen.

Kulinarisch war das einer der besten Sushiabende in Leipzig, den wir je hatten. Preislich ist das natürlich kein Schnäppchen, der Qualität aber absolut angemessen.

Ganz dicke Glücklichmacher-Empfehlung von Luca und mir.


Ein Treffen im Dezember


Nach dem Konfettihaus-Workshop im Juni ist u.a. eine WhatsApp-Gruppe zwischen all den Teilnehmerinnen und unserem Team entstanden. Es herrscht immer noch reger Kontakt und gestern Abend las ich folgenden Satz:


„grad hab ich den Chat nochmal gelesen und gedacht – hach ist das schön – ihr seid einfach zum knutschen“…


Und genauso ist es.

Unser größter Wunsch war ein Miteinander für Frauen zu schaffen. Einen Ort des Austauschs. Ob so was gelingt, steht in den Sternen… aber aus irgendwelchen Gründen hat das funktioniert.

Wir sehen uns, fast alle, im Dezember wieder. Einfach, weil wir uns sehen möchten! Zeit miteinander verbringen. In Leipzig. Wer es von den Mädels möglich machen konnte, kommt. Wir übernachten wieder alle gemeinsam, es wurden Gästezimmer leergeräumt. Selbst Bea kommt wieder aus der Schweiz angeflogen.


DAS MACHT MICH SO GLÜCKLICH!


Ein besseres Feedback, als das sich die ganze Mädelstruppe nochmal Richtung Leipzig aufmacht… kann es ja nun echt nicht geben. Ich freu mich riesig auf das Weihnachtswochenende.


Mein Arbeitsweg…


Es sind nur ca. 200 Meter und sie bedeuten ganz viel für mich.

Als ich mich Anfang des Jahres zu einem gemeinsamen Büro mit Katharina entschied, stellte Luca in Frage, ob ich das denn auch wirklich nutzen würde. Er hatte nicht ganz Unrecht mit seinen Bedenken. Die Gefahr, einfach Zuhause sitzenzubleiben und dort zu arbeiten, ist natürlich da.

Der innere Drang, meine Arbeit endlich – zumindest weitestgehend – von unserer Wohnung trennen zu können, war riesig. Und das der Bedarf tatsächlich da war, zeigt sich jetzt sehr deutlich.

Es fühlt sich wirklich so an, als würde ich „zur Arbeit gehen“. Das macht in der Effizienz eine ganze Menge aus. Vor allem mache ich mittlerweile so was, wie Feierabend.

Ich finde es erstaunlich, was das mit dem Kopf macht, weil ich ja – auch ohne Büro – immer gearbeitet habe und trotzdem fühlt es sich jetzt erst, wie richtige Arbeit an. Ganz schön verrückt…

Fast täglich, auf meinem kurzen Arbeitsweg, denke ich, wie glücklich ich bin gleich die Tür zu unserer Konfettizentrale aufschließen zu dürfen…

Ich wünsche Euch einen fabelhaften Sonntag und hoffe sehr, dass Ihr auch ein paar richtig schöne Glücklichmacher im August hattet.


Eure Andrea

1 Kommentar

  1. 1. September 2019 / 16:43

    Ein wirklich schöner Glücklichmacher. An Facebook mag ich auch sehr besonders, das ich dadurch so viele tolle Veranstaltungen mitbekomme. Auf der Arbeit hätte ich letztens auch ein Arbeitskollege wo ich Verständnis von ihm bekam. Ein tolles Gefühl

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