Es ist nie zu spät um Verantwortung zu übernehmen… und warum „Recht“ auch manchmal wichtig für die Seele ist…

Es ist nie zu spät um Verantwortung zu übernehmen - richtig versichern mit der ADAC Rechtsschutz-Versicherung

*Werbung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der ADAC Rechtsschutz-Versicherung entstanden…

Meine Mama war 18 Jahre, als sie mich bekommen hat. Das ist für mich eigentlich kaum vorstellbar. Ich war 10 Jahre älter, als Luca zur Welt kam und ich wäre mit 18 nicht mal annähernd bereit gewesen für ein Kind… ich war ja selber noch eins… also irgendwie.

Jedenfalls gehört meine Mama zu den Frauen, die sich schon recht früh über diverse Konventionen hinweggesetzt und die für ihr Glück gekämpft hat. Ich kann mich nicht erinnern, dass sie mal gesagt hätte, wie wichtig es sei als Frau stark zu sein und zu kämpfen… sie hat es einfach gemacht und ich… habe es mir offensichtlich ein Stück abgeschaut. Natürlich ist es wichtig zu reden, aber noch viel wichtiger ist es zu handeln und für – vermeintlich auswegbare Situationen – eine Lösung zu finden. 

Vermutlich war weder ihr, noch mir bewusst, wieviel ich davon in mein eigenes Leben mitnehmen konnte und wie oft mir ihre Stärke geholfen hat, ohne das sie an meiner Seite stand. Der Einfluss der Erziehung meiner Eltern, hat gereicht um aus mir eine unabhängige und selbstbewusste Frau zu machen. Dafür bin ich unendlich dankbar.

Meine Eltern sind mehrfach in kaltes Wasser gesprungen. Der vermutlich größte Sprung war die „Flucht“ vom Osten in den Westen. Ich hab sie nie gefragt, was eigentlich ihn ihnen vorgegangen ist, als sie mit Hab und Gut in unserem Trabi, mit uns auf der Rückbank, die Grenze passierten ohne zu wissen, was da wirklich auf uns zukommt. Heute kann ich mich ja wenigstens über das Internet informieren, aber all das gab es vor knapp 30 Jahren noch nicht.

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Wenn mich persönlich die letzten Jahre, vor allem die letzten 5 Jahre, etwas gelehrt haben… dann, dass man nicht alle Kämpfe komplett alleine ausfechten kann. Für mich selbst war es lange Zeit eine Hemmschwelle mir Hilfe zu holen, völlig egal um welche Hilfe es sich dabei handelt. Ich glaube meinen Eltern ging es ähnlich, aber manchmal kommt man an Punkte im Leben, da müssen die Profis ran. 

Ich selber habe meine Ausbildung bei einer Anwaltskanzlei absolviert und konnte meinen Eltern deswegen mit Rat & Tat zur Seite stehen und Empfehlungen für gute Anwälte abgeben. Ich bin sehr froh, dass sie an der ein oder anderen Stelle meinem Rat gefolgt sind und sich Hilfe geholt haben, denn auch meine Mama tendiert eher dazu alles alleine zu machen. Das ist eine riesengroße Last, vor allem, wenn man um etwas kämpfen muss, was einem eigentlich zusteht. 

Die Situation meiner Eltern macht mich mit jeder Faser meines Körpers demütig. Immer fleißig, immer pflichtbewusst, so gut wie nie krank. Meine Eltern sind erst Zuhause geblieben, wenn sie nicht mehr konnten. Mein Papa ist seit seinem 18. Lebensjahr LKW Fahrer. Ein Knochenjob. Ich kann es bis heute kaum ertragen, wenn auf die Brummifahrer geschimpft wird, weil ich genau weiß, was es bedeutet diesen Job zu machen und das es am Ende des Monats die Überstunden sind, die einen finanziell über Wasser halten und das obwohl man fast rund um die Uhr auf Tour war. 

Schlimme Unfälle haben ihn auf diesem Weg begleitet. In Leipzig hat er die Platten für die Plattenbauten gefahren und dabei fast seine Hand verloren. Er ist mit einem Bagger im Steinbruch umgekippt und wurde aus der Fahrerkabine geschleudert und es explodierte vor ihm der Schlauch seines Kalksilos. Kalk ist ätzend und es hätte ihn fast sein Augenlicht gekostet. Soweit ich mich erinnern kann wurde er mit dem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Er hat alles überstanden und weitergemacht und dann fing alles an sich zu verändern. Er wurde richtig krank und konnte nicht mehr arbeiten. Er wäre eine Gefahr für die Straße gewesen. 

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Ich habe selber schon erlebt, was es bedeutet zu kämpfen und parallel krank zu sein. Mittlerweile glaube ich, das ist so gewollt. Ich bin davon überzeugt, dass verdammt viele Menschen einfach aufgeben. Es ist umfangreich, man versteht die Formulare kaum und eigentlich kennt man auch überhaupt nicht die eigenen Rechte. Ich bin ganz oft weinend über all den Unterlagen zusammengebrochen und ich glaube meiner Mama ging es ähnlich. Auf der einen Seite die Sorge um einen kranken Menschen und auf der anderen Seite tiefe Existenzängste. Das kostet unsagbar viel Kraft.

Es war ein Kampf um einfach alles. Meine Eltern glauben nicht an die „Institution Sozialstaat“ und ich kann sehr gut verstehen warum das so ist. Auf etwas Anspruch zu haben und ihn dann letzen Endes auch zu bekommen… sind 2 verschiedene Paar Schuhe.

Ich habe es Euch schon einige Male erzählt, bevor ich nach Leipzig ging, war ich in puncto Versicherungen eine Niete. Soll heißen, ich hatte so gut wie keine. Als ich dann aber alleinerziehend war und von vorne anfing, kümmerte ich mich auch darum. Die (fast) alleinige Verantwortung für meinen Sohn hat nochmal vieles verändert. Das fehlende Backup in Form eines Partners hat Ängste in mir freigesetzt und die ich habe positiv für mich genutzt und mein Leben neu geordnet. Ich sorge also komplett allein für unsere Sicherheit und dazu zählen eben auch Versicherungen und insbesondere auch eine Rechtsschutzversicherung.

Um es vorwegzunehmen… ich hasse Streit. Das braucht kein Mensch. Aber mit rechtlichem Rat ist es ganz ähnlich, wie mit den Steuern… ohne Experten an der Seite, wäre ich manchmal ganz schön aufgeschmissen.

Ich selber bin nun im 4. Jahr alleinerziehend und seit 4 Jahren umfassend versichert und ich musste meine private Rechtsschutzversicherung noch nie richtig in Anspruch nehmen. Bisher hat es immer gereicht sich rechtlichen Rat einzuholen per Telefon. In der Regel konnte dann die ein oder andere Diskussion bereits beigelegt werden ohne den Weg zum Gericht. Der ADAC Rechtsschutz bietet die rechtliche Beratung übrigens telefonisch oder auch im Chat. 

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Warum der ADAC Rechtsschutz bzw. eine ADAC Rechtsschutz-Versicherung?

 

Kein Führerschein, kein Auto und trotzdem im ADAC? In der Leipziger Innenstadt gibt es eine große ADAC Filiale und wenn Ihr mal einen Blick hineinwerft, wird klar, dass hier so viel mehr geboten wird, als reguläre Pannenhilfe.

Der ADAC Rechtsschutz bietet nämlich folgende Vorteile:

  • Die Versicherungssumme in Europa ist unbegrenzt (bereits ab der Exklusiv Produktlinie)
  • Beruf, Wohnen, Verkehr und Privat – die umfangreiche Absicherung umfasst fast alle Lebensbereiche
  • Die Tarife sind maßgeschneidert und es gibt auch individuelle Tarife für Senioren
  • ADAC Mitglieder haben einen Preisvorteil
  • Der Anwalt kann frei gewählt werden
  • Es stehen Online-Dienste zur Verfügung, z.B. für die Erstellung einer Patientenverfügung oder eines Testaments
  • Die Erstberatung kann per Telefon oder im Chat in Anspruch genommen werden.

Alle Infos zur ADAC Rechtsschutz-Versicherung bekommt Ihr hier.  

  

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Über Pfingsten habe ich meine Eltern endlich wieder in meine Arme schließen können. Es war ein ganz wunderbares Wochenende. Mein Papa ist zwischenzeitlich im – wohl verdienten – Ruhestand und es macht mich unfassbar glücklich zu sehen, wie zufrieden sie mittlerweile sein dürfen. Es ist eine ganz bescheidene Zufriedenheit mit ganz bescheidenen Wünschen. Ich könnte als Tochter nicht stolzer sein.

Meine Eltern haben gekämpft um ihr Recht und sie haben sich rechtlichen Beistand geholt. Es hat eine ganze Weile gedauert. Es hat ganz sicher viel Kraft gekostet und doch hat es sich am Ende gelohnt. Es hat sich vor allem gelohnt, weil es auch mental wichtig ist, dass für sich zu tun. Jahrelang hart zu arbeiten, dann ernsthaft zu erkranken und parallel finanzielle Existenzängste auszustehen, ist einfach kein Spaß.

Ich bin jetzt 42 und wenn ich eins mittlerweile weiß… die Zeit ist zu kurz, um den Kopf in den Sand zu stecken. Ganz lange habe ich gedacht, dass ich keine Hilfe bräuchte… das Versicherungen unwichtig sind. Vielleicht habe ich sogar gedacht, dass es im Alter keinen Sinn mehr macht Verantwortung zu übernehmen… frei nach dem Motto „jetzt ist es ja eh zu spät dafür“. Wenn ich eins gelernt habe in den letzten 7 Tagen, dann… das es das niemals ist… zu spät. Ich sag nur #konfetti2gether !

 

Eure Andrea

 

Es ist nie zu spät um Verantwortung zu übernehmen - richtig versichern mit der ADAC Rechtsschutzversicherung

5 Kommentare

  1. Elsa
    2. Juli 2019 / 13:46

    Beeindruckende Worte, die mich selber zum Überlegen bringen, mehr professionelle Hilfe, sei es durch die ADAC oder Co zu nehmen. Ich kann mir erst jetzt so richtig vorstellen, wie anstregend das Leben eines LKW Fahrers sein kann und ziehe meinen Hut!

    viele Grüße,
    Elsa

  2. Jörg Wild
    2. Juli 2019 / 16:06

    Hat mir sehr zugesprochen die Geschichte aus dem Leben!

  3. Anikgjen
    3. Juli 2019 / 7:56

    Ich lese Deinen Blog schon von Anfang an und bin in vielen Dingen bei Dir- heute muss/kann ich Dir tatsächlich zum ersten Mal „nicht Recht“ geben…..
    Die Einzige Versicherung die sich nie Zuständig fühlt ist die Rechtsschutz. Ich habe tatsächlich schon überlegt ob ich eine Versicherung abschliesse die sich für mich einsetzt dass sich meine Rechtsschutz für mich einsetzt….. es fühlt sich an wie rausgeschmissenes Geld…..
    Sie verdrehen alles und winden sich perfekt heraus. Teilweise ist es fast schon zum lachen wenn es nicht so Ernst wäre.
    Daher empfinde ich die Rechtsschutz eher als überflüssig und werde sie kündigen wenn der Vertrag ausläuft….
    Ich habe dafür gute Erfahrung mit der Hausrat gemacht…..als wir 2014 abgebrannt sind-hat alles super gut geklappt und unsere Versicherung hat uns regelrecht „aufgefangen“ unser zugewiesener Sachbearbeiter hat uns zur Seite gestanden und uns 8 Monate lang durch den Schlamassel geführt!
    ABER…..die Beste Versicherung ist die, die man nicht braucht!

    • Andrea
      Autor
      3. Juli 2019 / 8:13

      Liebe Anika, mir geht es ja bei meinen Blogposts nicht um Recht. Und ich kann diese Erfahrung nicht mit Dir teilen, bin aber davon überzeugt das es sicher auch solche Fälle gibt, wie bei Dir. Versicherung ist einfach kein Thema, was hip ist… egal aus welcher Perspektive. Wir konnten schon mehrfach – sehr gut – mit unserer Rechtsschutzversicherung zusammenarbeiten. Ich verstehe aber absolut Deinen Unmut. LG Andrea

    • Katrin
      3. Juli 2019 / 9:01

      Kann man nicht generell sagen. Hier ist es wichtig den richtigen Versicherer herauszusuchen. Auch dafür gibt es Statistiken etc. Wenn du einen guten Makler, Anwalt oder Vertreter fragst, weiß der in aller Regel welche Versicherer die altbekannten Verweigerer sind. Trotzdem muss eine Versicherung den Erfolg und die Berechtigung abwägen, schon alleine zum Schutz der Versichertengemeinschaft. LG

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