#glücklichmacher #9 …singin‘ and dancing in the rain…

#glücklichmacher #9 …singin‘ and dancing in the rain…

Knapp 1500 Wörter hatte ich geschrieben. Es war so ein Mimimi Post. Ein bisschen jammern und ein bisschen mich selbst in den Hintern treten. Und als ich fast fertig war, wusste ich… ich möchte das nicht veröffentlichen. Dieses „Mimimi“ gehört mir und meiner Schwester und geht niemanden sonst etwas an.

1500 Wörter musste ich schreiben um zur Ruhe zu kommen. Mental zur Ruhe. Und es hat geholfen. Während ich am Anfang des Textes noch jammerte, hatte ich am Ende mein „kick in the ass„. Ich hasse es mich im Irrgarten der Emotionen zu verlaufen und davon leiten zu lassen, denn meist kommt nichts gutes dabei raus. Eigentlich bräuchte man eine Art Reset Knopf damit man den mal kurz drücken kann um wieder richtig gepolt zu laufen.

Ich hatte Donnerstag und Freitag in Berlin viele Glücklichmacher Momente. Ich versuche tatsächlich immer mit einem Strahlen auf mein Gegenüber zuzugehen. Und es ist total interessant zu beobachten, was dann passiert… ich mache fast nie schlechte Erfahrungen. Ganz im Gegenteil. Ich strahle und es strahlt jemand zurück. Das ist total toll, weil ich mich darüber richtig freuen kann. Zum Beispiel, wenn man in ein Selbstbedienungsrestaurant geht und Speisen und Getränke an den Tisch gebracht werden… weil man so gestrahlt hat, weil man vielleicht ein paar nette Worte mehr verloren hat. Wie schön wäre es, wenn wir alle so miteinander umgehen würden. Ich würde dauerhaft strahlen, wie ein Honigkuchenpferd.

Und trotzdem bin ich gestern mit einer Sinnkrise aufgewacht. Die war so schlimm, dass ich erstmal eine große Runde mit den Hunden spazieren ging und die Nummer meiner Schwester wählte. Ich fühlte mich schon beim ersten „Hallo“ umarmt und heulte bevor die ersten Worte überhaupt gesprochen waren. Da lag ein dunkler Schatten auf der Seele und der musste dringend weg.

Der Schatten ist weg.

Meine Schwester hat geholfen. Die 1500 Wörter haben geholfen und dann machte ich am Nachmittag auch noch meine (aktuell) persönliche LieblingsPlaylist an. Ich fing an mit den Songs zu Eat, Pray, Love und bei Singin‘ in the Rain war dann einfach alles, was dunkel war… wieder weg.

Vor ein paar Wochen hatte ich Besuch von meinen Freunden Daniel und Conny. Wir saßen auf meinem Teppich, haben lecker gegessen und diese Playlist gehört, dazu gesungen und dabei könnte unser Musikgeschmack unterschiedlicher nicht sein. Als ich am nächsten Morgen aufwachte und in die Küche ging, standen dort 5 leere Flaschen Wein und Sekt. Formulieren wir es mal so… dieser Abend war völlig im Fluss…

Jedenfalls hab ich keine Ahnung, wie die 5 Flaschen dahin gekommen sind (muss mal den Daniel fragen)… ich weiß nur eins…

 

Manchmal hilft es zu singen und zu tanzen… am allerbesten im Regen!

 

Und… ich wünsche jedem diesen einen Menschen, den man einfach anrufen kann und bei dem man sich einfach immer! umarmt fühlt. Steff… Du warst gestern mein #glücklichmacher. Danke.

Happy again!

 

Eure Andrea

 

PS: Falls es Euch heute auch zu heiß ist… dann kann ich Euch wirklich empfehlen Singin‘ in the Rain anzusehen. Einer meiner liebsten Musical Filme. Wird auf jeden Fall bei Amazon, maxdome und google gestreamt und macht richtig gute Laune (ich hab den Film erst kürzlich wieder selbst gesehen und ich glaub, ich hab die ganze Zeit dabei gelächelt… so schön).

 

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1 Kommentar

  1. 30. Juni 2019 / 11:20

    Dieses Gefühl kennen sicherlich viele. Und ein dreifaches Hoch wenn jede es schafft sich darauszuziehen

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