Zuhause bist immer nur du…warum wir uns öfter mit unseren Kindern verabreden sollten! Sushi, Grindelwald und Weihnachten mit CineStar!

Zuhause bist immer nur du…warum wir uns öfter mit unseren Kindern verabreden sollten! Sushi, Grindelwald und Weihnachten mit CineStar!

*Werbung in Zusammenarbeit mit CineStar*

Wir verlassen die Zahnarztpraxis.

Heute war es ausnahmsweise mal notwendig ihn zu begleiten. Vor der Passage trennen sich unsere Wege. Ich habe einen Termin und er muss in die Schule. Ich verabschiede mich fröhlich und möchte ihm noch einen Abschiedskuss auf die Wange drücken….

Er dreht sich weg….

Mein Herz bleibt kurz stehen. In Bruchteilen von Sekunden überlege ich, wie ich damit umgehen soll. Ich dreh mich um und gehe. Ich bin verletzt und da kann ich mir 1000 mal selbst erzählen das sei völlig normal…Pubertät und so. Es tut trotzdem weh.

In 3 Wochen wird er 14. 

Manchmal vergesse ich sein Alter. Manchmal wird er schon auf 18 geschätzt. Am Flughafen z.B., wo wir durch die automatisierte Passkontrolle gehen sollten. Der Grenzbeamte war völlig fassungslos, als ich ihn auf die 13 Jahre meines  Sohnes hinwies. 

Es ist eine sehr besondere Situation alleinerziehend zu sein, aber es ist keinesfalls eine schlechtere Situation. Sie ist einfach nur anders und eben besonders. Meine Mama sagte ganz oft, seitdem wir aus dem Haus sind, ist es ruhiger geworden….es wird weniger gestritten. Heute verstehe ich, was sie damit meint. In Beziehungen wird ganz oft wegen der Kinder gestritten….unterschiedliche Ansichten, unterschiedliche Erziehungsmethoden. Nicht immer ist es einfach an einem Strang zu ziehen und eine Einheit als Eltern zu bilden.

 

 

 

Dieses Problem gibt es bei uns nicht mehr und deswegen ist es sehr ruhig und entspannt zwischen meinem Sohn und mir. Ich entscheide alleine und weise den Weg. Es geht auch gar nicht anders. Anfangs war das irgendwie schwer, aber dann hab ich angefangen diesen Status zu genießen.

Es ist wichtig die Balance zu finden. Die Gefahr das eigene Leben auf das Kind auszurichten ist groß. Es ist wichtig, dass sie gehen dürfen und wir loslassen können. Es ist die vermutlich schwerste Aufgabe in unserem Dasein als Mütter, aber sie ist zu schaffen.

Ich finde es unfassbar spannend dieser Entwicklung zuschauen zu dürfen…wohin wird seine Reise wohl gehen?

Was im Alltag von Familien manchmal verloren geht, konnten wir uns zurückerobern. Ich spreche von bewusster Zeit miteinander. Ich glaube für Kinder ist es sehr wichtig auch einfach mal alleine wahrgenommen zu werden. Ohne Rücksicht auf die Geschwister oder das jeweils andere Elternteil. Nicht immer muss alles zu einer Einheit geformt werden. Ich genieße es, wenn wir gemeinsam essen gehen. Einfach nur zu zweit. Wir sprechen dann unfassbar viel und keine Aufmerksamkeit muss geteilt werden. Das ist völlig anders, als wenn man als komplette Familie etwas unternimmt oder irgendwer dabei ist.

 

 

Wir verabreden uns mittlerweile tatsächlich richtig, denn jeder von uns hat ja auch noch ein eigenes Leben. Mindestens einmal im Monat gehen wir schön essen und anschließend ins Kino. Wir lieben gutes Essen und wir lieben gute Filme. Eine Leidenschaft, die uns total verbindet. Wir hören jede Woche die Kino Kritiken von 1LIVE und lassen uns fröhlich davon beeinflussen.

Unser persönliches Lieblingskino ist das CineStar. Die Sitze sind ultrabequem und es gibt genügend Beinfreiheit. Liebster Kinosaal ist Kino 8. Für uns kann die Leinwand nicht groß genug sein und guter Sound spielt ebenfalls eine große Rolle.

 

Zuhause bist immer nur du...warum wir uns öfter mit unseren Kindern verabreden sollten! Sushi, Grindelwald und Weihnachten mit Cinestar!

 

Meist gehen wir vorher zu Sushi Circle, aber vergangene Woche haben wir uns mal das Sakura in Leipzig gegönnt….Hammer! Unbedingt früh genug reservieren…das gilt übrigens auch für Kinofilme am Wochenende!

 

 

Die letzten beiden Filme im Kino haben uns richtig vom Hocker gehauen. Bohemian Rhapsody hat uns nachhaltig beeindruckt, allein schon wegen der schauspielerischen Meisterleistung von Rami Malek.

An Grindelwalds Verbrechen hatte ich keinerlei Erwartungshaltung und auch hier sind wir völlig euphorisch aus dem CineStar in Leipzig gekommen. Von Anfang bis Ende absolut fesselnd. Eddie Redmayne ist nicht umsonst schon Oscar-Preisträger für seine Rolle als Stephen Hawking in “Die Entdeckung der Unendlichkeit”.

Grindelwalds Verbrechen ist so großartig, dass ich aktuell nochmal mit allen Teilen von Harry Potter angefangen habe. Im Übrigen spielt Jude Law den jungen Albus Dumbledore….sehr sehenswert!

Die Leidenschaft für Filme (und Musik) hat mir mein Papa in die Wiege gelegt. Uns verbindet das bis heute, auch wenn unsere Geschmäcker zwischenzeitlich etwas auseinandergehen.

Habt Ihr Euch schon mal mit Euren Kindern verabredet?

Ich spreche nicht vom Zoobesuch oder einem Tag am See. Ich meine ein richtiges Date. Man sitzt, quatscht und hat Spaß….Wenn nicht, dann versucht das mal. Es ist erstaunlich, wie sehr sich Kinder öffnen, wenn sie mal mit nur einem Elternteil unterwegs sind und wenn man sich richtig Zeit nimmt. Smartphone beiseite legen und zuhören!

 

 

Weihnachtliche Geschenkidee – ein Kino Gutschein für das CineStar!

 

Seit 3 Jahren gehen wir nun schon ins CineStar und natürlich besitzen wir die CineStar Card. Jeder, der mir schon länger folgt, kennt unsere Kino-Leidenschaft. Im Übrigen ist ein Gutschein fürs Kino auch ne prima Sache im Adventskalender für Teenager (das kann man ja auf die verschiedenen Tage aufteilen).

In diesem Jahr gibt es vom CineStar einen Kino Gutschein für coole Socken. Man kann also süßen Kinospaß in Form eines Lindt Weihnachtsmanns in Verbindung mit einem Kinoabend verschenken. Natürlich stehen auch weiterhin Klassiker, wie z.B. die Filmdose, zur Verfügung.

Alle Infos zu den Kinogutscheinen vom CineStar findet Ihr hier.

 

 

Für uns ist Kino immer noch etwas besonderes. Kein großer Fernseher kann dieses Feeling ersetzen und ich hoffe das bleibt auch so. 

Im Übrigen gehe ich auch alleine ins Kino. Ich habe schlicht keine Lust mehr mich abhängig zu machen von den Interessen anderer. Ich freu mich immer über Begleitung, kann mich aber sehr gut mit mir alleine über einen guten Film freuen.

Ich weiß nicht, ob mein Weg der richtige Weg ist. Niemand weiß das. Ich folge meinem Bauch und bin mir lediglich darüber bewusst, dass die gemeinsame Zeit mit meinem Sohn immer mehr abnimmt. 

Eins weiß ich jedoch….irgendwann lässt er sich wieder abknutschen von mir….

Woher ich das weiß?

Von AnnenMayKantereit:

 

Du hast dich oft gefragt, was mich zerreißt
Ich wollte nicht, dass du es weißt
Du warst allein zu Haus’, hast mich vermisst
Und dich gefragt, was du noch für mich bist
Und dich gefragt, was du noch für mich bist
Zu Hause bist immer nur du
Zu Hause bist immer nur du
Du hast mich abgeholt und hingebracht
Bist mitten in der Nacht wegen mir aufgewacht………
 
Henning May hat dieses Lied zwar für seinen Vater geschrieben, aber im Kern finden wir uns wohl alle wieder….
 
 
 
 
Viel Spaß im Kino!
 
 
Eure Andrea
 

 

 

 

3 Kommentare

  1. ivana
    29. November 2018 / 8:53

    Hera Lind (meine Lieblingschriftstellerin) singt auf Ihrem CD auch ein tolles Lied: Du und nur,Du…da nennt sie die Liebe zum Kind “lebenslänglich”…..

  2. Dana
    29. November 2018 / 12:19

    Liebe Andrea, das hast du sehr schön geschrieben, es inspiriert mich, wieder” anders” Zeit mit meinen Kindern zu verbringen. Danke dafür.

    Liebe Grüße, Dana

  3. Helena
    3. Dezember 2018 / 14:42

    Hallo Andrea

    Ich wollte dir nur kurz sagen: ich habe einen Sohn, der liess sich eine gefühlte Ewigkeit weder küssen noch umarmen – er ist vermutlich nicht so der kuschelige Nähetyp. Dennoch zerbrach es mir manchmal fast das Herz. Wie manches Mal hätte ich ihn gerne mal gedrückt – auch ohne Kuss, einfach ein bisschen Nähe und Mutterliebe platziert. Das ging nicht. Nun hat er (jung) geheiratet. Ich schrieb jedem Kind beim Auszug von zuhause einen Brief. Schrieb, was ich so sehr an ihm/ihr geschätzt habe, da und dort, habe ich mich noch einmal entschuldigt und auch geschrieben, wenn da irgendwo ein schmerz in meinem Mutterherz vergraben war. So tat ich es auch bei unserem stacheligen (und doch von Herzen geliebten) Jüngsten. Thja, ihm schrieb, wie sehr ich ihn liebe und wie gerne ich ihm das ab und zu auch einmal mit einem Drücker gezeigt hätte… Ich kann es noch gar nicht fassen: seither bekomme ich bei jeder Begegnung einen kleinen, männlichen Drücker. Kein Kuss, aber das genügt mir, mein Mutterherz ist mehr als glücklich.

    Also wart’s ab. E ist noch nicht aller Tage Abend.

    Grüsse aus der Schweiz Helena

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