Allein sein…

Allein sein…

Anfang 2016 war ich auf jeder erdenklichen Single-Plattform angemeldet, die es deutschlandweit gab. Ich hatte mich gerade nach 16 Ehejahren offiziell getrennt und mein verletztes Bauchgefühl empfahl mir, es meinem Mann mit gleicher Münze heimzuzahlen. Irgendein Typ musste also her. Irgendjemand für mein Selbstwertgefühl und das ich meinem Mann zeigen konnte, dass ich ihn ersetzt hatte.

Nach 2 Wochen meldete ich mich wieder ab.

 

Gott, war das anstrengend.

 

Ihr habt Eure Partner über Singlebörsen kennengelernt? Herzlichen Glückwunsch. Ich hab tatsächlich keine Ahnung, wie das gehen soll. Es fühlt sich an, wie ein Basar, wo aussortiert wird…und darauf hatte/habe ich so gar keinen Bock.

Wenn ich etwas sehr schnell festgestellt habe…dann…dass ich offensichtlich niemanden brauche um mein Selbstwertgefühl aufzumöbeln. Ich bin seit 2,5 Jahren Single und es ist ein Zustand, den ich kaum wahrnehme. Ich fühl mich gar nicht als Single, weil ich irgendwie ständig von großartigen Menschen umgeben bin.

 

Das Purebed Someday von Schramm...ein Bett für Prinzessinnen!

 

Und es hat sich etwas bestätigt, was ich im Grunde schon vorher wusste. Ich kann so richtig prima mit mir alleine sein. Ich empfinde “alleine sein” als puren Luxus.

 

Es IST purer Luxus!

 

Ich bin keineswegs ein Einsiedler oder komischer Kauz. Ganz im Gegenteil. Ich bin sehr gesellig, rede gern (immerhin ist ja vergangene Woche unser erster 50-Minütiger Podcast online gegangen), trinke auch mal ein Glas Prosecco über den Durst und ich lache gern…wirklich sehr gern.

Die großartigste Reise, die ich je unternommen habe, waren die 5 Tage New York im März. Ganz allein. Von morgens bis abends nur mit mir in meiner Lieblingsstadt. Es war eines der intensivsten Erlebnisse, die ich je hatte.

Manchmal habe ich das Gefühl ich mache eine Pause von den vergangenen 18 Jahren. An vielen Stellen geht es nämlich aktuell tatsächlich nur um das, was ICH! gern möchte. Davor war ich beschäftigt mit heiraten, schwanger werden und Mama zu sein. Das war auch schön….jetzt ist es aber eben auch schön.

 

Das Purebed Someday von Schramm...ein Bett für Prinzessinnen!

 

Ich bin so sehr damit beschäftigt zu leben, dass ich tatsächlich jeden Abend todmüde in mein Bett falle. Ich habe seit gut 3 Wochen kein Netflix mehr geguckt, weil ich die Augen gar nicht mehr aufhalten kann. Meine Energie fließt momentan fast 1:1 in meine Leidenschaften, die eben auch oft mit diesem beruflichen Alltag hier auf dem Blog verbunden sind.

Manchmal versuche ich dieses Gefühl zu ergründen. Dieses Gefühl, dass ich keinen Partner vermisse. Ich frage mich dann, ob mit mir was nicht stimmt. Aber alleine schon der Gedanke mich aufbrezeln und auf den “Markt werfen” zu müssen, strengt mich so sehr an, dass ich mich schnarchend in die Ecke stellen könnte.

Ich mache mir einfach keine Gedanken darüber. Ich renne auch nicht durch die Stadt und sehe in jedem Mann ein potentielles “Opfer”. Mir würde vermutlich nicht mal auffallen, wenn mich jemand anflirtet, weil ich im Augenblick so gar nicht darauf fokussiert bin. Ich finde Männer nett, aber im Moment sind sie mir tatsächlich ziemlich egal. Mal gucken, wann sich das ändern wird (und ob sich das ändern wird).

Es gibt Tage, vor allem Sonntage, da feiere ich das Alleinsein mit mir richtig. 160 cm Bett nur für mich, mit rosa Kissen und davon ziemlich viele. Ich laufe barfuß in die Küche, lasse Kaffee in die Tasse laufen und öffne das Schlafzimmerfenster. Aktuell sind die Bäume wieder grün, die Vögel zwitschern. Ein traumhafter und sehr beruhigender Ausblick. Ich liebe diese Zeit der Ruhe im Bett. Ich freue mich über die seidige Bettwäsche und meine fluffige Bettdecke (dafür hab ich ziemlich viel Geld ausgegeben, aber es hat sich echt gelohnt).

Ich kann gar nicht sagen, wann ich das letzte Mal an Schlafstörungen gelitten hätte. Ich schlafe wie ein Igel im Winterschlaf. Noch nie war ein Schlafzimmer, ein Bett und eine Matratze so wichtig für mich. Noch nie war das Thema Schlaf so wichtig für mich, auch wenn ich immer noch ein echter Frühaufsteher bin.

 

Das Purebed Someday von Schramm...ein Bett für Prinzessinnen!

 

Was mir manchmal fehlt ist eine höhere Lehne an meinem Bett, wie z.B bei dieser luxuriösen Bettvariante von Schramm. Mein absoluter Favorit (und man wird ja wohl noch träumen dürfen) ist das Purebed Someday Schramm. Das ist quasi so, wie eine Designerhandtasche…nur das man eben göttlich darin schlafen kann. Ich habe zwar ein echt hübsches und gemütliches Bett, aber an der ein oder anderen Stelle hat der blaue Riese dann doch an Stoff und Kissen gespart.

Aber völlig egal, welches Bett (in Zukunft) in meinem Schlafzimmer steht….auf meinen 160 cm darf sich nur noch ein Mann betten, der mir die Sterne vom Himmel holt….den muss es doch irgendwo geben….bei Netflix vielleicht.

Habt Spaß!

 

Eure Andrea

 

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4 Kommentare

  1. Jasmin Rauch
    24. April 2018 / 17:25

    Liebe Andrea, verrätst du mir, wo du deinen “Korb-Nachttisch” her hast? LG Jasmin

  2. HANNA
    24. April 2018 / 17:38

    Weißt du, eine vollzeit Mami, die Partnerin eines Bergbauern ist, aktuell schwanger mit Nr.2 und seit einer Woche deswegen offiziell nicht mehr arbeitend beneidet dich in vielen Momenten um dieses “Allein ” sein….Allein Sonntag (oder an jedem x beliebigen Tag) im Bett liegen und heißen Kaffee trinken – mal verreisen… Das wäre ein Traum… Wo ist die Nanny aus Netflix Filmen, die derweil die Kinder bespaßt?
    Herzlichste Grüße in deine traumhaft schöne Wohnung!
    Hanna aus Südtirol

  3. 25. April 2018 / 0:41

    Wir haben es doch gut, oder? Wir nehmen uns die Zeit über Wesentliches zu reden, und das öffentlich!
    Du brauchst weder ne App noch sonst was. Dein mr.right steht schon irgendwo in den Startlöchern!

  4. Jacky
    25. April 2018 / 8:55

    Hallo Andrea, jetzt musste ich auch schmunzeln, gerade getrennt in 2016 dachte ich, ich müsste mich dringend ablenken… ja Online Plattformen… wie Katalog, schauen, weitersuchen war mir echt zu blöd und oberflächlich, na einigen merkwürdigen Leuten hab ich mich schnell wieder abgemeldet und dachte, das ist die Freizeit nicht wert und schwupps…. im wahren Leben jemanden kennen und lieben gelernt.
    2 Wohnungen – man muss nicht zusammen ziehen, jedenfalls nicht vorerst und einfach beides genießen… wie genial ist das denn… Da hat man eine Schulter zum Anlehnen und seine Freiheiten… zwinker!
    Liebe Grüße Jacky

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