Warum Yoga glücklich macht…

Warum Yoga glücklich macht…

Im dreiraumhaus wird Yoga praktiziert. Zumindest in Bonn und das manchmal sogar 2 mal täglich. Während ich eher zum Team Bootcamp gehöre, ist Charlotte unsere Yoga- und auch Ballettfrau.

Wir freuen uns also sehr über einen Gastbeitrag zu diesem Thema.

 

Autoren Beschreibung:

 

Wolfgang Fuchs ist Gründer und Geschäftsführer von Lotuscrafts, der Spezialist für Meditations- & Yoga-Zubehör. Achtsamkeit und hochwertige Qualität zeichnen die ökologischen Produkte des österreichischen Unternehmens aus.

 

Warum Yoga glücklich macht

 

Wohl jeder von uns kennt zumindest eine Person, die auf Yoga schwört. Wer es noch nie probiert hat, fragt sich da vielleicht, was wirklich dran sein kann an dieser Entspannungstechnik. Und wer schon Erfahrung hat, weiß: Es ist einiges dran! Denn bewegte Meditation in Form von Yoga macht glücklich.

Warum, könnt ihr hier nachlesen.

 

Yoga hilft beim Abschalten

 

Unser ganz normaler Alltag hat es leider meist so an sich, dass wir zu viel in zu kurzer Zeit erledigen wollen. Die Folge: Stress und das Gefühl, ständig überfordert zu sein. Genau dann ist es besonders hilfreich, sich auf regelmäßige Yoga-Einheiten einzulassen. Denn schon in 20-30 Minuten lässt sich ziemlich viel Entspannung unterbringen.

Allein schon die Tatsache, dass alle Bewegungen viel langsamer und bewusster stattfinden, bringt Ruhe. Da es praktischerweise viele verschiedene Yoga-Stile gibt, kann man sich beim Yoga aber natürlich auch so richtig auspowern – sofern man das möchte.

Und warum ist Yoga so viel entspannender als andere Arten von körperlicher Bewegung? Ganz einfach deshalb, weil die uralte Praxis aus Indien auch dem Geist guttut. Wir schalten dabei einen Gang runter und lernen, dass es gar nicht so schlimm ist, mal eine Aufgabe nicht zu schaffen oder die To-do-Liste links liegen zu lassen. Kurz: mehr Yoga, mehr Entspannung!

 

Yoga fördert den Hormonhaushalt

 

Wissenschaftliche Studien und unzählige Erfahrungsberichte können nicht lügen: Meditation, sei es als Yoga oder nicht, verbessert die Gesundheit. Denn durch die Yoga-Übungen wird der Hormonhaushalt positiv beeinflusst. Das Stresshormon Cortisol wird gesenkt und bringt uns nicht mehr so schnell aus der Ruhe. Gleichzeitig profitieren wir von einer vermehrten Ausschüttung der Glückshormone in Form von Endorphinen und Serotonin.

Übrigens: Wer regelmäßig Yoga macht, schläft besser. Denn auch hier kommen die Hormone ins Spiel. Melatonin ist für unseren Schlaf-Wach-Rhythmus zuständig und je ausgeglichener das Level dieses Hormons ist, desto erholsamer werden unsere Nächte.

 

Yoga beruhigt

 

Yoga unterscheidet sich von regulären Sportarten dadurch, dass es neben der körperlichen Bewegung vor allem auch um den Geist geht. Ursprünglicher Zweck von Yoga ist es schließlich, den Körper mit stärkenden Bewegungen auf die Meditation im stillen Sitz vorzubereiten. Aus jeder Praxis nehmen wir also im Kopf etwas mit – und auf lange Sicht lässt sich diese „Kopfsache“ schließlich spontan abrufen.

Denn vor allem beim Yoga gilt: Es muss nicht alles von heute auf morgen funktionieren. Yoga ist kein Wettbewerb, und ein wesentlicher Teil der Praxis ist es, Niederlagen ebenso anzunehmen wie Erfolge. Letztendlich entsteht so im Hinterkopf das Wissen, dass es gar nicht so schlimm ist, wenn ein Plan mal nicht aufgeht.

Durch Yoga lernen wir, die Umstände zu akzeptieren und können diesen Gedanken in den Alltag mitnehmen. So stressen wir uns viel weniger, wenn Termine verschoben werden müssen, das Wetter den Wochenendplänen einen Strich durch die Rechnung macht usw. Das bedeutet: Ruhe kann man üben!

 

Yoga ändert das Selbstbild

 

Dieser Punkt ergibt sich unter anderem aus der oben erwähnten Fähigkeit, Dinge zu akzeptieren. Denn wenn wir durch regelmäßige Meditation in Form von Yoga lernen, das anzunehmen, was uns im Alltag passiert und begegnet, sind wir letztendlich freundlicher zu uns selbst.

Allzu oft kommt es vor, dass wir uns selbst verantwortlich machen, wenn etwas nicht funktioniert. Hätte, wäre, würde: Immer scheint es etwas zu geben, das wir nicht richtig gemacht zu haben scheinen. Yoga hilft dabei, diese Gedanken zu verbannen und zu erkennen, dass wir nicht immer perfekt sein können und müssen.

Da zudem das Belohnungszentrum im Gehirn durch jegliche Art von Meditation stärker aktiviert wird, fühlen wir uns insgesamt besser und haben eine positivere Einstellung zu uns selbst. Natürlich passiert das nicht von heute auf morgen und ein einzelner Sonnengruß bewirkt leider nicht, dass das Selbstbewusstsein in die Höhe schießt. Aber wer es schafft, jeden Tag zumindest eine halbe Stunde oder auch nur 15 Minuten Yoga zu machen, tut sich damit garantiert nur Gutes.

 

Happy End durch Yoga

 

Das Schöne an allen Arten von Yoga bzw. Meditation ist: Man braucht weder ein spezielles Equipment noch langwieriges Training. Yoga machen kann jeder, denn alles, was dafür letztendlich wirklich nötig ist, ist etwas Geduld und Neugier.

Nicht jede Art von Yoga eignet sich für jeden. Manche brauchen harmonische Musik und Räucherstäbchen, um ganz in sich gehen zu können. Andere können sich nur dann auf ihre Gedanken konzentrieren, wenn im Raum völlige Stille herrscht. Wieder andere müssen sich auf die eine oder andere Art bewegen, um innerlich zur Ruhe kommen zu können. All das ist in Ordnung, man muss nur die richtige Methode finden.

Schon einige wenige Yoga-Einheiten bewirken, dass wir uns erholter und zufriedener fühlen. Die volle Wirkung macht sich meist erst nach einiger Zeit bemerkbar, immerhin braucht der Hormonhaushalt ein bisschen, bis er so richtig in Schwung kommt. Und auch gedanklich müssen wir oft erst lernen, uns bewusst Zeit für Entspannung zu nehmen.  Früher oder später gelingt das aber bestimmt – und bis dahin üben wir uns eben in Akzeptanz…

 

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