mein Wochenrückblick und die Sache mit der Freundschaft…

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Ihr kennt es alle! Es beginnt als kleines Grummeln in der Magengegend. Man verdrängt es wieder. Da ist nichts. Ich rede mir das ein. Ich muss mir keine Gedanken machen. Und dann kommt es wieder. Dieses Grummeln. Es wird stärker. Es frisst Energie. Die Gedanken drehen sich im Kreis. Es frisst nicht nur Energie, es frisst einen von innen auf. Zeit für den Wochenrückblick…

 

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Es ist so eine Sache mit Freundschaften. Die Pflege einer Freundschaft bedarf manchmal mehr Aufmerksamkeit, als die einer Partnerschaft. Es gibt nicht immer Zeit und Möglichkeiten für Klärungsbedarf. Man nimmt nicht die täglichen Schwingungen wahr und setzt sich oft mit diesem Grummeln in der Magengegend im eigenen, stillen Kämmerlein auseinander.

Manchmal scheint es so, als würde man den Mount Everest besteigen, bevor man den Hörer in die Hand nimmt um zu sagen:

Hey, irgendwie….mir geht’s nicht so gut, da ist was komisch.

 

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Freundschaft…im Wochenrückblick

Klarheit. Klarheit ist so wichtig. Wichtig um weitermachen zu können. Es ist fast schon existentiell, weil man sonst nicht „abschließen“ kann. Natürlich kann man „Türen zu machen“. Auch ich kann das. Und trotzdem bleibt da immer noch ein:

 

  • vielleicht
  • wahrscheinlich
  • möglicherweise
  • was wäre wenn

 

Trotzdem muss man differenzieren. Da gibt es diese Menschen, wo ich weiß, was zu tun ist. Ich tu nicht immer genau das, was zu tun ist, aber ich tu mein bestes um den Weg dorthin – immer öfter – zu finden. Denn es lohnt sich. Es lohnt sich, den Hörer in die Hand zu nehmen und zu SPRECHEN. Keine Textnachricht, keine Mail…SPRECHEN!

Und dann gibt es diese Menschen, wo ich weiß was zu tun ist, aber ich will nichts tun. Einfach so. Ich. Will. Nichts. Tun. Denn jede Handlung würde auch meine Energie fressen…im negativen Sinne. Manchmal muss man sich verabschieden, ohne sich zu verabschieden. Die Türe schließen, trotz offener Fragen.

 

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Ich bin keineswegs der Messias der Freundschaft. Ich bin so fehlerbehaftet, wie ein Mensch nur fehlerbehaftet sein kann. Ich bin eine gute Freundin und ich bin eine beschissene Freundin. Aber…ich habe diese Woche den Hörer in die Hand genommen. Ich habe DAS getan, was zu tun ist. Weil ich wollte. Weil es mir wichtig war.

Es war eine tolle Woche und es war eine Woche mit wichtigen Gedanken und Entscheidungen. Es war eine Woche, in der ich erneut dankbar war für all die Menschen, die ich in meinem Leben weiß. An erster Stelle meine Familie…ohne wenn und aber. Und dann meine Freunde….alte Freunde, neue Freunde. Menschen, die mich kennen (wirklich kennen) und vor allem…die mich lassen. Die mich eben so gut finden, wie ich bin. Andrea, wie sie leibt und lebt….Andrea vollkommen ungefiltert.

Ungefiltert sein zu können, ist ein Lernprozess. Es bedeutet so zu sein, wie man eben ist. Das passt nicht jedem. Aber das ist egal. Niemand muss jedem passen. Es reicht völlig eine Hand voll Menschen in seinem Leben zu wissen, denen man passt. Alle anderen sind Beiwerk. Gut für ein paar nette Stunden, aber mehr auch nicht. Sich ein Urteil über Menschen zu bilden, die man nicht wirklich kennt? Ist scheiße und birgt viele Gefahren. Zum Beispiel die Gefahr der Unkenntnis. Sich eine Meinung aus anderen Meinungen bilden…..kann NICHT der richtige Weg sein. Es gibt immer! Wirklich immer! 2 Seiten!

 

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Viele meiner Stimmungen kompensiere ich übrigens mit Musik. Der ein oder andere von Euch konnte sich diese Woche auf den Instagram Stories davon überzeugen. Manchmal kann ich vor lauter Heulerei gar nicht mitsingen und muss Songs 5 mal hören um mich wieder zu beruhigen oder ich tanze durch die Wohnung, während ich schief mitgröle. Wenn gar nichts geht….Musik geht immer. Ihr habt vor 20 Jahren im Bochumer Prater ein Mädel auf der Box tanzen sehen? Das war ich! Gibt’s den Prater eigentlich noch? Gott…war das schön.

 

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mein Song der Woche

Jedenfalls muss meine Affinität zur Musik nun auch endlich mal mehr Platz auf meinem Blog finden. Also pack ich in den Wochenrückblick, ab sofort, auch immer meinen persönlichen Song der Woche.

Diese Woche war es nicht ganz einfach. Es stand 50 : 50. Aber mein Herz schlägt einen Takt schneller für „Human“ von „Rag’n’Bone“ (klick). Das hinter dieser Stimme ein Weißer steckt….unfassbar. Großartiger Song, großartiger Text. Gänsehautfeeling pur. Ich bin restlos begeistert. Hier ein Auszug aus dem Songtext:

 

Maybe I’m foolish, maybe I’m blind
Thinking I can see through this and see what’s behind
Got no way to prove it so maybe I’m blind

But I’m only human after all, I’m only human after all
Don’t put your blame on me

Take a look in the mirror and what do you see
Do you see it clearer or are you deceived in what you believe

Cause I’m only human after all, you’re only human after all
Don’t put the blame on me
Don’t put your blame on me

 

Ich gehöre übrigens zu den Menschen, die es überhaupt nicht verstehen können, wie man an MEINEM! Musikgeschmack etwas aussetzen könnte. Also hütet Euch Eure Meinung kundzutun. Das verkrafte ich einfach nicht. Die Songs, die ICH gern höre, müssen doch auch alle anderen gut finden….das geht gar nicht anders…:-)! Mal gucken, was ich Euch im nächsten Wochenrückblick präsentiere…

 

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Mein Geschreibsel der Woche im Wochenrückblick!

Da hab ich Euch ja wieder ganz schön zugetextet. Man könnte meinen ich hätte sonst nix zu tun. Hier mein Überblick aus den letzten 7 Tagen, falls Ihr was verpasst habt oder nochmal in Ruhe gucken wollt:

 

  • skandinavischer Look für Euer zu Hause (klick)
  • DETOX mit meiner Buddha Bowl (klick)
  • ein Onlinestudium mit 40? (klick)
  • unterwegs mit der Deutschen Bahn (Ihr könnt einen E-Book-Reader gewinnen – klick)
  • Glücklichkeiten in Leipzig und mein Abschied als GORE TEX Markenbotschafterin (klick)

 

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Und nächste Woche?

Ja, die sieht ziemlich voll aus….neben all den Aufträgen, wären da auch noch ein paar „Events“. Da wäre ein Mädelsabend. Ein Elternabend. Ein Foodtasting (klick) und ein Wochenende zusammen mit der wunderbaren Meeta K. Wolf (klick). Ach und fast hätte ich es vergessen. Ich gehe mit Luca in die Oper (klick). Wir schauen uns Irish Celtic an. Und dann wäre da noch die Rückkehr des Sommers, der Insta-Walk und das Wasserfest. Wann ich schlafe? Keine Ahnung!

Habt Spaß!

 

Eure Schnimpeline

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5 Kommentare

  1. Doris
    21. August 2016 / 8:00

    Was für ein toller Text. Und Du hast mich damit NICHT zugetextet!
    Er kam genau zur richtigen Zeit und er spricht mir aktuell genau aus der Seele. Es ist sehr schwer zu begreifen, dass alte, einst so wichtige, Freundschaften einem nicht mehr gut tun…
    Danke!
    Hab eine schöne Woche!

  2. 21. August 2016 / 9:45

    Liebe Andrea,

    es ist genau so, wie Du schreibst. Ist mir auch schon passiert. Leider gibt es aber auch die Menschen, mit denen Du sprechen möchtest, und die sich verweigern und die Freundschaft einfach abhaken. Da bleibt dann ebenfalls ein Grummeln, ein Vielleicht, Was wäre wenn zurück. Und in meinem Fall habe ich es nie erfahren, weil der andere nicht mit Mir sprechen will, vielleicht es einfach auch nicht kann, weil er Konflikten aus dem Weg geht, weil er es vielleicht einfach nicht aushalten kann. Siehst Du, da sind sie schon wieder, die ganzen Warums und Fragen.

    Deswegen gebe ich Dir vollkommen recht, SPRECHEN ist sooooo wichtig!

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Sonntag, liebe Grüße und Bussi
    Claudia

    • 22. August 2016 / 5:54

      Liebe Claudia, ja Du hast recht. Das geht in beide Richtungen und habe ich andersrum natürlich auch schon erlebt. Es ist erstaunlich, wie wenig Menschen wirklich sprechen können, wenn es um Konflikte geht. Die Welt wäre um einiges einfacher….LG Andrea

  3. 21. August 2016 / 19:50

    Hallo Andrea,
    ja, alles hat seine Zeit, so besonders die „Freundschaft“, besonders wenn sie Jahrzehnte alt ist..
    Manchmal ist „Jedes Wort“ zu viel, denn jeder von uns verändert sich.
    Ich pflege eine Freundschaft seit 1961 mit einer Internatsfreundin und es ist, als seinen oft nur Stunden vergangen seit dem letzten Treffen, Reden… es trennen uns 330 KM. Die Chemie stimmt nach wie vor. Und dann war dieses Jahr eine einschneidende Erfahrung mit einer Freundin, die ich seit 1964 kenne. Sie hat Probleme plötzlich mit mir, weil ich über Fähigkeiten verfüge, die immer da waren und, die mir als Begriff erst seit 6 Jahren klar sind. Das macht der Freundin Angst….
    Wir wollten uns treffen, sie kam nicht, seither kein Bild kein Ton, kein Anruf, nix….
    Also betrauere ich die Situation und denke an viele unzählige schöne Zeiten…. und nun ist der Zeitpunkt, wo uns nichts mehr verbindet, aus ihrer Sicht…
    ALLES hat seine ZEIT und Berechtigung. …. in diesem Sinne, loslassen und in guter Erinnerung behalten, das hilft.
    Wenn 1 Türe sich schließt, geht das nächste Tor auf und es ist Platz für Neues…

    Auf ein Neues in den kommenden Tagen, Wochen, Monaten…
    Rosselfee grüßt herzlich

    • 22. August 2016 / 5:50

      Liebe Rosselfee, das klingt tatsächlich ziemlich traurig. Trotzdem klingst Du positiv und auch das ist doch etwas Gutes. Ich wünsche Dir noch ganz viele wunderbare Freunde auf dieser Welt. LG Andrea

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