FOOD, Köln, LIFESTYLE

Okinii….Sushi satt per iPad in gelungener Atmosphäre…..

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Habt Ihr Hunger? Mögt Ihr Sushi?

Wenn beides zutrifft, dann habe ich heute eine persönliche Empfehlung für Euch!

Vor kurzem haben wir per Zufall – im vorbeifahren – ein neues Sushi-Restaurant in Köln entdeckt. Schon von außen ist alles sehr ansprechend und klar strukturiert. Das Restaurant ist perfekt in die Häuserfassade des neuen MotelOne in Köln eingebettet.

Zu Hause haben wir uns im Internet informiert und daraufhin unser Essen am 01. Mai dort geplant…..

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Wir kommen an:

So gegen 14:30 Uhr kamen wir am Okinii in Köln an….wir hatten zwar alles mögliche im Netz gelesen, aber die Öffnungszeiten hatten wir komplett außer Acht gelassen. Ziemlich hungrig wurden wir relativ unfreundlich abgewiesen…..15 Uhr sei erstmal Schluss, 18 Uhr geht’s wieder los.

Nun gut, der Tag war schön, wir waren direkt am Rheinauhafen und haben dann den Nachmittag mit Museumsbesuchen, Spaziergang und einem Eis genutzt.

Kurz vor 18:00 Uhr standen wir wieder vorm Restaurant und das NICHT alleine. Bevor überhaupt die Türen geöffnet wurden standen schon mindestens 30 Leute Schlange. Im Restaurant selber bekommt man einen Tisch zugewiesen. Wir wurden nach einer Reservierung gefragt und da wir keine hatten, konnten wir unseren Tisch nur bis 20 Uhr nutzen….das war aber in Ordnung für uns.

Das Restaurant:

WOW WOW WOW! Wirklich toll! Absolut gelungenes Ambiente mit tollen warmen Farben, schöne Möbel, eine tolle Bar, eine Sitzecke wenn man auf den Tisch wartet, schöne Beleuchtung und HIER würde ich sogar auf der Toilette essen. PERFEKT!

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Am Tisch:

Wir hatten einen wunderbaren Platz am Fenster und kaum saßen wir kreischt Luca los „Mama, Mama ein iPad“. Anstatt einer Speisekarte gab es an jedem Tisch ein iPad und kurz nach unserer Entdeckung kam eine Mitarbeiterin an den Tisch um in Erfahrung zu bringen ob wir uns schon auskennen oder nicht; sie wies uns dann kurz ins Bestellsystem ein.

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Die Bestellung:

Hier zitiere ich, da ich es selber gar nicht besser erklären kann ohne es zu verkomplizieren, denn eigentlich ist es ganz einfach!

  • Bestellen Sie 2,5 Stunden lang von unserer Karte (iPad).
  • Lunch: Pro Bestellrunde max. 8 Items pro Person bestellbar.
  • Dinner: Pro Bestellrunde max. 5 Items pro Person bestellbar.
  • Die nächste Bestellrunde können Sie abgeben, wenn Sie die vorige Bestellung verzehrt haben.

Wir waren zu dritt und konnten quasi alle 15 Minuten eine Bestellung mit insgesamt 15 Items abschicken. Die Bestellung schickt man über das iPad ab und hat immer einen kompletten Überblick und bekommt auch angezeigt wann wieder losgelegt werden kann.

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Reichen die Portionen im Okinii?

Im Grunde kommt es „all you can eat“ sehr nahe, aber irgendwie doch nicht so ganz und eher auf gehobenem Niveau. Wir haben es nur bis zur 3. Runde geschafft und waren danach „knüppeldicke“ satt. Sushi ist ja in der Regel sehr teuer und es war schön mal nicht „abgezählt“ bestellen zu müssen.

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Der Preis:

Das Okinii funktioniert über Pauschalpreise, hier die Auflistung:

Lunch / Täglich 12.00 – 15.00 Uhr / Küche bis 14.30 Uhr
Mo-Fr € 13,90 / Sa-So und Feiertags € 15,90

Dinner / Täglich 18.00 – 23.30 Uhr / Küche bis 23.00 Uhr
Fr+Sa 17.30 – 24.00 Uhr / Küche bis 23.30 Uhr
Preise / Mo-Do € 24,90 / Fr-So und Feiertags € 25,90

Kinder bis 4 Jahre essen frei, Kinder bis 12 Jahre
Lunch / Mo-Do € 7,50 / Fr-So € 8,50
Diner / Mo-Do € 13,50 / Fr-So € 13,90

Die Getränke gehen extra und ein paar Besonderheiten, wie z.B. Jakobsmuscheln haben einen kleinen Aufpreis…..allerdings finde ich hier 1 Euro pro Portion wirklich mehr als fair.

Die Auswahl:

Die ist wirklich großartig! Man bekommt nicht nur klassisches Sushi sondern auch Suppen, Salate, warme Gerichte und Nachtisch und das alles auch noch appetitlich in kleinen Portionen angerichtet. Meines Erachtens lässt die Auswahl keinerlei Wünsche übrig.

Der Service:

Hier gibt es noch Verbesserungspotential. Die über’s iPad bestellten Speisen werden vom Servicepersonal an den Tischen verteilt und das leider zum Teil sehr lieblos. Da kann es schon mal passieren das die Teller regelrecht beim vorbeigehen auf den Tisch „geknallt“ werden. Das passt nicht ganz zum Ambiente und dem gewollten Niveau. Alles ist ein wenig „cool“ und manchmal auch ein wenig „zu cool“.

Wenn es ein Problem gibt, kann man über das iPad einen Serviceknopf drücken und bekommt Besuch von einem Mitarbeiter an den Tisch…..also auch wenn hier alles ein wenig anders funktioniert wird man nicht sich selber überlassen, dass finde ich sehr gelungen.

Wo findet Ihr das Okinii:

Mittlerweile ist es schon eine Kette und wer es nutzen will kann dies in

  • Düsseldorf, Saarbrücken, Wiesbaden & Köln

Specials:

Wenn Ihr mal Eure Liebste oder Euren Liebsten überraschen wollt….es gibt dort immer wahnsinnig tolle Champagnerspecials; hier macht es sicher Sinn über Facebook auf dem Laufenden zu bleiben.

Mein Schnimpeline Fazit:

Für uns wird das in Zukunft unsere bevorzugte „Sushi-Location“ sein, auch wenn wir dafür nach Köln fahren müssen. Das Ambiente, die Auswahl und die Preispolitik machen das Okinii für uns zur ersten Sushi-Adresse. Gerade wenn man die Möglichkeit hat auch mal zum Lunch vorbeizuschauen ist das preislich mehr als attraktiv. Dinner & Wochenende ist teurer, aber es ist eben auch Sushi und kein Jägerschnitzel – das darf man hier einfach nicht vergessen.

Wer übrigens meint er könnte mehr bestellen als er vertragen kann ist schief gewickelt….alles was am Ende NICHT verspeist ist wird extra berechnet! Das führt dazu das man sehr genau überlegt ob die nächste Runde tatsächlich noch notwendig ist. Überfüllten Tellern und Menschen ohne Gewissen wird hier der Garaus angesagt und das findet meine volle Zustimmung!

Von uns „5 STERNE WEITEREMPFEHLUNG“!

Hinweis:

Aufgrund der großen Beliebtheit solltet Ihr vor allem für Dinner und am Wochenende reservieren!

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