Fotografie: Lightroom Beispiele und mein Equipment…

Fotografie: Lightroom und mein Equipment...

Fotografie ist es eines der wenigen Themen, dem ich ganz viel Zeit widme… auch in meiner Freizeit. Warum das so ist, kann ich gar nicht sagen.

Mich interessieren z.B. keine Kunstausstellungen mit gemalten Bildern oder irgendwelchen Skulpturen, aber in Fotografien könnte ich versinken. Einerseits steckt so viel Wahrheit in einem Foto und andererseits eben auch nicht.

Wenn ich eins gelernt habe… Fotografie nimmt Zeit in Anspruch und das ist fast auch schon eine der größten Hürden. Als Single und Mom eines Teenagers bin ich ziemlich selbstbestimmt unterwegs und kann, neben der Arbeit, ziemlich frei über meine Zeit verfügen und nehme das auch in Anspruch. Mir ist aber bewusst, dass sich dies in einem „regulären“ Familienleben anders abbildet… hab ja selbst lang genug dringesteckt.

Würde es mein Budget zulassen, hätte ich ungefähr 5 Kameras und ein ganzes Jahr Zeit um die Welt zu bereisen und genau DAS! zu tun… zu fotografieren, Geschichten zu erzählen.

Jetzt, wo ich das zum ersten Mal so aufschreibe, klingt das auch gleichzeitig nach einem erstrebenswerten Ziel für mich.

Mein absoluter Traum wäre übrigens eine Leica Kamera

Da mein Budget aber sehr klein ist, beschränke ich mich auf einen kleinen Fundus, der mich aber aktuell sehr glücklich macht.


In meinem Rucksack findet Ihr folgendes Fotografie Equipment:



Ich bin mit allen Dreien übrigens absolut unabhängig vom WLAN Zuhause und das ist mir extrem wichtig. Denn ganz oft bearbeite ich Fotos oder Videos bereits unterwegs, was ein gutes Smartphone einfach unersetzbar macht. Einerseits was die Fotoqualität angeht und andererseits muss ich in der Lage sein damit flexibel arbeiten zu können.

Heißt also Bilder, die ich mit der Sony Kamera mache, übertrage ich meist sofort auf mein Smartphone und bearbeite sie mit der Lightroom App (oftmals an Ort und Stelle).

Nach unzähligen Downloads von Bildbearbeitungs Apps bin ich nun seit Ewigkeiten Lightroom treu und wage mich nach und nach auch an die mobile Photoshop Bearbeitung. Offensichtlich nimmt Fotobearbeitung am Smartphone immer mehr Raum ein, denn das Angebot ist durchdacht und riesengroß.

Beim Thema Bildbearbeitung scheiden sich die Geister und das ist auch völlig in Ordnung so. Mir persönlich geht es nicht darum Pickel zu retuschieren, sondern einem Bild mehr Kraft und Energie zu verleihen. Es gibt Fotos oder Objekte, da vermeide ich das und dann gibt es aber auch ganz viele Bildsituationen, in denen das sehr gut funktioniert.

Ich bin ein großer Freund von entsättigten Tönen oder der Schwarzweiß Fotografie. Aber ich fotografiere nicht gern mit Filter. Mir sind meine eigenen Nuancen wichtig in der Bildbearbeitung und ich habe mich hier schon unzählige Male und stundenlang ausprobiert.

Immer, wenn ich denke „jetzt passt es“, kommt das nächste Bild und ein etwas anderer Lichteinfall fordert auch eine etwas andere Bearbeitung. Ich habe unzählige Presets angelegt und muss diese nun wirklich langsam mal etwas aufräumen…

Prinzipiell ist es so, dass Fotos mit dem Smartphone immer etwas mehr Bearbeitung bedürfen, als Fotos mit der Kamera. Das ist mein ganz persönlicher Erfahrungswert und es ist gleichzeitig aber keine Wertung, denn ich mag beide Formen der Fotografie und ich bin unsagbar froh über die jeweiligen Unterschiede, weil man ja sonst auf die herkömmliche Fotografie verzichten könnte und das wäre überhaupt nicht in meinem Sinne.

An die Thematik mit der Drohne gewöhne ich mich aktuell noch und gehe noch in einem gesonderten Artikel darauf ein. Eine Drohne rundet das Trio zum Fotografieren und Filmen faktisch ab.

Am allerbesten sieht man den Unterschied zum Original Foto immer an Beispielbildern, deswegen folgen jetzt gleich auch einige für Euch.

Die ersten 3 Bilder, die Ihr hier seht, habe ich mit der Sony Alpha 6400 (50 mm Festbrennweite) gemacht. Es ist eine einfache Wohnzimmersituation bei mir Zuhause. Wichtig war dabei der Lichteinfall und dafür muss ich ein Zeitfenster abpassen und natürlich Glück mit der Sonne haben.

Die schönsten Bilder passieren entweder morgens oder abends… das Licht ist einfach so viel schöner, als wenn die Sonne tagsüber prasselt und der Himmel knallblau ist. Aber auch das ist natürlich subjektiv… das sind einfach nur meine ganz persönlichen Vorlieben.

Im Grunde ist schon das Originalbild schön. Bild 2 verleiht mehr Dramatik und drückt etwas ganz anderes aus und Bild 3 wäre mein persönlicher Favorit.


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 1: Original – fotografiert mit Sony Alpha 6400 / 50 mm


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 2: Bearbeitet mit der Lightroom App am Smartphone (eigenes Preset)


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 3: Bearbeitet mit der Lightroom App am Smartphone (eigenes Preset)


Die 3 nachfolgenden Bilder sind mit dem iPhone 11 Pro entstanden. Da ich am iPhone eher selten an der Belichtung etwas verstelle, sind die Fotos dann oft (trotz großartiger Kamera) in Innenräumen zu dunkel.

Da ein Smartphone von Gelegenheitsfotografie lebt, verstelle ich meist nichts beim Fotografieren selber, weil es fast immer Schnappschüsse sind und oftmals finde ich, dass die Belichtung am Smartphone sehr schnell übersteuert und dann ist auch mit Bildbearbeitung nicht mehr viel zu machen. Die Belichtung korrigiere ich dann meist per Lightroom App.


Generell gilt… lieber etwas dunkler, als zu hell fotografieren, denn das lässt sich deutlich leichter korrigieren.




Hier wäre übrigens auch Bild 3 mein Favorit, weil es mein Wohnzimmer farblich am besten widerspiegelt. Das Original ist mir persönlich zu dunkel und Bild 2 mag ich zwar, aber diese Art der Fotografie würde ich nur wählen, wenn vielleicht eine Fotoserie in genau diesem Look darstellen möchte.


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 1: Original mit dem iPhone 11 Pro fotografiert


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 2: Mit der Lightroom App am Smartphone bearbeitet (eigenes Preset)


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 3: Mit der Lightroom App am Smartphone bearbeitet (eigenes Preset)


Die nächsten 3 Bilder sind wieder mit der Sony Alpha 6400 (50 mm Festbrennweite entstanden.

Mein persönlicher Favorit ist hier die Schwarzweiß Version des Originals, weil es einfach eine völlig andere Geschichte erzählt…


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 1: Original – fotografiert mit Sony Alpha 6400 / 50 mm


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 2: Mit der Lightroom App am Smartphone bearbeitet (eigenes Preset)


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 3: Mit der Lightroom App am Smartphone bearbeitet (eigenes Preset)


Die nachfolgenden 3 Bilder zeigen wieder sehr gut, dass in Räumen mein Smartphone relativ dunkel fotografiert. Mein Favorit wäre hier wieder Bild 3 und Bild 2 eher für eine gesonderte Fotostrecke.


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 1: Original mit dem iPhone 11 Pro fotografiert


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 2: Mit der Lightroom App am Smartphone bearbeitet (eigenes Preset)


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 3: Mit der Lightroom App am Smartphone bearbeitet (eigenes Preset)


Die letzten 3 Bilder sind wieder mit der Sony Alpha 6400 entstanden.

Hier ist es tatsächlich so, dass ich alle Versionen sehr mag, was vermutlich einfach am Fotoausschnitt liegt.


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 1: Original – fotografiert mit Sony Alpha 6400 / 50 mm


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 2: Mit der Lightroom App am Smartphone bearbeitet (eigenes Preset)


Fotografie: Lightroom und mein Equipment...
Bild 3: Mit der Lightroom App am Smartphone bearbeitet (eigenes Preset)


Wie bereits weiter oben erwähnt… Bildbearbeitung könnte nicht unterschiedlicher wahrgenommen werden. Ich bilde tatsächlich meinen eigenen Geschmack ab, weil es meine persönliche Handschrift ist und das sollte für jeden, der fotografiert, im Vordergrund stehen…

Heute ist es so verdammt einfach sich – dank digitaler Fotografie – auszuprobieren und das solltet Ihr auch unbedingt tun. Wichtig ist immer das, was man fotografiert… und das man mit dem Herzen und ganz viel Liebe hinter der Linse steht… 10 Prozent sind Technik und der Rest kommt von einem selbst.

Meine Fotokurse findet Ihr übrigens hier. Juni ist ausgebucht und im September geht es dann weiter.

Habt Spaß.


Eure Andrea

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