Stichwort Heimwerken: Diese Werkzeuge gehören in jeden gut sortierten Haushalt

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In jedem Haus fallen dann und wann kleine und größere Arbeiten an. Ob Renovierung, Möbelaufbau oder DIY-Projekt – die Möglichkeiten sind schier unendlich. Umso wichtiger ist es, einige essentielle Werkzeuge und Materialien zu besitzen. Denn wer möchte schon gern am Samstagabend in den Baumarkt fahren, um schnell einen Hammer zu kaufen, nur weil es da dieses eine neue Bild gibt? Eine klassische Werkzeugkiste sowie einige größere Werkzeuge gehören daher zur Grundausstattung eines jeden Haushalts.


Der Inhalt einer klassischen Werkzeugkiste. Nicht nur für Profis ist eine gut ausgestatte Kiste eine sinnvolle Idee.


Hammer, Zange und Schraubenzieher – kleine Werkzeuge für jede Gelegenheit


Die Werkzeugkiste. Papa hatte sie meist im Keller oder in der Garage. Darin fand sich alles, was für Reparaturen oder kleinere Projekte hilfreich war. Auch heutzutage ist die Anschaffung einer gut sortierten Werkzeugkiste eine gute Idee. Sie hilft dabei, alle Werkzeuge und Materialien zu sortieren und gemeinsam an einem Ort aufzubewahren. Steht beispielsweise eine Renovierung oder ein DIY-Projekt in den eigenen vier Wänden an, bietet die Werkzeugkiste alles, was dafür nötig ist. Folgende Werkzeuge sollten sich auf jeden Fall in der Kiste wiederfinden:


  • ein Hammer
  • ein Cuttermesser
  • eine Wasserpumpenzange
  • ein Seitenschneider
  • mehrere Schraubendreher, Schlitz und Kreuzschlitz, in gängigen Größen
  • ein Phasenprüfer
  • Schraubenschlüssel in gängigen Größen
  • Inbusschlüssel, nicht nur zum Aufbau von IKEA-Möbeln
  • ein Steckschlüsselsatz, auch bekannt als „Knarrenkasten“
  • eine Handsäge


Es lohnt sich, hier auf qualitativ hochwertiges Werkzeug zu setzen. Dann kann der Werkzeugkoffer lange im Einsatz bleiben. Mit diesen Werkzeugen lassen sich übrigens gängige Reparaturen in der eigenen Wohnung easy selbst durchführen. Wer sich nicht sicher ist, kann natürlich trotzdem immer einen Handwerker anrufen. In manchen Fällen ist dies natürlich sicherer und rechtlich sinnvoller.


Akkuschrauber und Bohrmaschine gehören zu den gängigsten Elektrowerkzeugen. Sie helfen bei DIY und Renovierung.


Eine Bohrmaschine ist sinnvoll


Neben dem klassischen Werkzeug gehören Elektrowerkzeuge ebenfalls in so ziemlich jeden Haushalt. Hierzu gehört zunächst ein Akkubohrer. Mit diesem lassen sich leicht kleinere und größere Löcher bohren. Der Vorteil beim Akkubohrer: Er ist kabellos und oft relativ klein, sodass er auch in kleine Zwischenräume passt.

Für größere Arbeiten ist eine Schlagbohrmaschine oder ein Bohrhammer empfehlenswert. Beide Werkzeuge sind ebenfalls elektrisch betrieben. Neben dem klassischen Schrauben können Heimwerker mit einer Bohrmaschine zudem Löcher in die Wand bringen und sogar ganze Wände aufstemmen. Das Badezimmer muss neu gefliest werden? Perfekt, der Bohrhammer hilft dabei, die alten Fliesen von der Wand zu bekommen. Bei der Anschaffung einer Schlagbohrmaschine oder eines Bohrhammers ist auf Qualität zu achten. Ein Onlinevergleich hochwertiger Produkte bietet sich an, um sich einen Überblick zu verschaffen. So ist die Heimwerkerin auch für größere Arbeiten daheim gut ausgerüstet.

Tipp: Bei der Arbeit mit einer Bohrmaschine sind Schutzbrille und Handschuhe sinnvoll. Sie schützen die Heimwerkerin vor umherfliegenden Teilen und Blasen an den Fingern.

Besonders große Werkzeuge können ausgeliehen werden

Viele Baumärkte bieten mittlerweile einen Mietservice für große Elektrowerkzeuge an. Das betrifft sowohl Werkzeuge für den Gebrauch im Haus als auch Werkzeuge für ausgiebige Gartenarbeiten. Ein Rasenvertikutierer ist oft nur ein einziges Mal im Einsatz und steht dann für mehrere Jahre im Keller. Hier lohnt es sich, auf Leihgeräte zurückzugreifen. Selbst Hebebühnen, Bagger oder großes Baustellenwerkzeug wird heutzutage vermietet. Wer also Werkzeug für einen einmaligen Gebrauch benötigt, fährt oft günstiger, wenn er es entsprechend mietet. Bei der Miete von Werkzeug können Heimwerkerinnen entscheiden, wie lange sie Geräte behalten möchten. Oft gibt es Stunden-, Tages- oder Wochentarife. Auch günstige Wochenendtarife sind möglich. 

Grundsätzlich ist ein Preisvergleich empfehlenswert. Werkzeuge, die neu unter 50 Euro kosten, können oft besser selbst gekauft werden. Das ist beispielsweise bei einer Stichsäge oder Kreissäge der Fall. Hier hätten Heimwerkerinnen bereits nach drei Leihen den Kaufpreis aufgebracht. Vor allem die Lagerung in den eigenen vier Wänden ist ein Argument dafür, die großen Werkzeuge auszuleihen.

Übrigens: Nicht nur Obi, Hornbach oder das Bauhaus vermieten große Werkzeuge. Auch viele Privatpersonen bieten eine günstige Leihe an. Die sozialen Medien oder Ebay Kleinanzeigen sind hier oft die erste Anlaufstelle. Zudem kann es sich lohnen, im privaten Freundeskreis herumzufragen. Vielleicht hat ein begabter Handwerker genau das benötigte Werkzeug daheim und verleiht es ohne Kosten?


Neben dem eigentlichen Werkzeug gibt es viele Kleinigkeiten, die in den Werkzeugkoffer gehören. Schrauben, Dübel und Nägel sind unabdingbar.

Nägel, Zollstock und anderes Material


Neben dem reinen Werkzeug gibt es weitere Materialien, die jede Heimwerkerin gut gebrauchen kann. So lassen sich schnell Bilder an die Wand bringen oder kleine Renovierungsarbeiten durchführen. Der Weg zum Baumarkt ist seltener notwendig. An Materialien machen sich folgende Dinge im Werkzeugkasten gut:


  • ein Zollstock, zwei Meter lang
  • eine Wasserwaage
  • Schleifpapier in mindestens zwei Stärken
  • Schrauben in verschiedenen, gängigen Größen
  • zu den Schrauben passende Dübel
  • Nägel in verschiedenen, gängigen Größen
  • Gafferband
  • Sekundenkleber
  • Lüsterklemmen
  • Kabelbinder
  • Schnur und Draht


Die Werkzeugkiste selbst: Schick oder praktisch?


Wenn die gepackte Werkzeugkiste später ausschließlich im Keller steht, sind in erster Linie praktische Aspekte wichtig. Die Kiste muss groß genug sein, um alles Werkzeug zu fassen. Einzelne Böden oder Fächer helfen zudem dabei, eine gewisse Grundordnung zu halten. Doch keine Angst: Die meisten Werkzeugkoffer sehen mit der Zeit irgendwann chaotisch aus. Klassische Werkzeugkoffer sind oft aus Metall und damit ziemlich schwer. Praktischer und oft genauso langlebig sind Koffer aus Kunststoff. Das Material ist leichter und so lässt sich der volle Koffer schnell von A nach B tragen.

Wer seine Werkzeugkiste in der Wohnung aufbewahrt, setzt oft zusätzlich auf optische Gesichtspunkte. Die Kiste soll in die Wohnung passen und nicht als Werkzeugkoffer erkennbar sein. Hier gibt es verschiedene, kreative Ansätze. Wie wäre es mit einer selbst gestalteten Box? Das Äußere wird passend zum Raum, in dem die Kiste stehen soll, angestrichen. So fügt sich der Werkzeugkoffer in die Umgebung ein. Es muss außerdem nicht unbedingt ein ausgewiesener Werkzeugkoffer sein. Kisten mit verschiedenen Unterteilungen bieten ebenso viel Stauraum und sind oft einfach ästhetischer. Und auch beim Heimwerken isst das Auge schließlich mit. So macht die Renovierung gleich doppelt Spaß!

Bilder:

Abb. 1: Pixabay.com © picjumbo_com (CC0 Creative Commons)

Abb. 2: Pixabay.com © Bru-nO (CC0 Creative Commons)

Abb. 3: Pixabay.com © Life-Of-Pix (CC0 Creative Commons)

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