Mehr Glück zulassen

Mehr Glück zulassen

Wer oder was ist für das eigene Glück verantwortlich? Diese Frage stellen wir uns, wenn wir gerade nicht besonders zufrieden mit unserem Dasein sind und etwas an unserem Leben ändern wollen. Nicht immer ist es das Beste, wenn man den Grund für den Trübsal und das Unglücklichsein bei anderen sucht. Natürlich gibt es Menschen, bei denen es klüger wäre, wenn man auf Distanz geht, weil sie einen runterziehen, oder sich gar von diesen trennt. 

Doch nicht erst seit Paul Watzlawicks „Anleitung zum Unglücklichsein“ (1983 erschienen) wissen viele, dass man die Ursache auch bei sich selbst suchen muss. Nicht selten ist es heute die eigene Lethargie, Trägheit und Langweile, die aus der wachsenden medialen Berieselung und Zerstreuung resultiert. Fast wie eine Droge wirken da Smartphone, Internet und seine sozialen Netzwerke, wo man sich stundenlang mit Wischen, Klicken und Scrollen die Zeit nett zu vertreiben glaubt. Doch dieser Zeitvertreib hat einen dicken Haken: Er lässt uns inaktiv werden, verstärkt unsere Aufschieberitis (wissenschaftlich Prokrastination genannt) und erhöht letztlich die Unzufriedenheit mit sich selbst und behindert unser Glücksgefühl. Ja, manche macht er sogar noch unglücklicher. Wer sich hingegen selbst inspirieren kann und mit seinem Umfeld über Ideen und Umsetzungen austauscht – auch online -, der strahlt diese Zufriedenheit über das eigene kleine Glück auch aus. 


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Wohl und glücklich fühlen zuhause


Eine besonders wichtige Rolle für das eigene, kleine Glück spielt auch das Wohlfühlen im eigenen Zuhause. Wer sich in seinen eigenen vier Wänden nicht wirklich zuhause fühlt und damit keinen Hort der Ruhe und des Rückzugs hat, der wird ständig negativ aufgeladen. Sicher, die Wohnsituation ist selten ideal. Jeder wünscht sich meist mehr Raum, mehr Licht, mehr Grün. Aber glaubt mir: wer es nicht in der kleinsten Hütte will, der wird auch keinen Palast zu einer Wohlfühloase gestalten können. Ich will hier jetzt nicht groß über Ordnung philosophieren, denn ich denke, das weiß nun wirklich jeder selbst, dass das die Basis ist, um sein eigenes Zuhause wohnlicher zu machen. Darüber hinaus kann man aber auch noch viel für kleines Geld immer wieder umgestalten, verrücken, selbst gestalten oder neu dekorieren. Davon erzähle ich ja auch immer gerne hier

Aber man kann auch sein Medienkonsum etwas ordnen, zeitlich und inhaltlich. Nachdem auch ich mal meine Phase als Medienjunkie hatte und irgendwann feststellte, dass ich Stunden am Tag mit Unwesentlichem verschenkte, habe ich mir gesagt, so geht das nicht weiter. Meine Zeit, mein Leben sind mir zu wertvoll dafür. Ich setzte mich am Abend hin und notierte mir, welche Medienangebote ich wirklich gerne mochte, mich bereichern oder auch mal entspannen lassen. Heraus kam eine Liste und dann ein tägliches Ritual, was und wann ich mir etwas anschaue, anhöre, lese oder auch mal spiele. Täglich gibt es so ein bewusstes Einschalten für eine Sendung, einen Radiosender oder Podcast, genauso wie eine begrenzte Zeit für soziale Medien oder wildes Surfen im Internet. Und nach einem anstrengenden Tag, wo ich voll von klugen Gedanken und neuem Wissen bin, gönne ich mir dann auch mal einen trivialen Quatsch im Fernsehen oder ich suche nach einem neuen Onlinespiel. Geht zur Webseite und schaut euch um. Auf dem Portal finde ich immer schnell etwas, das für Spannung und Entspannung zugleich sorgt. So relaxed den Tag ausklingen zu lassen, ist dann auch ein kleines Glück für mich.


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Ein Hobby auffrischen oder neu anfangen – auch immer eine gute Idee


Vielleicht mag einer auch ein Hobby auffrischen, was man vernachlässigt hat oder sich auch an ein neues wagen. Nichts ist spannender und zugleich herausfordernder als ein neues Hobby zu entdecken. Wenn man da eine neue Leidenschaft entwickelt, kann man mit den heutigen Möglichkeiten gleich in ein schier unermessliches Universum einsteigen. Es gibt so viele Tipps, Blogs und Youtuber für jegliches exotische Thema. Ich staune immer wieder. Wer beispielsweise Imker werden will, kann das gleich online studieren. Oder wer von null auf hundert zur Kräuterhexe werden will, der findet alle Zaubereien dafür in wenigen Monaten online. Wie ihr wisst, gehe ich da eher einem konventionelleren Hobby semiprofessionell nach: der Fotografie. Wer also darauf mal (wieder) Lust hat: Ich biete bald auch wieder Workshop für Fotografie an. 

Bei der Fotografie lernt man nicht nur, wie sich Kameras am besten meistern lassen, sondern entdeckt auch eine neue Art des Sehens und des Staunens. Und wenn einem dann ein tolles Motiv vor die Linse gerät und man das Glück hat, den perfekten Moment festzuhalten, dann ist das am Ende nicht mal mehr nur ein kleines, sondern schon fast ein großes Glück.


Eure Andrea

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