Momentaufnahmen… so war der März und eine Mini Frittata für das Sonntagsfrühstück!

Dekosamstag: Ein kleines Stück Glück oder wie man einen kleinen Balkon einrichtet!

Seit Ewigkeiten schreibe ich mal wieder einen Sonntagsbeitrag im Bett. Es fühlt sich großartig an. 5 Millionen Kissen, 2 verschlafene Hunde und die 2. Tasse Kaffee. Der Frühling und die Sonne blitzen durch mein Schlafzimmerfenster. Der Himmel ist pink verfärbt. Ich höre die Vögel.

Ich habe das Wochenende für mich. Luca ist bei seinem Vater und hin und wieder fühlt sich diese Freiheit richtig gut an. Sie ist sehr selten… diese Freiheit und wenn man alleinerziehend ist, ist man immer auf langfristige Absprachen angewiesen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich heilfroh bin, das mein Sohn schon so groß ist. Ich bewundere jede alleinerziehende Frau mit kleinen Kindern. Da bleibt ganz viel „Frau sein“ auf der Strecke… Das bleibt es auch, wenn man in einer Partnerschaft lebt… ich weiß… nur glaubt mir… alleinerziehend zu sein ist schlichtweg eine andere Verantwortung. Es gab in den vergangenen 3 Jahren hin und wieder Momente, in denen der Druck so groß war, dass ich über therapeutische Unterstützung nachdachte um wieder atmen zu können.

Um mich herum? Herrscht aktuell Chaos! Die Wohnung sieht aus, als wäre ich wieder Anfang 20. Aber ich habe mich, speziell in dieser Woche, dazu gezwungen, wegzusehen. Unordnung und Krümel auf den Boden nicht an mich heranzulassen. Zu hoch war das Arbeitsvolumen und das duldete keinen Aufschub, also auch keinen Staubsauger in der Hand. Im Grunde bin ich sogar ziemlich stolz, dass ich mich so fokussieren konnte. Der Haushalt läuft nicht weg und der Witz an der Sache? Es stört sich tatsächlich auch niemand dran… abgesehen von mir selbst.

Sie hängt mir ein bisschen in den Knochen diese Woche. Der März war aber auch irgendwie voll mit vielen Dingen, die ganz neu für mich sind und irgendwann kommt dann immer der Moment, wo ich anfange das mental zu verarbeiten und wenn es soweit ist, setzt auch meist gleichzeitig große Müdigkeit und ein riesiger Durchhänger ein. Aber das darf auch sein, wenn man durchgepowert hat. Ich bin dann sogar zu müde zum kochen und lasse Lieferheld für mein Leibeswohl sorgen. 

Katharina und ich konnten endlich erzählen, dass wir gemeinsam ein Büro gemietet haben. Wir wollten wirklich bis zur Unterschrift warten, denn manchmal macht man vielleicht doch noch in letzter Sekunde einen Rückzieher oder das Leben grätscht rein. Unterschrieben haben wir im Barfussgässchen am Brunnenrand und eine Flasche Rotkäppchen gab es natürlich auch. Danach standen wir erstmal ordentlich unter Adrenalin. Es fühlt sich ganz verrückt an… so ein eigenes Büro. Ein gemeinsames Büro stand übrigens nie auf dem Plan und wir haben uns auch noch nie dazu unterhalten. Ein Telefonat im Februar und ein ausgesprochener Gedanke führten letztendlich zu diesem Schritt… als hätte es genau jetzt so sein müssen.

 

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In meinen Januar Momentaufnahmen erzählte ich Euch, dass ich kurz über eine Wohnraumveränderung nachdachte, weil sich das fehlende Büro immer mehr zu einem Problem für mich entwickelte. Der Versuch mit einem Co-Working-Space zeigte ebenfalls, dass es nicht die richtige Plattform für meine Arbeit ist. Ich verwarf alle Gedanken wieder, weil wir unsere Wohnung lieben und wir hier gerade sehr verankert und Zuhause sind. Gedanklich vertraute ich darauf, dass sich irgendwann eine Lösung einstellt, die ich noch nicht mal annähernd im Kopf hatte und 3 Tage nach meinen Gedanken klingelte diese Lösung – bildlich gesprochen – an meiner Tür. Aus einem Gespräch über Veränderung und Zukunftsvisionen und Frauenthemen, entstand die Idee für ein gemeinsames Büro. Es ist nicht nur ein Büro, sondern ein Platz für Kreativität… auch für Euch… demnächst. Können wir das wirklich miteinander machen? Wollen wir das wirklich miteinander machen? Ein klares „Ja“! Und dann hieß es sich etwas zu gedulden. Alles musste irgendwie abgeklärt werden, es waren Ferien und wir platzen fast vor Freude und wollten aber unbedingt warten bis wir wirklich unterschrieben hatten. Und heute war es soweit. Und irgendwie bin ich ganz ruhig, weil es sich so richtig und rund anfühlt, als wäre das jetzt genau der Schritt, der passt und den darf man eben auch in aller Ruhe gehen. Worüber ich mir absolut sicher bin? Das wir Euch auf eine spannende Reise mitnehmen. Euch vielleicht ein wenig Mut für Euren eigenen Weg mitgeben dürfen ohne unsere eigenen Stolperfallen dabei zu vergessen. Was wir auf jeden Fall eingeplant haben? Einen Platz für Euch… 😊 Aber ganz ehrlich Mädels… jetzt ist doch irgendwie erstmal Kreischalarm und Prosecco angesagt. Katharina @kueken_und_nest und ich „wohnen“ demnächst in der Konfettizentrale und wir toben uns gerade so richtig, wie kleine Mädchen, bei der Einrichtung aus. Weil dieses Büro all das sein darf, was unsere Wohnungen nicht sind. Es wird ein Ort für Frauen (und Männer sind nur zugelassen, wenn sie die Bohrmaschine mitbringen, Möbel aufbauen und Kisten schleppen). 👀 #konfettizentrale #lieblingsleipzig

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Viel Arbeit ist in die Planung des Konfettihaus Workshops geflossen. Die Gestaltung des Programms war eine positive Herausforderung. Im Augenblick bin ich aber froh eine kurze Konfettihaus Pause machen zu können, weil es wirklich sehr intensiv, vor allem zeitintensiv, war. Alle Infos zum Konfettihaus Workshop bekommt Ihr übrigens hier.

Die größte Herausforderung aber war der Gang zum Zahnarzt. Ich leide unter Zahnarzt Angst und war ewig schon nicht mehr. Schon auf dem Flug nach London machte sich ein tierischer Schmerz breit und mein erster Weg in Heathrow führte zur Apotheke um Schmerzmittel zu kaufen. Das war dann faktisch der Warnschuss und mir war klar, dass ich das nicht länger vor mir herschieben kann. Außerdem hat sich über die Jahre ganz schön was verschoben und das würde ich gern beheben lassen. Hoch motiviert rief ich bei Zahnärzten an und mindestens 3 mal hörte ich „wir nehmen keine neuen Patienten auf“. Das war extrem frustrierend. Ich nahm allen Mut für einen Termin zusammen… und… bekam keinen. Ich hatte speziell nach Zahnärzten für Angstpatienten gesucht. Letztendlich wurde ich dann doch fündig und landete bei einer sehr netten Zahnärztin. Sie hat eine so ruhige Art und sie nahm sich wirklich richtig viel Zeit. Ich durfte mich auch erstmal auf einen normalen Sessel setzen und im Grunde war schon mit dem Gespräch meine Angst weg. Genau danach habe ich gesucht. Jemand, der sich Zeit nimmt und auf meine Ängste eingeht. Im Übrigen behandelt sie mit Hypnose. Ich bin sehr gespannt auf kommende Woche…

Im Augenblick bin ich immer noch vollgestopft mit Schmerzmitteln und Antibiotika. Ein Nerv ist entzündet und erstmal muss die Entzündung etwas bekämpft werden, da bei einer Behandlung an einem entzündeten Nerv auch keine Betäubung was nützt. Hab ich alles schon mal hinter mich gebracht. Meine Zahnarztangst kommt also nicht von ganz ungefähr…

Ich bin jedenfalls heilfroh, wenn ich endlich wieder schmerzfrei bin. Das schlägt ganz schön auf’s Gemüt.

 

 

Ansonsten muss ich im Moment ein wenig aufpassen nicht in Arbeit zu versinken. Ich schaffe es im Augenblick kaum Freiräume zu schaffen. Ich arbeite fast jede Woche, inkl. Wochenende, durch und mir fehlt der Ausgleich. Das ist nicht immer ganz so einfach, wenn Leben und Arbeit so miteinander verschmelzen. Auf der anderen Seite habe ich aber auch sehr konkrete Ziele und auf die arbeite ich eben hin. Größtes Ziel ist die Bildungsreise nach Südafrika im kommenden Jahr. Immer, wenn ich einen Durchhänger habe, denke ich daran… und dann geht es fast, wie von alleine. Für länger ins Ausland gehen und mich parallel weiterbilden steht auf Platz 1 meiner Liste voller Ziele. Aber in Wirklichkeit habe ich gar keine solche Liste. Denn nach Platz 1 kommt gar nicht mehr so viel, außer der Wunsch nach Gesundheit und das alles gern so bleiben darf, wie es ist (gut… also da wäre noch die Sache mit Harvey Specter).

Es ist wirklich total verrückt, wie sich alles entwickelt, wenn man anfängt sich seinen Dämonen zu stellen. Ich kann mich nicht erinnern irgendwann mal so zufrieden gewesen zu sein. Ich fühle mich in unserer Wohnung irre wohl und nicht mal hier schreit irgendwas nach Veränderung. Die Dekosamstage zur Neugestaltung des Balkons und zur optischen Veränderung im Wohnzimmer sind bei Euch irre gut angekommen. Und ich bin unfassbar happy mit den Ergebnissen und auch happy darüber diesmal keinen „Kompromiss-Couchtisch“ gekauft zu haben. Aber jetzt ist auch wirklich alles „rund“. Ich gehöre zu den Menschen, die so lange keine Ruhe haben, bis es bis in die letzte Ecke stimmig ist… bzw. sich für mich stimmig anfühlt.

 

Dekosamstag: Ein kleines Stück Glück oder wie man einen kleinen Balkon einrichtet!Dekosamstag: Inspiration für optische Ruhe, ein neuer Couchtisch, die ersten Frühlingsgefühle und gefüllte Paprika!

 

Eigentlich kann ich kaum glauben das der März schon wieder vorüber ist. Das Südafrika vorüber ist. Das London vorüber ist. Das die Sache mit dem Büro tatsächlich steht und der Konfettihaus Workshop auf eigenen Beinen unterwegs ist. Ostern steht vor der Tür und somit der alljährliche Sylturlaub und darauf bin ich schon jetzt voller Vorfreude, weil es diesmal noch ein wenig anders sein wird, als sonst. Vom Esstisch unserer Ferienwohnung hat man direkten Blick auf das Meer. Ich kann es kaum abwarten morgens mit dieser Aussicht meinen Kaffee zu trinken und den Wind einzuatmen.

 

 

Mein Spruch des Monats!

 

Ja ich weiß… ich wollte mehr Lettern… aber ich hab ne Ausrede. Hugo hat den Apple Pencil zerkaut (und das ist leider kein Witz). Ich muss erstmal einen neuen Apple Pencil kaufen und die sind ja nicht mal eben ein Schnäppchen.

Trotzdem gibt es meinen Spruch des Monats von Harvey Specter für Euch:

 

Everything comes to you at the right time. Be patient and trust the process.

 

Ich mag diesen Spruch sehr. Besonnene Ruhe und auch Geduld waren wichtige Begleiter in den vergangenen 3 Jahren. Auch, wenn ich viele Entscheidungen getroffen habe, ging jeder davon (meist) eine langfristige Planung und viele Gedanken voraus und manchmal ist es auch wichtig sich dagegen zu entscheiden, wenn das Bauchgefühl nicht stimmt.

 

Meine Empfehlungen zum Sehen und Hören!

 

Was hab ich gelesen?

 

Es waren gleich mehrere Bücher. Der März war ziemlich gut gefüllt mit Buch Kooperationen. Darunter waren 3 Thriller. „Einer wird sterben“ und „Das Kartell“ waren sehr unterschiedlich, aber jeweils großartig. Durch „Jahre des Jägers“ bin ich noch nicht ganz durch, weil beide Bücher von Don Winslow jeweils 1000 Seiten haben und dafür braucht man ja nun mal auch etwas Zeit.

Wenn ich weiß, dass ich nicht mehr allzu viel schaffe, lese ich aktuell in Safari des Lebens von John Strelecky. Es begleitet mich auch immer unterwegs, wenn ich in der Straßenbahn sitze oder im Wartezimmer meiner Zahnärztin. 

 

Im Bett mit Don Winslow...Jahre des Jägers...

 

Was hab ich gesehen?

 

Ich bin ein 2. mal durch mit Game of Thrones und kann die letzte Staffel kaum abwarten. Die Frage ist… was zur Hölle fange ich danach mit meinem Leben an? Macht dann irgendwas überhaupt noch einen Sinn 😜?!

Außerdem habe ich auf Netflix die Dokumentation über das Verschwinden von Madeleine McCann gesehen. Es gibt jede Menge interessante Hintergrundfakten. Besonders schlimm fand ich das Vorgehen der Presse und welche Folgen das für die ein oder andere Person hatte. Wirklich sehr sehenswert.

Am Freitag habe ich mir nochmal Bohemian Rhapsody angesehen und bin immer noch vollkommen begeistert von diesem Film und der schauspielerischen Leistung von Rami Malek. Der Oscar war auf jeden Fall gerechtfertigt.

Eine Followerin schickte mir dazu folgenden Link eines YouTube Videos, was sehr beeindruckend zeigt, wie nah man sich am Original bewegt hat.

 

 

Und dann ist mir auf Facebook eine ganz bezaubernde Geschichte von einem Papagei und einem kleinen Jungen über die Chronik gelaufen. Man wird ja wirklich haufenweise mit solchen Videos „zugemüllt“, aber das hat mich wirklich ganz verzückt:

 

 

Was hat denn der April im Gepäck?

 

Ein sportliches Programm. Das meine ich tatsächlich so, wie ich es schreibe. Für einen Kooperationspartner teste ich mich durch diverse Sportarten in Leipzig. Die Idee dahinter finde ich wirklich sehr interessant, weil man so die Möglichkeit hat herauszufinden, was einem tatsächlich liegt. Ich bin sehr gespannt, wohin sich das entwickeln wird und Sport ist ja tatsächlich eine sehr gute Sache.

Außerdem steht die Einrichtung des Büros ins Haus. Katharina und ich waren schon bei IKEA, haben schon den Schreiner bestellt und wissen auch sonst, wie wir vorgehen möchten. Am Freitag war Schlüsselübergabe, wir können also loslegen. Aber auch hier… überstürzen wir nichts. Eins nach dem anderen.

Und dann ist ja auch noch Ostern und somit stehen auch die Osterferien ins Haus und der Sylturlaub. 

Ach ja… und ich habe endlich einen Fensterputzer gefunden, der im April meine Fenster reinigt. Das ist ja nicht so einfach mit den Sprossenfenstern und Oberlichtern in meiner Wohnung und on top bin ich nicht wirklich schwindelfrei und das ist im 3. Stock eines Altbaus eher ungünstig.

Den letzten Tag vom März, also den heutigen Sonntag, verbringe ich mit einer lieben Freundin beim Frühstück bei Brot & Kees am Cospudener See und danach machen wir den Antik- und Trödelmarkt unsicher. Darauf freue ich mich schon sehr. Dieser Sonntag fühlt sich jedenfalls schon jetzt, wie ein kleiner Urlaub an.

 

Die Beschaffenheit Deiner Gedanken...

 

Mini Frühstücks Frittata für das Sonntagsfrühstück!

 

Ich habe Anfang des Jahres all meine Kochbücher und Kochzeitschriften aussortiert. Ich habe verkauft und weggeworfen.

Bei Kochbüchern beschränke ich mich ausschließlich auf Jamie Oliver und Donna Hay. Die Kochbücher von Donna Hay sind nicht nur inhaltlich großartig, sie sind auch wahre Schmuckstücke. Ich liebe die Rezepte von ihr. Mittlerweile habe ich mindestens 6 ihrer Bücher in der Küche und ich koche wirklich viel daraus.

Die Idee zur Mini Frittata stammt aus “ Von Einfach zu Brillant„. Das ist wirklich eine hübsche und leckere Frühstücksidee für einen Sonntag.

 

 

Ihr vermischt 6 Eier mit 50 Gramm Parmesan (oder Käse Eurer Wahl) mit etwas Salz, einem Teelöffel Honig und 200 Gramm Sahne. Ich habe übrigens Kokoscreme von Alnatura benutzt, weil ich keine Sahne im Haus hatte und das funktioniert mindestens genauso gut (und es schmeckt genial). Eine Muffinform etwas einfetten und die Mulden mit Schinken auslegen und mit der Eimischung befüllen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Frittatas ca. 30 Minuten backen. Kurz vor Ende habe ich noch Salbeiblätter auf die Muffins gelegt und mitgebacken (auch sehr lecker). 

Lasst die Frittatas kurz etwas abkühlen. Dann lassen sie sich mit einem Löffel ganz einfach aus der Form lösen. Im Übrigen lassen sich die Mini Frittatas auch gut bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren. Ich weiß schon, wer sich freut, wenn er nach Hause kommt und in den Kühlschrank guckt.

Das Rezept funktioniert übrigens auch ohne Schinken und Salbei. Ihr könnt die „on top“ Zutaten flexibel ersetzen oder anpassen. Wichtig ist das oben aufgeschriebene Grundrezept.

 

 

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Sonntag.

 

Eure Andrea

 

 

2 Kommentare

  1. 31. März 2019 / 17:18

    Glückwunsch zur Konfettizentrale, sicherlich eine Erleichterung für Euch, welche gar nicht in Worten zu fassen ist. Ich habe mit Suits wieder angefangen, 1a Serie, tolle Lebensweisheiten, welche wirklich man sich zu Herzen nehmen kann

    • Andrea
      Autor
      31. März 2019 / 22:03

      Liebe Petra, ja besser könnte ich es auch nicht formulieren. Vielen lieben Dank, Andrea

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