Razor PowerRider vs. Razor RipRider

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Mama, ich wünsch mir ein Kettcar! Och Luca…..Du bist jetzt 10 Jahre und ich weiß überhaupt nicht mehr wo ich das alles noch hinstellen soll. Omaaaa, ich wünsch mir ein Kettcar……da muss ich erst die Mama fragen….

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Es gibt eben Wünsche, die aus den verschiedensten Kriterien auch einfach mal unerfüllt bleiben und als ich gefragt wurde, ob Luca den PowerRider und RipRider von Razor testen möchte, war hier zu Hause KARNEVAL.

Dreirad?

Der RipRider und auch der PowerRider sind im Grunde einem Dreirad nachempfunden. Wir würden es allerdings eher als Mittelding zwischen Dreirad und klassischem Kettcar beschreiben. Ich glaube, wenn ich Luca gesagt hätte „Du bekommst ein Dreirad für große Kinder“, dann hätte er dankend abgelehnt. Mit 10 ist man einfach cool und darf sich keinesfalls vor seinen Freunden auf dem Dorf lächerlich machen.dreiraumhaus razor powerrider riprider dreiraumhaus razor powerrider riprider dreiraumhaus razor powerrider riprider

RipRider oder PowerRider?

Beide Modelle sind  vom Aufbau her ganz ähnlich und unterscheiden sich nur im Betrieb ganz erheblich. Während der RipRider manuell betrieben wird, d.h. also ordentlich in die Pedale treten…..kann man mit dem PowerRider ohne Anstrengung einfach abdüsen, denn das Teil funktioniert elektrisch und bedarf keiner „Pedalanstrengung“.dreiraumhaus razor powerrider riprider dreiraumhaus razor powerrider riprider

Die elektrische Version erreicht bis zum 13 km/h und ist ab 8 Jahre zugelassen. Eine Akkuladung reicht für ca. 30 Minuten Fahrvergnügen aus. Beide Versionen besitzen duale drehbare Casterräder zum driften und drehen. Lediglich der PowerRider ist mit einer Bremse ausgestattet.

Das meint Luca:

Es war ziemlich spannend zu sehen, wie er mit den Teilen umgeht und welches bei ihm „DAS RENNEN“ machen würde. In Zeiten, wo irgendwie alles elektrischer wird, hätten der göttliche Herr S. und ich auf den PowerRider getippt. Es hat so viel Spaß gemacht Luca dabei zuzusehen, wie er hier vor unserem Balkon hin- und hergedüst ist und es mega cool fand sich wie ein kleiner Autofahrer zu fühlen. ABER seine Herzenswahl fällt auf den RipRider. Einfach weil er hier die Möglichkeit hat per Pedaltritt selber einzugreifen, denn mit einer Akkuladung, die für 30 Minuten reicht, kommt man nicht wirklich weit.

Interessanterweise wurden beide Modelle schon in der Autobild getestet und hier fiel das Testfazit der Kinder umgekehrt aus.

Das meinen „wir, die Eltern“:

Der PowerRider ist recht außergewöhnlich durch seinen elektrischen Antrieb und macht wirklich jede Menge Spaß…DAS steht völlig außer Frage. Was ihm fehlt sind Pedalen! Wenn der Akku leer ist, dann steht man irgendwo und muss zusehen wie man das Teil wieder weg bewegt….und 15 kg lassen sich schleppen. Man muss sich also vorher sehr genau überlegen wo man mit diesem Gefährt driften möchte. Eine Reise durchs Dorf oder am Rhein entlang ist eher NICHT empfehlenswert. Ein Ausflug am Sonntag zu einem großen Parkplatz würde eher Sinn machen und da der PowerRider ziemlich kompakt ist, passt er wahrscheinlich in den ein oder anderen – auch – kleineren Kofferraum.

Der RipRider erfüllt durch seinen manuellen Antrieb genau die Kriterien, die Luca sich eigentlich immer gewünscht hat. Er kann selber entscheiden wann, wo, wie und vor allem wie lange er mit dem Teil im Dorf unterwegs ist. Anfänglich waren wir ein wenig in ANGST, weil die Driftmöglichkeit erstmal gewöhnungsbedürftig aussieht und die Befürchtung das Luca im nächsten parkenden Auto hängt, war erstmal ziemlich groß. Ich kann hier aber alle besorgten Eltern beruhigen…..der kracht hier den Berg runter in einer ordentlichen Geschwindigkeit und NIX ist passiert. Mittlerweile darf er mit dem RipRider durch’s Dorf cruisen und das tut er auch fast täglich.dreiraumhaus razor powerrider ripriderdreiraumhaus razor powerrider riprider

Das Fazit:

Beide Modelle von Razor sind empfehlenswert. Hier werden einfach 2 unterschiedliche Zielgruppen angesprochen und ein „Dreirad“ was von selber fährt ist ja nun einfach mal saucool auch wenn unsere Wahl auf „nicht elektrisch“ fällt. Der RipRider liegt preislich bei ca. 85,00 Euro und der PowerRider bei ca. 210,00 Euro. Ansonsten machen beide Teile einen sehr stabilen Eindruck und können von den Kids ordentlich auf die Probe gestellt werden.dreiraumhaus razor powerrider riprider

Wer nicht zum herkömmlichen Kettcar greifen, sondern einfach mal was Besonderes schenken möchte, der ist hier richtig gut bedient. Die Driftmöglichkeit hab ich so bei anderen Kinderfahrzeugen noch nicht gesehen und das ist ein echt großer Funfaktor, der richtig gut ankommt. Alle Daumen hoch!

Habt Spaß, Eure Schnimpeline

8 Kommentare

  1. 15. Juni 2015 / 20:21

    Wahnsinnsteile, da möchte man noch mal Kind sein 🙂

  2. 18. Juni 2015 / 15:28

    Sehr cool! Hach ja, der liebe „Fuhrpark“ der Kidz. Dafür müsste man eigentlich nochmal ne eigene Garage einplanen…! ?

    • 18. Juni 2015 / 18:21

      Ja das ist bei uns ganz genauso…nur das wir KEINE Garage haben….LG

      • 18. Juni 2015 / 18:28

        Wir haben auch nur einen Carport – die Garage BRÄUCHTE man halt für den Fuhrpark der lieben Kleinen ?

  3. 14. Oktober 2015 / 21:34

    Das ist ja mal ein tolles Teil – meine beiden jüngeren Kids sind auch in dem Alter (8 und 10), müssen sich bislang aber mit „normalen“ Kettcars herum schlagen 🙂

    Liebe Grüße
    Mihaela

  4. 15. Oktober 2015 / 15:54

    Hallo,

    meist ist der Fuhrpark der Kids sowieso größer als unsereins. Das Wichtigste ist die Sicherheit und der Funfaktor. Solange Luca Spaß hat ist das wirklich super. Und driften ab dem Alter ist sowieso eine Faktor, um länger daran Spaß zu haben.

    lg nancy

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