#Glücklichmacher #2 – Zeit für mich…

#Glücklichmacher #2 – Zeit für mich…

Seitdem ich mich dazu entschieden habe im dreiraumhaus immer mal wieder über meine persönlichen Glücklichmacher zu schreiben, mache ich mir das tatsächlich viel mehr bewusst und es hilft mir auch dabei achtsamer mit mir selbst umzugehen. Wenn man, wie ich, fast unaufhörlich auf’s Gas drückt… tut es absolut Not immer mal wieder auf die Bremse zu treten. Dauerhafte Geschwindigkeit erfordert ordentlich Konzentration und das ist etwas, was sich auf jeden Fall erschöpft.

Ich merke das immer, wenn meine Gedanken anfangen zu hyperventilieren. Mein Puls beschleunigt und mein Atem geht schneller. In solchen Momenten fühle ich mich der eigenen Unsortiertheit völlig ausgeliefert.

Beste Strategie? Man muss sich aus solchen Situationen rausnehmen und das – in der Regel – mit aller Konsequenz. Pausen sorgen für Klarheit im Kopf und das, was eine Stunde vorher noch, wie Winterfell nach der letzten Schlacht aussah (das ist eines der Königreiche bei Game of Thrones für alle, die nicht informiert sind)… ordnet sich meist von ganz alleine.

Mir ging es gestern so.

Ich hatte mir fest vorgenommen eine große Runde mit den Hunden zu gehen und danach wollte ich joggen. Endlich mal wieder joggen. Der Morgen nahm mich zeitlich aber schon so in Anspruch, dass ich nach hinten raus Zeitprobleme bekam. Eigentlich ist es jeden Tag so. Und was hinten überfällt ist meisten das, was ich gern für mich tun wollte… lesen, joggen, Musik hören… ganz belanglose Dinge eben.

Und während ich überlegte, was ich ausfallen lasse, war ich so sauer auf mich selbst, dass ich beschloss all das zu tun, was ich mir vorgenommen hatte… völlig egal, was die Uhr sagte.

Zuerst nahm ich mir Hugo und Bommel. Ich setzte meine Kopfhörer auf und ließ Night King von Ramin Djawadi laufen. Die Sonne schien. Es war angenehm warm und die Klavierklänge in meinen Ohren holten mich Stück für Stück runter. Unterwegs begegneten mir immer wieder Frauen und ich wünschte allen fröhlich einen wunderbaren Muttertag. Das war total schön, weil keine dieser Frauen damit gerechnet hat, aber alle haben sich richtig gefreut… 

Ich brachte, nach einem ausgiebigen Spaziergang, die beiden Fellnasen nach Hause und machte mich auf zu meiner kleinen Joggingrunde. Und das tat so gut! Unterwegs hörte ich eine meiner eigenen Playlists und beschloss, dass ich mir Zuhause doch unbedingt mal die schönsten Lieder von Khalid anhören muss und was soll ich sagen… super Mucke und danke Siri, dass Du mir das immer alles so hilfreich zur Verfügung stellst 😉.

Danach ging ich in aller Ruhe duschen, machte mich hübsch fertig und ging ins Büro um für einen Kunden ein Outfit zu shooten. Der Witz an der Sache? Ich war so sortiert durch die Auszeit mit mir selbst, dass es nach hinten raus keinen Unterschied machte. Ich bin nicht mal ansatzweise in zeitliche Bedrängnis gekommen und meine Laune war großartig. 

Es waren wirklich nur diese minimal kleinen Sequenzen, die mir so gut getan haben… die Musik, der Wind im Gesicht, die Sonne auf der Haut. Das hat gereicht um innerlich wieder vollkommen ruhig zu werden. Diese Zeit mit mir selbst gestern… war ein echter Glücklichmacher.

 

Eure Andrea

 

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