New York: 15 praktische Dinge, die Ihr wissen müsst… Buchung, Flüge, Einreise, Hotels, Kosten!

New York: 15 praktische Dinge, die Ihr wissen müsst… Buchung, Flüge, Einreise, Hotels, Kosten!

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber mir hat New York ordentlich “Schiss in der Buchse” gemacht. Rückblickend weiß ich gar nicht mehr warum. Ich weiß nur, dass es so war.

In meiner Vorstellung war diese Stadt unerreichbar. Ein fast unerklärliches Phänomen, wenn man bedenkt, dass ich sonst schon weite Teile unserer Welt bereist habe und auch schon in den USA unterwegs war. Aber New York war irgendwie eine andere Nummer. Ich hatte riesen Respekt vor der Stadt und eins kann ich Euch sagen:

Das war vollkommen unbegründet!

Bei mir ist das ganze Gegenteil passiert. Es gibt ja diesen Spruch:

 

Wenn Du es in New York schaffst, dann schaffst Du es auf der ganzen Welt…

 

Und darin steckt eine ganze Menge Wahrheit.

Seitdem ich New York bereise, hat sich mein komplettes Reiseverhalten geändert. Ich habe keine Ängste mehr. Hinzukommt ja bei mir die Besonderheit, dass ich mit meinem Sohn alleine unterwegs bin und ich besitze keinen Führerschein. Bei der Buchung meiner Reisen berücksichtige ich also ein paar mehr Rahmenbedingungen. 

 

 

Offensichtlich kann man über New York oder allgemein das Thema Reisen nicht genug schreiben. Denn hier erreichen mich die meisten Fragen. Mein persönliches Postfach bei Instagram ist wirklich voll damit und es ist mir ein Bedürfnis meinen persönlichen Leidenschaften auf dem Blog wieder etwas mehr Ausdruck zu verleihen. Das ist in der Vergangenheit etwas zu kurz gekommen, aber um es mit Harvey Specter zu sagen:

 

I USED TO CARE ABOUT PEOPLE’S OPINIONS, BUT THEN I REALIZED THAT THOSE PEOPLE DON’T PAY MY BILLS…

 

Bevor ich in – naher Zukunft – dazu übergehe über meine Reisebegegnungen und Momente zu schreiben, liefere ich Euch erstmal ein paar wichtige Fakten auf einen Blick, denn exakt dazu erreichen mich ganz konkret die meisten Fragen. Es ist fast unmöglich jede einzeln zu beantworten, also mache ich das auf diesem Weg und ganz klassisch strukturiert. Ich hoffe, die Informationen sind hilfreich für Euch.

Die Aufreihung meiner Tipps könnt Ihr auch chronologisch verstehen… also so, wie ich Schritt für Schritt vorgehen würde oder bereits vorgegangen bin.

Bitte lasst Euch nicht verunsichern. Das klingt alles viel und aufwendig, aber das ist es nicht. Es sind lediglich ein paar Dinge, die beachtet werden sollten.

 

New York: 15 praktische Dinge, die Ihr wissen müsst... Buchung, Flüge, Einreise, Hotels, Kosten!

 

New York: 15 praktische Dinge, die Ihr wissen müsst…

 

Die Reisebuchung nach New York!

 

Ich habe meine Reisen nach New York ausschließlich über das Internet gebucht. In der Regel führt mein erster Weg über Holidaycheck. Denn hier ist für mich die Auswahlmöglichkeit am größten. Und ich habe auch gleich vernünftige Hotelbewertungen im Überblick. Man kann sich die Reisen von allen Flughäfen aus anzeigen lassen und individuell verändern, wenn man z.B. bessere Reiseleistung oder Direktflüge wünscht.

Total gern nutze ich den Sparkalender bei Holidaycheck. Das heißt, man gibt bestimmte Daten ein und kann sich die Alternativpreise drumherum anzeigen lassen. Das ist wirklich großartig. Bei unserer Reise nach Dubai im vergangenen Februar hat das einen Preisunterschied von knapp 1000 Euro ausgemacht.

Gemäß meiner eigenen Reisevorlieben, lande ich dann meist beim Reiseveranstalter DERTOUR oder FTI. Beide hängen im Grunde zusammen und mit beiden Reiseveranstaltern habe ich beste Erfahrungen gemacht.

DERTOUR erscheint oft als Reiseveranstalter, wenn man Direktflüge wählt. Reisen mit Direktflügen in das jeweilige Land sind in der Regel teurer.

Im Übrigen buche ich fast immer Angebote mit Rail and Fly. Leipzig liegt mit dem Hauptbahnhof so günstig, dass ich innerhalb von 3 Stunden alle wichtigen Flughäfen mit dem ICE erreiche. Das erspart Fahrstress und mögliche Parkkosten. Am angenehmsten ist Frankfurt, weil der Zug direkt am Flughafen hält. München bietet sich oft in den Sommerferien an, weil dann die Preise sehr viel günstiger sind, da Bayern oft sehr spät dran ist mit den eigenen Ferien.

 

Direktflug oder mit Zwischenstopp?

 

Ganz ehrlich? Ich bin zu alt für den Mist. Egal, ob ich Bahn fahre oder fliege, ich versuche Direktverbindungen zu finden. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Preisersparnis zu Flügen mit Zwischenstopps hebt sich durch den Stress meistens auf und ist eine Milchmädchenrechnung, denn rechnet man die Versorgung an den jeweiligen Flughäfen hinzu, hat man am Ende nicht wirklich was gespart.

Die Flugzeit nach New York, beträgt je nach Strecke, zwischen 7 und 8 Stunden. Das ist absolut überschaubar. Und da sich New York auch hervorragend für Kurztrips eignet, würde ich die wertvolle Zeit nicht mit irgendwelchen Zwischenstopps verplempern.

 

Die beste Uhrzeit für Flüge nach New York!

 

6 Stunden Zeitverschiebung gelten für New York. Ist es in Deutschland 18 Uhr, ist es in New York 12 Uhr Mittag.

Die besten Flugzeiten hatte ich, als wir von Deutschland aus um 08:00 Uhr morgens losgeflogen sind und um 11 Uhr in New York waren. Den Rückflug würde ich so spät, wie möglich ansetzen. Perfekt sind Uhrzeiten um 22 Uhr, weil man dann wirklich durch die Nacht fliegt und vermutlich auch schläft. Fliegt man um 22 Uhr von New York zurück, ist man ca. um 10:00 Uhr morgens – am nächsten Tag –  wieder in Deutschland.

 

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Welche Fluggesellschaften sind empfehlenswert für Flüge nach New York?

 

Wir sind bisher mit Lufthansa und Singapore Airlines nach New York geflogen. Beides großartige Fluggesellschaften. Lufthansa bleibt aber unser Favorit. Ich kann wirklich nur empfehlen sich über Fluggesellschaften zu informieren und auf Qualität zu setzen. Ich achte sehr auf die Fluglinien bei der Reisebuchung und wenn es zu teuer ist, dann buche ich nicht, aber ich gehe keinen Kompromiss ein.

Aufgrund eines Buchungsfehlers der Reisegesellschaft sind wir Silvester in den Genuss der Premium Economy bei Singapore Airlines gekommen und das war schon ein sehr entspanntes Reisen, aber nichts, was wir uns unter normalen Umständen leisten könnten. Im Übrigen ist Singapore Airlines auf Platz 1 der am besten bewerteten Fluggesellschaften.

 

Hotel oder AirBnb und welche Hotels in New York sind empfehlenswert?

 

Ich habe noch nie Airbnb in New York gebucht. Ich habe überhaupt noch nie Airbnb gebucht. Ich bin als Frau mit Kind alleine unterwegs und bevorzuge die klassische Sicherheit von Hotels. Ich habe selbstverständlich recherchiert, aber oftmals sind schöne Airbnb’s mittlerweile fast genauso teuer, wie Hotelzimmer, vor allem zu Saisonzeiten. 

Das ist natürlich immer eine Frage des persönlichen Anspruchs. Aber ich mache keinen Urlaub in Unterkünften, die deutlich schlechter als mein Zuhause sind. Dann brauche ich keinen Urlaub, sondern bleibe direkt daheim. Es darf gern klein und einfach sein, aber niemals dreckig oder völlig abgerockt. Darauf hätte ich schlicht keine Lust.

Im Grunde ist es, bei der Menge an Hotels in New York, fast unfair eine Empfehlung abzugeben, aber Ihr habt gefragt und hier kommt meine Antwort.

Wir haben bisher in folgenden Hotels übernachtet:

 

 

Das Grand Hyatt in New York würde ich nicht wieder wählen. Die Lage ist der Hammer, aber ansonsten ist das pure Abzocke dort. Für jeden Service zahlt man extra, sogar wenn man bei Abreise die Koffer aufbewahren lassen möchte. Die beeindruckende Eingangshalle lenkt ab. Die Zimmer sind nur halb leidenschaftlich renoviert. Unter einem Grand Hyatt stelle ich mir etwas anderes vor.

Das Westin Grand Central liegt schräg ggü. vom Grand Hyatt. Dort waren wir bereits 2 mal. Keine Abzocke, tolle Zimmer, saugemütliche Betten und eine kleine Kaffeemaschine mit Starbucks Pads. Von dieser Lage aus erreicht Ihr alles zu Fuß. Und überhaupt… stellt Euch auf lange Erkundungstouren ein. Gemütliches Schuhwerk ist unerlässlich. Das Westin Grand Central finde ich persönlich absolut perfekt für den ersten New York Aufenthalt.

Das Aloft in Brooklyn. Als ich alleine in New York war, fiel meine Wahl – ganz klar – auf Brooklyn. Brooklyn ist ganz anders als Manhattan und einfach deutlich mehr “meine Hood”. Ein Ort, an dem ich definitiv leben könnte. Mit der Wahl des Hotels war ich super zufrieden und würde dort auch wieder wohnen. Es ist hip, zentral und je nach Saison total günstig. 

Das 1 Hotel an der Brooklyn Bridge. Ja… dieses Hotel ist mit vielen Emotionen verbunden. Ich könnte ein Buch drüber schreiben, obwohl wir nur eine Nacht darin waren. Aber es war die beste Hotelnacht meines Lebens und ich war schon in vielen Hotels. Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich dort einen ganzen Urlaub verbringen, aber ich schaue da mit keinerlei Wehmut drauf, denn schon alleine diese eine Nacht war unvergesslich. 

Eigentlich ging es uns gar nicht so sehr um das Hotel, sondern um den Blick. Denn das 1 Hotel an der Brooklyn Bridge ist das einzige Hotel, was ich kenne, was diesen Blick auf die Skyline bietet. Denn noch schöner, als in Manhattan zu sein, ist der Blick auf die Stadt. Noch ein Vorteil ist… man kann die Fenster öffnen. Auch das ist in New York eher unüblich. Ich lag abends in meinem Bett, das Fenster war weit offen, ich hörte Vögel, den Hudson River und manchmal schwappten die Geräusche aus Manhattan rüber. Ich schlief also mit diesem Blick ein und wachte damit auf. Ich erinnere mich ganz intensiv an dieses unfassbare Gefühl. Im Übrigen hat das Hotel einen Rooftop Pool und einen unverbauten Blick auf die Brooklyn Bridge.

Das 1 Hotel in Brooklyn ist preisintensiv, aber auch hier kann man super Schnäppchen machen. Am günstigsten sind Hotelübernachtungen von Sonntag auf Montag. Unser Abreisetag war Montags und so kamen wir in den glücklichen Umstand eines Super Schnappers für diese eine Übernachtung. Wenn Ihr mich nach dem ultimativen New York Tipp fragt? Beendet dort Eure Reise. Nach dem Getümmel in Manhattan ist das der perfekte Abschluss. Mehr New York Feeling kann man nicht mit nach Hause nehmen. Das wird für uns immer unvergesslich bleiben.

Es gibt aber auch jede Menge anderer Hotels, die empfehlenswert sind. Die Bewertungen und Awards bei Holidaycheck finde ich immer sehr vertrauenswürdig und ich bin noch nie auf die Nase gefallen.

 

Wie kann ich mein Smartphone in New York nutzen und welche Kosten fallen an?

 

Ich bin beim Thema Smartphone Nutzung sehr pragmatisch, weil ich aufgrund meines Jobs immer erreichbar sein möchte. Ich selbst habe einen Vertrag bei Vodafone und für 5,99 Euro pro Tag kann man das Smartphone in den USA nutzen, wie Zuhause. Ich gehe davon aus, dass alle großen Anbieter ein ganz ähnliches Angebot haben. Das sind durchschnittlich 30 Euro, die für den gesamten Aufenthalt anfallen, aber ich muss mich nicht einschränken.

Es gibt auch Karten, die man kaufen kann, aber den Sinn verstehe ich irgendwie nicht ganz. Denn nach meinen eigenen Recherchen ist es günstiger den ganz normalen USA Tarif meines herkömmlichen Anbieters zu nutzen.

Vor Ort müsst Ihr dann auch nichts weiter tun. Das Netz springt automatisch um und los geht’s.

 

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Welcher Stadtteil in New York?

 

Für einen ersten New York Trip würde ich auf jeden Fall Manhattan empfehlen. In der Regel möchte man speziell dort viele der Sehenswürdigkeiten besuchen und je nachdem wieviele Tage man in der Stadt verbringt, könnte es zu zeitaufwendig sein aus Richtung Brooklyn immer Richtung Manhattan zu fahren. Die Entfernungen sind nicht zu unterschätzen, auch wenn es ganz wunderbar ist all diese Ecken intensiv kennenzulernen. 

In Manhattan selbst gibt es jede Menge Stadtteile, die toll sind um dort zu übernachten. Das Westin an der Grand Central liegt in Midtown. Im Grunde eine perfekte Ausgangsbasis um alles zu Fuß zu erreichen, sofern man Lust hat große Entfernungen zu laufen (eine meiner liebsten Empfehlungen… so lernt man die Stadt am besten kennen). Aber auch SoHo ist toll oder die Hotels rund um das One World Trade Center.

Aus meiner Sicht gibt es innerhalb von Manhattan nicht die absolut perfekte Hotellage, weil man sich eh in alle Himmelsrichtungen bewegen wird. Nehmt Euch bei der Hotelauswahl einfach google maps zur Hilfe und vielleicht 1, 2, 3 der Attraktionen, die Euch am wichtigsten sind. Für mich waren das:

 

 

Von Midtown aus sind aber auch der Union Square, das Flatiron Building und SoHo zu Fuß erreichbar. Wer nicht gern läuft, nimmt die Metro, Uber oder Taxis.

Manhattan ist großartig… mein Herz gehört Brooklyn und Williamsburg. Würde ich für längere Zeit nach New York gehen, dann dorthin.

 

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Wieviel Tage sollte man für eine Reise nach New York einplanen?

 

Also unter 4 Übernachtungen würde ich keine Reise nach New York planen. Allerdings würde ich auch nicht länger als 7 Tage vor Ort verweilen. New York muss man erstmal verdauen. Die Eindrücke sind überwältigend und laut und toll und anders. Da tut eine Pause ganz gut. Mittlerweile könnte ich auch deutlich länger bleiben, aber beim ersten Mal war kurzes Durchatmen notwendig. Leipzig kam mir auf einmal vor, wie ein Dorf.

Beim ersten Mal in New York möchte man einfach unfassbar viel erleben und meist nimmt man sich mehr vor, als es einem selbst gut tut. Aber das ist völlig normal. Eine Woche reicht für einen umfassenden Eindruck… zumindest aus meiner Sicht.

 

Pauschalreise oder Einzelbausteine? Welcher Reisemonat? Die Kosten!

 

Ich bin schon mit beiden Optionen geflogen. Solltet Ihr einen Aufenthalt in den Sommerferien planen, dann würde ich eine Pauschalreise empfehlen. Rechnet man die Einzelbausteine aus Flügen und Hotel zusammen ist man in dieser Zeit oft teurer, als wenn man pauschal bucht.

Nach oben sind preislich für eine Reise nach New York keine Grenzen gesetzt, wie in allen Bereichen des Lebens. Wer günstig reisen will, sollte außerhalb der Ferienzeiten planen. Sommerferien sind teuer und ich habe das Gefühl mit jedem weiteren Jahr ziehen die Preise auch deutlich an. In diesem Sommer würde ich jedenfalls nicht fliegen. Wir haben schon im Freundeskreis festgestellt das Reisen in die USA im Sommer 2019 besonders preisintensiv sind. Wir haben uns alle für andere Ziele entschieden.

Frühjahr und Herbst dürften am entspanntesten sein. Besonders günstig sind Februar und Anfang März, da kann man aber auch richtig Pech haben mit dem Wetter. Ein Citytrip macht ja eigentlich nur Spaß, wenn das Wetter mitspielt.

Wirklich Pech hatte ich auf keiner der 4 Reisen. Der Sommer in Manhattan ist ziemlich hot! Auch das sollte man sich bewusst machen. 

Im März 2018 hat mich meine Alleinreise nach New York 700 Euro gekostet für Flug und Hotel. Bei Urlaubsguru gibt es ganz oft schon Reisen für 600 Euro für eine ganze Woche in diesem Zeitraum. Es ist also auf jeden Fall möglich günstig nach New York zu reisen. Wäre ich vergangenen März mit Begleitung verreist, hätten sich sogar die Hotelkosten noch halbiert.

Für mich alleine brauchte ich auch nicht viel Geld vor Ort. Mir hat es gereicht einfach da zu sein und die verschiedenen Viertel mit meiner Kamera zu erkunden. Und bei knapp 5 Tagen kann man sich auch mit Bagels, Burgern oder einem Salat von Whole Foods ziemlich gut über Wasser halten.

In den Ferienzeiten muss man mindestens das Doppelte oder Dreifache für eine Reise nach New York ansetzen. Schaut Euch nach alternativen Abflughäfen um, um Kosten zu sparen.

Weihnachten und Silvester in New York sind eine ganz andere Nummer… in einfach jeglicher Hinsicht. Dazu schreibe ich noch gesondert. Das würde hier einfach den Rahmen sprengen.

 

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Reisepass und ESTA!

 

Ohne ESTA und Reisepass ist eine Einreise in die USA unmöglich.

Die offizielle Antragsseite für ESTA findet Ihr hier. Bitte füllt Euren Antrag nur dort aus! Für eine ESTA Genehmigung werden 14 Dollar veranschlagt. Die sind sofort fällig und können per Kreditkarte oder Paypal beglichen werden.

Egal für wen ich ESTA ausgefüllt habe (ich musste das früher auch öfter beruflich machen), ich hatte noch nie eine sofortige Genehmigung. In der Regel dauert das ca. 30 Minuten, kann aber auch unter Umständen deutlich länger dauern.

Empfohlen wird eine ESTA Beantragung 6 – 8 Wochen vor der Einreise. Ich habe es sofort nach Reisebuchung gemacht. Deadline ist 72 Stunden vorher. 

Für den ungewöhnlichen Fall einer Ablehnung, ist der Weg in die USA nur über die Botschaft und ein Visum möglich.

Ist man mit dem ESTA Verfahren durch, gilt die Genehmigung für 2 Jahre, danach durchläuft man den Prozess erneut.

Darüber, ob man das ESTA Formular ausgedruckt dabei haben muss, gibt es unterschiedliche Aussagen. Bei so was gehe ich immer auf Nummer sicher und habe die Ausdrucke dabei. Bei unseren ersten 3 Reisen hat niemand danach gefragt. Im Dezember war das etwas anders, denn da wurden wir bereits vor der Kofferaufgabe am Schalter (in Frankfurt) komplett abgefragt durch einen amerikanischen Security-Mitarbeiter und mussten die Formulare vorzeigen. 

Beantragt oder kontrolliert Eure Reisepässe rechtzeitig.

Die Einreise mit einem vorläufigen Reisepass ist nämlich nur mit einem klassischen Visum möglich. Die Beantragung eines Visums ist aufwendig! Manche Länder genehmigen die Einreise mit einem vorläufigen Reisepass gar nicht (z.B. Dubai).

Eine weitere Möglichkeit ist die Ausstellung eines Reisepasses per Express. Das nimmt maximal 3 Tage in Anspruch und kostet einen Aufpreis von 32 Euro. Informiert Euch bei Eurem Bürgeramt. Im Ernstfall würde ich immer diesen Weg wählen. Auch Kinder benötigen einen maschinell lesbaren Reisepass, sonst bleibt auch hier nur der Weg über ein klassisches Visum.

 

APIS Formular und die Zollerklärung!

 

Ja, tut mir leid, wir sind noch nicht ganz durch mit dem Formularkrieg, denn da wäre noch das  APIS Formular. Hatte ich auch überhaupt nicht auf dem Schirm, wurde bei mir aber automatisch abgefragt beim Online CheckIn meiner Fluggesellschaft. Die Fluggesellschaften sind verpflichtet die Daten ihrer Fluggäste zu übermitteln. Dort gibt man im Grunde nur persönliche Daten, Reisepassnummer und Gültigkeit, sowie die Adresse der ersten Unterkunft an.

Hier könnt Ihr sehen, wie das aussieht. Es ist total unspektakulär, aber erforderlich.

Wie bereits erwähnt, ich habe das Formular noch nie physisch ausgefüllt, das wird immer online erledigt, sobald man eincheckt.

Bisher musste ich immer eine Zollerklärung im Flugzeug ausfüllen, aber bei unserem Flug im Dezember war das nicht der Fall. Warum kann ich gar nicht sagen, aber genaue Informationen zum Thema Zollerklärung findet Ihr hier.

 

Die Immigration! Wie wichtig ist Englisch?

 

Von allen Punkten, hat mir das die meisten Bauchschmerzen bereitet. Es kursieren ja immer wieder die tollsten Horrorgeschichten. Eins sei verraten, wer Angst vor der Immigration in den USA hat, war noch nicht in London!

Ich bin jetzt 4 mal in New York eingereist und das immer vollkommen entspannt und problemlos. Fakt ist, der Officer entscheidet, ob Ihr passieren dürft. Das ist die letzte Instanz für Eure Einreise. Reisepass und ESTA nützen gar nichts, wenn ihm Eure Nase nicht passt. Davor hatte ich echt leichte Panik. Aber auch das war vollkommen unbegründet.

Trotz der Menschenmassen ist es bei der Immigration recht ruhig. Niemand tanzt aus der Reihe und die Nutzung von Smartphones in diesem Bereich ist untersagt. Es wirkt auch nicht so, als würde man hier im Akkord arbeiten. Alles geschieht im total gechillten Schneckentempo. Macht Euch das bewusst und lasst Euch drauf ein. Ihr könnt daran eh nichts ändern und wie es in den Wald reinruft, so ruft es auch wieder raus.

Also komplett ohne Englischkenntnisse in die USA zu reisen, finde ich schwierig. Ich weiß auch gar nicht, ob ich mir das selber zutrauen würde. Wer eine Reise in die USA plant und genügend Vorlaufzeit hat, sollte einen Englischkurs machen (sofern keine Englischkenntnisse vorhanden sind). Bei der Immigration muss man ja auch diverse Fragen beantworten und das ist ohne Englischkenntnisse schlicht nicht möglich. Einigermaßen gutes Schulenglisch dürfte für die Verständigung allerdings reichen.

Reist man das erste Mal mit ESTA in die USA, muss man auf jeden Fall am Officer vorbei. Die Fragen sind harmlos, man gibt Fingerabdrücke ab, bekommt einen Stempel und das war es dann.

Reist man weitere Male in die USA, ist man sogenannter ESTA-Returner. Man braucht sich nicht in der Schlange anstellen, sondern kann das automatisierte Verfahren an den Automaten nutzen. In der Regel ist man dann innerhalb weniger Minuten am Kofferband. Bei unserer Reise im Dezember hatte Luca allerdings ein Kreuz auf seinem Ausdruck. Wir mussten dann doch nochmal am Officer vorbei. Das ist aber schlicht eine willkürliche Auswahl und hatte keine besondere Bedeutung. Die Schlange mit den “Kreuzen” hinter uns, wurde immer länger….

 

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Geld wechseln und wie bezahlt man vor Ort?!

 

Beim Thema Geld im Ausland bin ich Sicherheitsfanatiker. Ich habe immer einen Puffer in bar dabei für Eventualitäten. Bisher hatte ich Dollar immer ganz normal in Deutschland umgetauscht. Das ist aber totaler Blödsinn, weil der Umrechnungskurs bei den Wechselstuben extrem schlecht ist.

Hätten wir im Dezember 1000 Euro in Dollar getauscht, dann hätten wir auch nur 1000 Dollar bekommen. In Wirklichkeit entspricht der Umrechnungskurs aber 1300 Dollar bei einem Einsatz von 1000 Euro.

Für den Notfall habe ich auf jeden Fall immer Euro in bar dabei, falls man doch vor Ort umtauschen muss. Am einfachsten ist die Nutzung der Kreditkarten, denn dann wird vor Ort der tagesaktuelle Kurs umgerechnet, wenn man bezahlt und damit fährt man am allerbesten und Geld lässt sich auch problemlos an den vielen Geldautomaten in New York abheben.

Im Dezember sind wir ohne einen Dollar in der Tasche geflogen und als ich am JFK Geld abheben wollte, funktionierte das nicht. Es war das erste Mal das wir uns gegen einen Umtausch in Deutschland entschieden hatten und prompt gab es ein Problem. Das lag aber an den komischen ATM Automaten. In Manhattan selbst lief alles reibungslos.

Es ist, aus meiner Sicht, ein Ammenmärchen, dass man in den USA alles mit Karte zahlt. Ich empfinde das nicht anders, als in Deutschland. Es ist absolut problemlos möglich mit Dollarnoten zu bezahlen. Manche Geschäfte akzeptieren sogar nur Bargeld. Ich hatte bisher nur lediglich eine Starbucks Filiale, in der man ausschließlich mit Karte zahlen konnte.

Im Übrigen habe ich auch diverse Male Apple Pay genutzt und das macht mal so richtig Spaß.

Falls Ihr auf der sicheren Seite sein wollt… dann tauscht nicht mehr als 100 Euro in Dollar in Deutschland. Alles andere würde ich vor Ort machen.

 

Uber, Taxi oder Metro?

 

Wir sind echte Uber Fans. Mit der Metro muss ich immer noch warm werden. Im Gegensatz zu London funktioniert die Metro in New York nach Himmelsrichtungen und da fangen die Probleme für mich schon an. Wenn ich in einer U-Bahn Station stehe, hab ich keinen Schimmer, wo Norden, Süden oder Westen ist. Ich fahre prinzipiell in die falsche Richtung. Mittlerweile geht es, weil ich mich in der Stadt auskenne, aber die ersten Male war ich nervös.

Für Uber braucht Ihr die Uber App. Es ist für mich das innovativste Fortbewegungsmittel überhaupt und mega kommunikativ. Unsere Uber Fahrten waren besser als jeder Reiseführer. Mit Uber zu fahren ist unglaublich interessant und man erfährt sehr viel über die Stadt, weil man sich mit Locals fortbewegt. Außerdem ist es wirklich günstig. Man weiß vorher, was man bezahlt und alles wird ohne Bargeld abgewickelt.

Taxis haben wir nur ein oder zweimal genutzt. Die meiste Zeit sind wir zu Fuß unterwegs, mit der Metro oder eben Uber.

 

Zu guter Letzt – der Jetlag!

 

Hier spanne ich nochmal den Bogen zu den besten Flugzeiten. Landet man gegen Mittag in New York, dann ist es unerlässlich bis spät Abends aufzubleiben um dem Jetlag entgegenzuwirken. Kommt Ihr also in Manhattan an, dann stürzt Euch sofort ins Getümmel. Auf gar keinen Fall hinlegen oder eine Pause im Hotel einlegen. Böser Fehler! Das Adrenalin sorgt eigentlich dafür, dass man den ersten Tag problemlos übersteht und dann ist auch der Jetlag überstanden.

Der Jetlag auf der Rückreise kann schon eher zum Problem werden, weil die Gefahr sich Zuhause hinzulegen, deutlich größer ist. Da rennt man ja nicht von früh bis spät durch die Stadt. Ich habe das immer mit Koffer auspacken, Wäsche und einkaufen überbrückt. Luca hatte vergangenen Sommer richtige Probleme – er hat gute 2 Wochen im New York Rhythmus weitergelebt (Gott sei Dank waren Ferien). Mittlerweile klappt das aber auch bei ihm deutlich besser.

 

 

New York: 15 praktische Dinge, die Ihr wissen müsst... Buchung, Flüge, Einreise, Hotels, Kosten!

 

Ich hoffe sehr, dass dies alle Fragen beantwortet, die aufgelaufen sind. Mehr braucht man im Grunde nicht zu wissen. Ansonsten würde ich Euch wirklich wärmstens empfehlen Euch treiben zu lassen und Euch auf die Stadt einzulassen. Einfach mit dem Strom mitschwimmen und es genießen. Es gibt eine ganze Menge positiver Eindrücke, die man mit nach Deutschland nehmen kann. Voraussetzung ist, dass man sich dafür öffnet… erst dann macht es richtig Spaß.

In Kürze geht es weiter mit den 15 ultimativen Tipps für den ersten Aufenthalt in New York.

Ich wünsche Euch einen fantastischen Sonntag und viel Spaß bei der Reiseplanung.

 

Eure Andrea

 

8 Kommentare

  1. Kathi
    13. Januar 2019 / 8:42

    Liebe Andrea, besten Dank für den tollen Artikel. Nach unserem Trip nach London mit Kind (erste Flugreise für sie), haben wir als nächstes an New York gedacht. Da kommt dein Artikel gerade recht 🙂 Danke dir

  2. Diana
    13. Januar 2019 / 9:10

    Liebe Andrea,

    Ein super Artikel….New York war schon immer unser Traum, aber wo fängt man an. Ich habe immer ganz interessant deine Beiträge gelesen und wichtige Dinge gespeichert 😉 ……aber jetzt weiss ich wie 👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻Vielen Dank!

  3. Marion L.
    13. Januar 2019 / 10:28

    Vielen Dank für Deinen tollen „Reiseführer“, ich finde dem gibt es nichts hinzuzufügen, Wir waren bereits zwei Mal in New York und mit Sicherheit nicht zum letzten Mal! Diese Stadt ussman einfach in sich aufsaugen, sich treiben lassen und ich finde man darf sich auch nicht zu viel vornehmen um nicht vor lauter Touri-Stress Zuviel vom Flair der Stadt zu verpassen…. hach…. ich glaub ich muss direkt mal wieder buchen, Dein Bericht hat das Fernweh nach NYC wieder geweckt….

  4. 14. Januar 2019 / 17:36

    Hallo Andrea,

    danke für deine Reisetipps. Ich fliege ja im März für 5 Tage und habe mich bei meiner Buchung total an deinen Beiträgen orientiert. Ich fliege ab München mit der Lufthansa und hab das Aloft in Brooklyn gebucht. Kosten zusammen 1.000,-

    Ich reise ja immer allein, daher ist das kein Problem, einzige Bedenken waren, dass ich nur eine Kreditkarte habe, aber ich nehme mir einfach genug Bargeld mit für den Worst Case und alles ist gut.

    Keine 2 Monate mehr – ich freu mich sehr,

    Liebe Grüße

    Birgit

  5. Claudia Rupp
    18. Januar 2019 / 18:30

    Hallo Andrea, toller Beitrag, Ich war bereits sieben mal in New York und kann daher Deine Tipps ganz gut einschätzen. Wir scheinen hier ein ganz ähnliches Empfinden zu haben. Bei mir landet nur Singapore Airlines vor Lufthansa. Vielen Dank vor allem für den Tipp mit dem Esta-Returner. Da ich mit meiner Tochter im Herbst 2017 in NY war und wir beide jetzt wieder gemeinsam reisen wären wir ja beide Esta-Returner. Leider lese ich im Netzt widersprüchliche Angaben zum Vorgehen. Habe ich das richtig verstanden, dass der Gang zum Automaten ausreicht. Ich lese immer was von abstempeln des Reisepasses. Also doch noch irgendwo anstellen? Vielen Dank für Hilfe,
    Liebe Grüße
    Claudia

    • Andrea
      Autor
      19. Januar 2019 / 6:37

      Liebe Claudia, Du gehst ganz normal zum Automaten und am Ende steht immer nochmal ein Officer zur Kontrolle. Das ist aber alles ausgewiesen. Du bist auf jeden Fall ESTA Returner und das Verfahren ist wirklich easy. LG Andrea

      • Claudia Rupp
        19. Januar 2019 / 14:55

        Vielen Dank für die schnelle Antwort. Das bringt ja locker mal 1,5 – 2 Stunden Zeit die wir früher in Manhatten sein werden. Bin begeistert.

  6. Natalie
    22. März 2019 / 19:27

    Liebe Andrea,
    ich hab mich gerade noch mal komplett durch deine ganzen New York Berichte gelesen, da wir nächstes Jahr planen, mit unserem 13-jährigen Pubertier dort mal hinzufliegen. Wenn ich das alles so lese und die Bilder betrachte würde ich am liebsten gleich losfliegen, es weckt echt das Fernweh in mir…. Wir sind uns zwar noch über nix so richtig einig, weder in welchen Ferien noch welches Hotel oder sonstiges aber ich freu mich jetzt schon drauf. Zuletzt war ich 2000 in New York und habe die Twin Towers noch sehen dürfen, ich bin gespannt wie sich alles verändert hat. Ich freue mich über deine Reiseberichte immer sehr, sie sind wunderbar anschaulich und geben einem das Gefühl, auch mit dagewesen zu sein! Freue mich auf deine nächsten Erlebnisse 🙂
    LG Natalie

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