Wenn das Leben Dir einen Neuanfang schenkt…hab Angst, heul die Couch voll, aber greif zu!

Wenn das Leben Dir einen Neuanfang schenkt…hab Angst, heul die Couch voll, aber greif zu!

*Dieser wichtige und persönliche Beitrag zum Thema Motivation, Absicherung, Neuanfang und private Haftpflichtversicherung, ist in Kooperation mit DA Direkt entstanden. Vielen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit*

 

Neuanfang, Neuanfang, Neuanfang…ein Wort, was in aller Munde liegt und eins, was so ziemlich viele Veränderungen mit sich bringen kann.

Aber Neuanfang, wie geht das denn?

Sind da nicht diese unfassbar vielen Hürden zu meistern?

Ist es überhaupt möglich sie zu meistern?

Ich kann es nur aus Sicht einer Frau erzählen. Ich bin nicht nur Frau, sondern auch Mutter. Mein Neuanfang zieht also einen Kreis und betrifft Menschen in meinem Umfeld, die ich über alles liebe.

Ich bin nicht religiös und auch nicht esoterisch veranlagt. Wer mich gut kennt, weiß das. Und trotzdem fühlt es sich, rückblickend, so an….als hätte jemand von oben eingegriffen. “Jemand” hat im richtigen Moment meinem Mann eine andere Frau geschickt und mir so die Möglichkeit gegeben mich zu lösen. Das war schwer, keine Frage…aber ich weiß nicht, ob ich sonst den Mut gefunden hätte. Vermutlich würde ich heute immer noch in “dieser Blase” leben und von “wirklich leben” konnte keine Rede sein. Aber das weiß ich heute erst…damals wusste ich das nicht.

Kurz gesagt….ich “verlor” also meinen Mann, hatte Schulden und keinen Job. Mein Leben war Chaos und wenig strukturiert. Ich wusste nicht mehr, was richtig oder falsch war. Ich agierte nicht. Ich reagierte. Ein Problem führte zum nächsten Problem und ich wusste nur eins…ich will das nicht mehr. 

Meine Ausgangsbasis hätte also nicht schlechter sein können. Versucht mal als alleinerziehende Frau mit Kind, Hund, einem geringen Einkommen und Schulden eine Wohnung zu finden. Es fühlte sich schrecklich an….ICH! fühlte mich klein und elendig. Ich bekam keine Chance, nicht im Rheinland jedenfalls. Nicht mal mit der Hilfe von Freunden und Bürgen war was zu machen. Der Wohnungsmarkt war zu klein und niemand auf mich “angewiesen”. Das sah 2016 in Leipzig noch anders aus. Also machte ich aus der Not eine Tugend. Und die Entscheidung hätte nicht besser sein können, da ich eine hübsche Wohnung für eine wirklich kleine Miete fand. Diese Zeit war sehr prägend für mich.

Die kleine Wohnung war der erste und auch allerwichtigste Schritt!!!

Ab diesem Zeitpunkt war ich in der Lage mein Leben wieder in die Hand zu nehmen. Ich konzentrierte mich auf den Blog, fing an zu Netzwerken und fand Menschen, die im Laufe der vergangenen 3 Jahre zu Freunden wurden.

 

Dieser wichtige und persönliche Beitrag zum Thema Motivation, Absicherung, Neuanfang und private Haftpflichtversicherung, ist in Kooperation mit DA-Direkt entstanden. Vielen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit

 

Warum eine private Haftpflichtversicherung für mich ein großer Schritt war…

 

Ich kümmerte mich um die Schulden UND ganz wichtig….ich sorgte für Sicherheit. Ich hatte z.B. über Jahre keine Hausrat-  oder private Haftpflichtversicherung mehr. Nach der Trennung von meinem Mann war alles Durcheinander und ich versuchte Grund und Boden in dieses Chaos zu bringen. 

Heute gehöre ich zu denen, die man als “überversichert” bezeichnen könnte. Ich habe mich einen Tag lang hingesetzt und Versicherungen verglichen und auch direkt abgeschlossen. Als das erste Rad in Leipzig geklaut wurde, habe ich nochmal nachgelegt beim Thema Hausrat und auch für Bommel und Hugo gibt es natürlich eine Hundehalterhaftpflichtversicherung. 

Ich zahle alle Versicherungen jährlich. Das spart Kosten und ich wollte mir keine monatliche Belastung schaffen…auch, wenn sie im ersten Moment noch so klein erscheint…am Ende brechen einem immer zu hohe Fixkosten das Genick. Und es gab Momente in meinem Leben, da kam es am Ende des Monats auf die letzten 10 Euro an. 

Was für viele von Euch vielleicht völlig normal ist, waren für mich Schritte, zu denen ich mich am Ende beglückwünscht habe. Alles, was ich anpackte, konnte ich von meiner Liste streichen. Alles, was ich anpackte, formte mich und fing an mich besser zu machen. Sicherheit ist ein riesen Thema für mich. Ich bin alleinerziehend und mir fehlt das Backup im Fall des Falles. Selbst der Abschluss dieser privaten Haftfplichtversicherung zählte dazu. Und nicht nur das…auch den Hörer in die Hand zu nehmen zählt dazu, sich beraten zu lassen und neue Situationen (z.B. die Anschaffung von Hugo) nachzumelden. Eine Zeit lang war ich nicht in der Lage solche Dinge anzugehen und mein Exmann hatte sich ebenfalls nicht darum gekümmert…..ich fing also tatsächlich komplett neu an.

 

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Es ist ein gutes Gefühl, ein richtig gutes Gefühl. Versicherungen sind ein heikles Thema, ich weiß….aber ich fühl mich besser damit und sicherer. Ist einfach so.

Könnt Ihr Euch noch an meinen Umzug erinnern? An den Umzugstag? Als das Umzugsunternehmen absprang? Ich hatte schon alles bezahlt und dann kam einfach keiner und zum Nachmittag schickten sie dann – und das ist kein Witz – 3 kleine Inder vorbei?! Ich konnte überhaupt nicht hinsehen. Vom 3. Stock in den 3. Stock – ohne Fahrstuhl. Das waren keine Möbelpacker. Das Billigwerkzeug hatten sie in Plastiktüten. Die Umzugsfirma, bei der ich gebucht hatte, ist übrigens heute insolvent.

Werft einfach mal einen Blick auf das Pranksurance-Video der Hamburger Skater-Legende Cäptn Clepto. Er spielt ahnungslosen Passanten nämlich einen, kleinen, miesen Streich….Die Message ist klar…wir sind überall und täglich von möglichen Versicherungsfällen umgeben und zwar ohne das uns das wirklich bewusst ist. Und die Folgen sind oft weitreichend und können im schlimmsten Fall den finanziellen Ruin bedeuten. Alle Infos zur privaten Haftpflichtversicherung bei DA Direkt findet Ihr übrigens hier.

 

 

Wir Frauen sind stärker, als wir manchmal denken. Oder anders formuliert…wir sind viel zu selten wirklich stolz auf uns. Die Geschichte meiner Nachbarin bewegt mich z.B. zur Zeit sehr….weil ich nach 3 Jahren an einem anderem Punkt bin und sie gerade neu anfängt. Sie musste die Wohnung nach der Trennung von ihrem Mann kündigen um die Miete zu halbieren und zieht mit ihren beiden, kleinen Kindern nun weg. Das Auto vor der Tür wird verkauft, sie findet zur Zeit keinen Job….und trotzdem strahlt sie so eine Stärke aus. Luxus ist ihr völlig egal…sie möchte einfach nur noch zufrieden und glücklich sein. Ich kenne das Gefühl.

Manchmal begegnen wir uns auf der Treppe und dann erzählt sie mir, wie es ihr geht und dann erzähle ich ihr immer, wie man es schaffen kann und was dafür wichtig ist. Nach unseren Gesprächen kann sie meistens wieder lächeln.

Es ist nicht alles auf einmal zu schaffen. Ich habe über 2 Jahre gebraucht eine vernünftige Basis herzustellen und ich bin immer noch nicht am Ende mit meiner Arbeit. Vor allem mit meiner Arbeit an mir selbst.

Es gibt EINE wichtige Grundregel:

 

Fang an!

 

Völlig egal, was es ist!

Jeder Schritt zählt!

Sei es ein kleines Sparbuch, sei es die gesunde Ernährung oder sei es die Zeit um sich mal mit dem ganz eigenen Versicherungsthema auseinanderzusetzen. Ihr müsst Euch nicht gleich von Eurem kompletten Leben trennen. Ein Neuanfang geht auch in kleinen Schritten und dürfte so auch deutlich “gesünder” sein.

 

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Wenn man 41 ist, dann hat das Leben schon viele Stolperfallen bereitgehalten und ich habe vermutlich jede mitgenommen. Ich werde Euch – auch in Zukunft nicht – keine heile oder perfekte Welt vorspielen, denn die gibt es einfach nicht. Aber es gibt schöne Seiten und die zeige ich Euch auf jeden Fall.

 

Eure Andrea

 

 

4 Kommentare

  1. Tina
    27. Oktober 2018 / 8:48

    Danke für diesen Beitrag. Ich habe Tränchen im Auge…
    Ich bin gerade 40 geworden und alleinerziehend mit 2 Kindern und hab das Gefühl meinen Neuanfang noch nicht gefunden zu haben(seit 4 jahren getrennt)…ich stecke irgendwie fest(gefühlsmässig).
    Zum Glück haben sich auch positive Dinge ergeben(hab seit Anfang des Jahres einen super Teilzeitjob).
    Vielen Dank für Deine schönen Beiträge und ganz viele Grüsse nach Leipzig
    LG Tina

  2. Kathrin
    27. Oktober 2018 / 11:47

    Wundervoll geschrieben!

  3. Hella
    27. Oktober 2018 / 23:56

    Liebe Andrea, ich bin da ganz bei dir…
    Mein Exmann ( Wir sind seit 03 2011 getrennt) ist immer noch der Meinung, ich bin als Frau ziemlich beschränkt! Meine beiden Kinder (inzwischen 10 und 12 Jahre alt )teilen die Meinung zum Glück nicht!
    Das Leben ohne Mann ist zunächst hart- emotional und auch finanziell!
    Die Kinder auffangen – und trotzdem (finanzielle) Sicherheit zu “produzieren” erfordert viel Kraft und Diziplin! Ich kann da ein Lied von singen…
    Im Laufe der Zeit erfeut man /ich auch über kleine Ziele,die man / ich erreicht hat -wie Bolle – und es geht aufwärts. .. kleine Schritte…immer am Ball bleiben… und nicht aufgeben…
    Für die innerliche Ruhe und das Glücksgefühl als Lohn ist unbezahlbar. ..
    Und den Stolz auf mich lasse ich auch
    ( inzwischen)zu…
    LG
    Hella

  4. 28. Oktober 2018 / 7:35

    Einen tollen Beitrag!!! Ich- stand auch über 40 aber ohne Kinder, ohne Haustiere, ohne Schulden (aber hohe Rechnungen) und mit einem festen Job, trotzdem 2016 nach der Trennung auch ganz am Anfang -mit Familie fast 10000km entfernt und ohne soziales Umfeld, denn alles blieb bei meinem exMann als hätte ich zu der Zeit in den vergangenen 11 Jahren gar nicht existiert. Ich hatte vor allem Angst, denn es war niemand da, denn ich hätte fragen können und das Bedürfnis -fast verzweifelt- nach Sicherheit, kenne ich nur zu gut!
    Und doch habe ich einiges geschafft in diesen 2 Jahren und bin wohl stolz darauf, denn geschenkt, wurde mir absolut nichts!
    Auch ich habe gelernt, dass man einfach anfangen bzw. weiter gehen muss und bloß nicht stehen bleiben darf!
    Liebe Grüße,
    Betty

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