Die Sache mit dem Mut und ein fabelhafter Granatapfel Gin für Euch!

Die Sache mit dem Mut und ein fabelhafter Granatapfel Gin für Euch!

 

Momentan gucke ich auf Netflix die 2. Staffel von “Tote Mädchen lügen nicht“. Während Staffel 1 noch vergleichsweise sachte daherkam, muss ich bei Staffel 2 schon ordentlich schlucken. Die Frage, ob man einen Teenager die Netflix Serie gucken lassen soll, möchte ich gar nicht diskutieren…zumindest nicht mit anderen Eltern. Ich finde den Inhalt der Serie schon sehr wichtig, wenn auch dramatisch und sehr gebündelt dargestellt.

 

Die Mutter von Hannah Baker sagte gestern zu einem der Mädchen:

 

Es ist nicht mutig, wenn man sich einfach rauszieht und geht.

 

Mut bedeutet oftmals über sich hinauszuwachsen und über Grenzen zu gehen. Mut bedeutet auch, den Mund aufzumachen. Das kommt nicht immer gut an, hat vielleicht nicht immer den gewünschten Effekt, man ist niemals “Everybodys Darling”…..

In dieser Woche, vielleicht auch schon davor, ist Mut meine persönliche Challenge. Ich schlage mich mit grundlegenden Entscheidungen rum, die einfach jede Lebenslage betreffen…..aus beruflicher Sicht, partnerschaftlicher Sicht und auch aus freundschaftlicher Sicht.

Anfang der Woche hat das für eine extreme, negative Energiekurve gesorgt. Bereits Montagmorgen legte sich ein dunkler Schatten über mich und der wollte auch einfach nicht von alleine weggehen. Erst am Mittwoch hatte ich meine alte Form wieder. Aber heute frage ich mich erneut, ob ich eigentlich einen Schritt weiter bin? Kennt Ihr das? Man hat kurz das Gefühl, dass der richtige Weg sich jetzt aufgetan hat und Tage später entstehen wieder Zweifel und sie sind ein ständiger Begleiter.

Ich bin sehr von meinen eigenen Emotionen getrieben. Bei mir gibt es eine sehr leidenschaftliche und eine sehr klare Seite. Wenn mich etwas nicht überzeugt oder ich Zweifel habe, dann übernimmt die Klarheit die Führung und dann bin ich in meinen Entscheidungen sehr schnell und leider auch leidenschaftslos. Ich verabschiede mich konsequent von “Dingen” oder Menschen, die sich für mich nicht gut anfühlen. Natürlich gibt es zwischen “Dingen” und Menschen große Unterschiede. Sich von Menschen zu lösen, ist ja oftmals ein nicht endend wollender Prozess. Rückblickend stellt man jedoch immer fest, dass es schon lange an irgendeiner Stelle gekränkelt hat….wir sind ja auch große Meister darin uns etwas vorzumachen.

Seit der Trennung von meinem Mann vor 2,5 Jahren habe ich es verlernt mir etwas vorzumachen. Zu gehen….war einer der mutigsten Schritte, den ich je auf die Reihe bekommen habe. Ich hätte bleiben können….und bin trotzdem gegangen. Ich bin Schritt für Schritt meinem Bauchgefühl gefolgt. Es hat mich komplett geleitet und am Ende des Tages habe ich immer, wirklich immer….die richtige Entscheidung getroffen, auch wenn ich an der ein oder anderen Stelle Umwege genommen habe, aber das gehört auch einfach zum Mensch sein dazu.

Die Erkenntnis, dass ich es alleine schaffen kann…ist rückblickend…sicher die Basis meiner gesamten Veränderung als Frau. Ich bin an dieser Selbstbestimmtheit gewachsen. Etwas, was ich mir nie wieder nehmen lassen würde und ja….das macht den Weg in eine neue Partnerschaft sicher nicht leicht…auch das ist mir bewusst, aber das ist es mir auch wert. Jedoch wirkt sich dieser Veränderungsprozess nicht nur darauf aus. Er verändert mein Umfeld und vor allem tut er was mit meinem Selbstbewusstsein. Das bedeutet, dass ich vielmehr egoistische Entscheidungen treffe. Das gefällt meinem Umfeld nicht immer und es macht mich auch – nach wie vor – nicht zu Everybodys Darling. Eine Position, die ich schon mein Leben lang besetze, also kann ich sie auch ausleben und vor allem darf ich ich sein. Und ich bin, man mag es kaum glauben, ziemlich gerne ich.

Fakt ist, dass mein Bauch mir bereits in all den offenen Fragen, die mich diese Woche beschäftigt haben, einen Weg weist. Ich muss ihn nur noch gehen…..

 

Die Sache mit dem Mut und ein fabelhafter Granatapfel Gin für Euch! Wochengedanken und Kolumne und ein Rezept mit MONIN Sirup

 

Und sonst so?

 

Aber abgesehen von diversen Entscheidungen, hatte ich diese Woche ordentlich mit der schwülen Hitze zu kämpfen. Spätestens am Nachmittag lag ich, wie eine platte Flunder auf meiner 160 cm Matratze und hab mich nicht mehr bewegt. Sämtliche, sportliche Aktivitäten standen unter keinem guten Stern, außer man ist in den ganz frühen Morgenstunden losgestürzt, was mir einfach nicht gelungen ist. Mein Interesse, mich ins Fitness-Studio zu begeben bei diesen Temperaturen, war ebenfalls gleich null. Trotzdem bin ich gejoggt, hab Fitness-Einheiten eingebaut und war gestern wieder beim Bootcamp. Das Bootcamp könnte sich aktuell übrigens zu einer Art Hassliebe entwickeln. Ich bin deutlich mehr für “draußen” gemacht. Man geht zwar echt an seine Grenzen, aber das Gefühl danach ist der Hammer. Mit jedem Mal mehr finde ich mehr Spaß daran.

Außerdem habe ich einen Podcast zu meinen Depressionen aufgenommen, hatte nette Verabredungen in der Stadt und habe Freitag mit Erdbeerbowle vor der Bühne auf dem Leipziger Stadtfest ordentlich abgetanzt. Wenn ich mir mein Leben so betrachte, dann kommt so was, wie Stillstand offensichtlich nicht vor und das wird die kommenden Monate auch erstmal so bleiben.

 

Die Sache mit dem Mut und ein fabelhafter Granatapfel Gin für Euch! Wochengedanken und Kolumne und ein Rezept mit MONIN Sirup

 

Am Montagabend war ich von Kiss & Tell und MONIN, gemeinsam mit Bloggerkollegen und ganz vielen anderen Menschen im Lukullust in Leipzig eingeladen. MONIN Sirup ist aktuell auf Deutschlandtour und hat auch in unserer wunderbaren Stadt einen Stopp eingelegt.

Das Lukullust in Leipzig ist eine fantastische Location. Dort finden immer wieder Events, vor allem Kochevents statt. Ich mochte es auf Anhieb. Bei DJ-Musik haben wir alle ein 10-Gänge Menü gekocht (unter professioneller Anleitung) und an der MONIN-Bar konnte man alkoholische und nicht-alkoholische Getränke zaubern. Es war eine super entspannte und wirklich großartige Stimmung. Alle visuellen Eindrücke zum Event mit MONIN Sirup findet Ihr übrigens hier.

Offen gesagt, hatte ich MONIN nur als “Kaffeesirup” im Kopf. Ich bin ein sehr klassischer Kaffeetrinker…am liebsten pur ohne Schnickschnack und auf keinen Fall süß. Beim Thema Longdrinks und Cocktails sieht das aber schon wieder anders aus. Mir war keineswegs bewusst, dass es so unfassbar viele MONIN Sirup Sorten auf dem Markt gibt.

 

Die Sache mit dem Mut und ein fabelhafter Granatapfel Gin für Euch! Wochengedanken und Kolumne und ein Rezept mit MONIN SirupDie Sache mit dem Mut und ein fabelhafter Granatapfel Gin für Euch! Wochengedanken und Kolumne und ein Rezept mit MONIN Sirup

 

Es war jedenfalls super, super lecker und am Freitag bin ich erstmal zu Kaufhof gewackelt und hab mir 2 Sirup-Sorten in den Einkaufskorb gepackt. Mein Favorit wäre eigentlich MONIN Pink Grapefruit gewesen, aber den hab ich leider nicht gefunden.

Ich habe Euch, passend zu dem Wetter und passend zum Sonntag, heute mal – ganz außergewöhnlich im dreiraumhaus – ein Cocktail Rezept mitgebracht.

 

Die Sache mit dem Mut und ein fabelhafter Granatapfel Gin für Euch! Wochengedanken und Kolumne und ein Rezept mit MONIN Sirup

 

Sommercocktail – MONIN Sirup Granatapfel Gin:

 

  • 20 ml MONIN Sirup Granatapfel
  • 15 ml MONIN Sirup Mojito Mint
  • 20 ml frischer Limettensaft
  • 50 ml Gin (ich habe Elephant Gin genommen)
  • Fever Tree Indian Tonic
  • Crushed Ice

 

Das Glas mit dem Sirup füllen, das Crushed Ice dazugeben. Dann mit Limettensaft, Gin und Tonic auffüllen. Mit einer Limettenscheibe garnieren, fertig!

 

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Heute geht es übrigens mit Freunden in die Virtual Reality World in Leipzig. Ich bin echt aufgeregt, weil ich das noch nie gemacht habe. Mal gucken, was uns da erwartet.

Ansonsten freue mich sehr auf die kommende Woche. Bine kommt aus Südafrika zurück und wir widmen uns weiter unseren Projekten. Am Wochenende besucht mich eine Freundin aus Bonn, die ich schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen habe. Vermutlich schmeißen wir uns 3 Tage mit Handtuch und Bikini, bei dem Wetter, an den See….trinken Cocktails und quatschen bis der Arzt kommt. Achso und zwischendurch bin ich auch noch in Berlin und so ganz nebenbei wären da noch Arbeit, Haushalt, Hunde & Co….

Ich wünsche Euch einen fabelhaften Sonntag.

 

Eure Andrea

 

 

 

 

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4 Kommentare

  1. 3. Juni 2018 / 10:21

    während ich hier lese, sitze ich in einer dauenjacke eingekuschelt in der sonne und trinke meinen kaffee. der gedanke, dass es zu hause wärmer ist als in johannesburg fühlt sich immer wieder komisch an, wenn ich im winter ankomme in südafrika.
    ich denke man muss nicht immer everybodys darling sein, ich bin es nicht und werde es auch nicht. das ist nicht immer bequem. weder für mich noch für die menschen um mich herum. eines aber ist es: ehrlich.
    entscheidungen zu gehen ist immer wieder schwer, egal in welcher richtung. und manchmal verschwindet der mut, den es braucht. er verschwindet, einfach so, ohne ankündigung. an anderer stelle ist er dann einfach da, auch einfach so, ohne ankündigung. und man wundert sich, wie er einen gefunden hat.
    Entscheidungen kann man immer wieder überdenken und justieren. ich glaube, das ist völlig normal.
    genieße den tag mit allem, was er dir zu bieten hat!
    bis morgen oder so!

  2. 3. Juni 2018 / 11:08

    Das mit der negativen Energiekurce habe ich auch bemerkt! Allerdings schiebe ich das auf den Vollmond, da ist immer alles irgendwie komisch um mich herum. Aber das vergeht.
    Wichtig ist letztlich, dass Du auf Deine Intuition vertraust und bei Dir bleiben kannst. Dich nicht von irgendwelchen äußeren Einflüssen leiten lässt.
    Alles kann – nichts muss.
    Und wenn das bedeutet, dass Du nicht Erverybodies Darling bist, dann ist das so. Menschen, die Dich wertschätzen werden das einordnen können und niemals persönlich nehmen.
    Dicker Drücker!!

  3. 3. Juni 2018 / 14:25

    Ich kann das mit den Bauchentscheidungen nur bestätigen und auch, dass ich egoistischer geworden bin mit den Jahren. Find ich aber im Vergleich zu früher überhaupt nicht schlimm. Ehrliche Entscheidungen gegenüber anderen und sich selbst verlangen Mut. Aber das Gefühl danach, sich richtig entschieden zu haben ist weit aus angenehmer. Auch wenn es eine Weile dauern kann, bis es sich einstellt. Aber, und das ist meine Erfahrung, das es ein Lernprozess ist und mir vieles davon erst in den letzen Jahren bewusst geworden ist. Liebe Grüße Kerstin

  4. 3. Juni 2018 / 17:43

    Liebe Andrea, meine 19-jährige Tochter schaut gerade diese Serie auf Netflix ebenfalls! Sie ist der Meinung, dass es im Unterricht mal generell geschaut werden sollte, damit die Kinder, die andere zu Mobbingopfern machen oder sich sonst irgendwie bescheiden benehmen sehen, was es für Auswirkungen haben kann! Aber auch den Opfern zeigt, dass Sie sich Hilfe holen können und müssen! Ja, die Sache mit dem Mut ist eine sehr ernste Angelegenheit! Deshalb brauchen wir ganz viele wunderbare Menschen, die uns Mut machen und zeigen wie es geht! Und ganz ehrlich… alle hingen in der letzten Woche irgendwie durch… das Wetter hat bestimmt auch seinen Beitrag dazu geleistet… ganz liebe Grüße von Annett

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