Spring doch einfach…

Spring doch einfach…

Er hatte mich aus dem Büro abgeholt. Wir sitzen im Auto und reden kein Wort. Wir fahren über den Rhein. Ich starre aufs Wasser und denke nur….”spring…spring doch einfach Andrea”….

Die Veränderung war ein schleichender Prozess. Es fing damit an, dass ich nichts als Leere fühlte. Die Sonne schien, der Himmel war blau und ich…innerlich tot. Ich fand dafür keine Erklärung und habe es einfach geschehen lassen.

 

Wie Calmvalera Hevert bei innerer Unruhe und Schlaflosigkeit helfen kann!

 

Es wurde schlimmer.

Ich lag ständig wach und war oft schweißgebadet. Ich hatte das Gefühl ersticken zu müssen, also saß ich im Bett und schnappte nach Luft. Wenn es nicht mehr ging, nahm ich Decke und Kissen und ging runter ins Wohnzimmer. Und dort lag ich dann weiter wach.

Irgendwann fing ich während dieser Phasen an im Internet nach Erklärungen zu suchen. Ich war antriebslos, ließ mich gehen und sah in meinem Leben keinen Sinn mehr.

Depression.

Burnout.

Ich las diese Dinge und fand es einfach nur lächerlich. Ich und so ein Depri-Psycho? Ganz sicher nicht!

Es kam, was kommen musste. Ich wurde krank. Bitte nur 14 Tage…sagte ich meinem Hausarzt. Er sah mich ernst an und meinte nur “wir sehen uns wieder”…ich muss sie eigentlich aus dem Verkehr ziehen.

Ich suchte mir prophylaktisch einen Therapieplatz und was für ein Glück…ich fand sogar einen. 3 Termine lang weinte ich. Ich weinte und weinte und weinte. Ich war eins mit dem Boden auf dem ich lief.

(Diesen Therapieplatz verlor ich wieder, weil ich nicht in der Lage war Termine einhalten zu können…als ich dann dazu in der Lage war, fand ich keinen Therapieplatz mehr).

Ich erzählte ihr von der Brücke und sie sagte, sie könne mich nicht mehr gehen lassen. Das war ein Schock und ich bettelte, ich flehte sie an und versprach mir nichts anzutun. Unter diversen Auflagen durfte ich die Praxis verlassen….mit Psychopharmaka in der Tasche.

Es war ein Freitag. Ich sollte nur ein halbe dieser Tabletten nehmen. Das würde mich beruhigen und die Stimmung aufhellen. Ich weiß noch, dass ich mich fragte, warum ich nur eine halbe Tablette nehmen soll…die waren total klein, aber ich tat das, was mir gesagt wurde. 10 Minuten später war ich eingeschlafen.

Ich schlief.

Und schlief.

Und schlief.

Bis einschließlich Sonntag stand ich völlig neben mir. Es war, als ob ein Schleier über mir liegen würde. Meine Stimmung war keineswegs aufgehellt…das komplette Gegenteil war der Fall. Ich war agressiv, schrie meinen kleinen Sohn an und war nicht mehr ich selbst. Man nennt so was wohl auch “ambivalente Wirkung”…zumindest lernte ich das später.

Ich rührte diese Tabletten nie wieder an. Ich rührte gar nichts mehr an. Ich verweigerte jede Art von Psychopharmaka. In der Reha hätte das fast den Abbruch meines Aufenthaltes bedeutet, aber ich blieb stur. Ich wusste, dass ich krank war, aber die Erfahrung, nicht mehr Herr über mich selbst zu sein, war einschneidend.

Auslöser für

 

  • Stress
  • Innere Unruhe
  • Schlafstörungen
  • Reizbarkeit
  • oder Stimmungsschwankungen

 

kann vieles sein. Das muss nicht automatisch Depressionen oder Burnout bedeuten. Nehmen wir einfach mal die Weihnachtszeit oder auch Ende des Jahres. Das ist immer so, als müsse man alles, was noch auf dem Schreibtisch liegt erledigen. Als käme nach dem 31.12. nichts mehr. Ohne das man es merkt, baut sich Druck auf und dann sind innere Unruhe und Reizbarkeit nicht mehr weit.

Ich habe 2014 zum ersten Mal über dieses Thema geschrieben. Ein Jahr nach meiner Reha war es mir ein Bedürfnis darüber öffentlich zu schreiben. Den Blogartikel dazu findet Ihr hier.

Wenn ich heute jemandem erzähle, wie ich vor 6 Jahren  “unterwegs” war, werde ich nur ungläubig angestarrt. Aber genau das ist der Punkt….Depression ist keine Erkrankung einer bestimmten Gesellschaftsschicht. Depression sieht man nicht. Depressionen sind heimtückisch und das macht diese Krankheit so gefährlich.

Mein größter Halt war zu dieser Zeit ein Buch…als ich vor ca. 1 Jahr las, dass die Autorin dem Kampf gegen diese Erkrankung nicht standgehalten hat, habe ich 2 Tage geweint. Das hat mich geschockt. Ich konnte so viel Kraft für mich aus diesem Buch ziehen und sie hat es nicht geschafft….

 

Wie Calmvalera Hevert bei innerer Unruhe und Schlaflosigkeit helfen kann!

 

Ich bin mittlerweile soweit, dass ich weiß, wie ich funktioniere. Wenn ich merke, dass ich am Limit bin, dann nehme ich mich zurück. Ich mache Pausen. Gehe raus. Spaziere mit den Hunden. Noch besser hilft es unter Leute zu gehen. Vielleicht ein nettes Abendessen mit einer Freundin und schon sieht die Welt wieder anders aus. Es war lange Zeit für mich fast unmöglich überhaupt Termine einzuhalten.

Nicht jeder kann so diszipliniert mit sich umgehen. Nicht jeder weiß, wann er die Notbremse ziehen muss. Für mich selbst war es ein langer Prozess über viele Jahre und ich weiß, wann ich mich rausziehen muss. Das hilft der Energie, der Motivation und meinem persönlichen Seelenheil.

Wenn überhaupt und auch im Hinblick darauf das Charlotte Heilpraktikerin ist und ich ihr unbegrenzt vertraue…kämen nur homöopatische Produkte für mich in Frage.

Calmvalera Hevert wäre eine Möglichkeit, wenn man doch Unterstützung in Form von Tabletten oder Tropfen braucht. Das ist keineswegs verwerflich. Ganz im Gegenteil. Sich Hilfe zu holen ist immer ein richtiger Schritt. DENN! Es ist ein Schritt.

 

Wie Calmvalera Hevert bei innerer Unruhe und Schlaflosigkeit helfen kann!

 

Das bewirkt Calmvalera Hevert (Herstellerinformationen):

 

“Calmvalera Hevert befreit mit der Kraft der Homöopathie von innerer Unruhe und Anspannung, Tag und Nacht. Es enthält eine Kombination aus neun ausgesuchten homöopathischen Wirkstoffen (u.a. Baldrian, Passionsblume und Traubensilberkerze) und bietet damit ein breites Wirkspektrum. Es beruhigt, entspannt und fördert den Schlaf. Calmvalera Hevert ist gut verträglich und bringt keinen Gewöhnungseffekt mit sich auch bei längeren Anwendungszeiträumen. Besonders vorteilhaft ist der schnelle Wirkeintritt von Calmvalera.”

 

Hier könnt Ihr nochmal ausführlich nachlesen.

Durch meine Erkrankung habe ich sehr viel besser gelernt mit mir selber umzugehen. Wo sind meine Grenzen? Was wirft mich aus der Bahn? Außerdem habe ich selber viel über meine eigenen Emotionen und meine Denkweise gelernt. Ich bin sensibler geworden. Nicht nur mit mir, sondern auch mit meinem Umfeld. Sensibler und auch dankbarer.

 

 

Es hat eine Weile gedauert bis ich so offen darüber sprechen konnte. Die Psyche und unsere Seele sind sehr verletzlich. Wir müssen sorgsam damit umgehen.

Bleibt gesund!

 

Eure Andrea

 

Liebevolle Werbung: Dieser wichtige Beitrag zum Thema Gesundheit ist in Zusammenarbeit mit Calmvalera Hevert entstanden. Vielen Dank für das Vertrauen.

 

Anmerkung des Herstellers:
Calmvalera Hevert: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Nervöse Störungen wie Schlafstörungen und Unruhe, Verstimmungszustände. Enthält 48 Vol.-% Alkohol.Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Calmvalera Hevert Tabletten: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Nervös bedingte Unruhezustände und Schlafstörungen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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4 Kommentare

  1. Antje
    31. Januar 2018 / 15:22

    Werbung für Selbstmedikation bei psychischen Krankheiten… wäre es nicht sinnvoller,einen Post über Anlaufstellen und Ansprechpartner zu schreiben, als über pflanzliche Arzneimittel mit 48‰Alkohol, deren Wirkung umstritten ist und die ein hohes Suchtpotential haben? Aber damit kann ja kein Geld verdient werden.

    • 31. Januar 2018 / 16:12

      An Selbstmedikation lässt sich grundsätzlich erstmal nicht Verwerfliches erkennen. Bis zu einem gewissen Punkt. Geld zu verdienen ist übrigens auch nicht verwerflich. Ich hatte allerdings keine guten Ansprechpartner oder Anlaufstellen….steht auch im Post von 2014….vielleicht einfach mal ohne Vorurteile lesen. Viele Grüße, Andrea

  2. Antje
    1. Februar 2018 / 14:17

    2014…inzwischen haben wir allerdings 2018 und durch ein neues Gesetz zur Psychotherapie ( seit 1.April 2017) sind Psychotherapeuten verpflichtet, Akutpatienten kurzfristig Termine zur Verfügung zu stellen und die kassenärztliche Vereinigung muss einen Termin innerhalb von 4 Wochen vermitteln. Zusätzlich gibt es jedoch auch noch die sozialpsychiatrischen Dienste der Kommunalverwaltungen als Ansprechpartner und- du wohnst in Leipzig- gerade in Leipzig auch noch die gemeindenahe Psychiatrie. Selbstmedikation auf Alkoholbasis halte ich da nur für die schlechteste aller Möglichkeiten. Sehr schade, dass du nur diese eine ( bezahlte) Möglichkeit aufzeigst…

    • 2. Februar 2018 / 13:17

      Ich bin kein Arzt und kein Therapeut. Aber eins weiß ich….auch aus Gesprächen mit aktuell Betroffenen…das was Du schreibst trifft sicher zu, aber ist in der Umsetzung so nicht gegeben. Es haben auch alle einen gesetzlichen Anspruch auf Betreuungsplätze für ihre Kinder und trotzdem gibt es viele Mamas, die Zuhause sitzen, nicht arbeiten können, weil sie erstmal ihren Anspruch einklagen müssen. Genauso sieht es auch hier aus.

      Ich kenne mich in Leipzig zu diesem Thema nicht aus, denn ich habe meine Erfahrungen aus der Sicht von Bonn geschrieben.

      Um eins klarzustellen….ICH! entscheide, wofür ich bezahlt werde. Wir können gern, wirklich sehr gern kontrovers INHALTLICH über verschiedene Blickwinkel diskutieren.

      Der Punkt ist nämlich das es Dir gar nicht um die Sache an sich geht, sondern das Du kritisieren willst wofür ich ggf. vergütet werde und diese Diskussion führe ich nicht mehr. Nach 5 Jahren Blog habe ich einen Weg gefunden mit Menschen umzugehen, die immer wieder darauf rumreiten möchten.

      Mein Angebot an Dich: Ich bin gern bereit einen Artikel mit den entsprechenden Informationen im dreiraumhaus zu veröffentlichen. Offensichtlich kennst Du Dich damit aus. Ein Interview oder ähnliches wäre also denkbar um die Thematik fortzuführen. Wir können das also inhaltlich sehr gern nochmal aufgreifen um auch eben andere Möglichkeiten aufzuzeigen….(mit denen ich übrigens keinerlei gute Erfahrung gemacht habe….- ich war auch beim Psychiater und nach 10 Minuten Gespräch bin ich mit 3 verschiedenen Rezepten für Psychopharmaka aus der Praxis gegangen).

      Viele Grüße, Andrea

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