KEINE! Angst vor Trennungsschmerz…

KEINE! Angst vor Trennungsschmerz…

Keine Angst vor Trennungsschmerz….. Dieser Blogartikel hat Monate in Anspruch genommen….ich habe immer wieder daran geschrieben…so lange bis ich den Mut gefunden habe, auf “Veröffentlichen” zu klicken.

 

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Keine Angst vor Trennungsschmerz – meine Geschichte

 

“Er liegt mit dem Rücken zu mir. Ich nehme all meinen Mut zusammen, drehe mich zu ihm und nehme ihn in den Arm. Er ist kalt, es ist keinerlei Regung zu spüren…”

 

Es ist verrückt. Fast schon verrückt. Ein Jahr ist es her, dass ich in eine Achterbahn mit ziemlich vielen Loopings eingestiegen bin und diese Fahrt hat immer noch kein Ende gefunden. Es gibt viele Momente, in denen muss ich lachen, viel lachen. Und es gibt viele Momente, in denen muss ich weinen, mir ist schlecht und ich finde keine Ruhe. Hätte mir vorher jemand erzählt, dass eine Trennung, so viel Schmerz nach sich ziehen würde…ich hätte es nicht geglaubt.

In meiner Wirkung werde ich oft als starke Frau wahrgenommen. Das ist Fluch und Segen gleichermaßen. Oftmals vermittelt man so ein falsches Bild von sich selbst…unbewusst. Die letzten 12 Monate waren für mich eine Zeit voll intensiver und oftmals schmerzhafter Selbstreflexion.

Ehrlich zu sich selber zu sein…ist dabei die wohl schwierigste Hürde.

Als ich begriff, dass nicht eine Affäre unsere Ehe zerstört hat, sondern dass mein Mann mich einfach nicht mehr liebt, war das…..ich kann dieses Gefühl kaum beschreiben….es hat mir die Luft zum atmen genommen. Erst war es nur ein Gedanke und irgendwann habe ich die unfassbare Kraft entwickelt ihn danach zu fragen:

Liebst du mich noch?

Die Angst vor der Antwort hat mich gelähmt und doch war es so wichtig endlich Klarheit zu bekommen.

Mein Mann hätte einfach so weitergemacht. Er wäre in dieser, unserer Situation so verblieben. Aus Gewohnheit, aus Angst sich neu orientieren zu müssen. Er hätte das gemacht, was viele Menschen machen. Ich verstehe das und verurteile das nicht. Denn auch ich war immer wieder kurz davor meinen neuen Weg wieder zu verlassen und einfach zu bleiben…ebenfalls aus Angst, aus Gewohnheit, wegen unseres Sohnes.

 

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Meine persönlichen Trennungsphasen

 

Erst nach ca. 3 Monaten habe ich begriffen, dass es im Leben meines Mannes eine andere Frau geben muss. Es gab deutliche Veränderungen und die wohl deutlichste davon war, dass wir in einer Art Dauerkrise lebten. Wir konnten auf einmal nichts mehr miteinander klären. Es war wie verhext. Natürlich gab es auch vorher schon Krisen, jedoch nie so. Ich kam an ihn nicht mehr ran. Eine unsichtbare Mauer stand zwischen uns und es hat eine Weile gedauert bis ich den Grund sehen konnte. Ich möchte Euch Betroffenen da draußen an dieser Stelle nochmals sagen, dass es – bis auf meine Intuition – keinerlei Anhaltspunkte für mich gab. Es war lediglich ein Bauchgefühl.

Dieses Bauchgefühl hat mein Leben verändert. Es hat mich verändert.

Den Sonntag im Oktober….., ich werde ihn wohl nie vergessen. Ich musste mich übergeben und lag zusammengekrümmt neben unserem Gästeklo. Ich war handlungsunfähig. Ich hab noch nie so lange, so viel geweint. Es hat mich immer wieder durchgeschüttelt und ich hatte Schwierigkeiten Luft zu holen. Charlotte hat mich gerettet.

 

Kampfgeist

 

Wenn man 14 Jahre verheiratet ist, dann ist eine Affäre nicht zwingend ein Grund alles sofort hinzuwerfen. Das mein Mann sich einer anderen Frau zugewandt hat, hat mein Selbstwertgefühl dem Boden gleich gemacht. Also habe ich das gemacht, was wahrscheinlich viele Frauen tun und was wiederum für Außenstehende nicht nachvollziehbar ist. Aber das ist egal! Tu das, was Dein Herz Dir sagt….und sei es noch so verrückt.

Ich hab mich mit neuer Wäsche eingedeckt, hab Dessousläden abgeklappert….und versucht ihn zurückzuerobern. Zum damaligen Zeitpunkt war das ein reiner Mechanismus, der in mir abgelaufen ist….ohne Sinn und Verstand. Ich musste mir unbedingt selbst beweisen noch attraktiv für ihn zu sein.

Ich war nicht mehr attraktiv für ihn.

Diese Phase hat gerade mal 3 Wochen angehalten.

 

Am Rand der Verzweiflung

 

Nachdem die ersten paar Wochen recht ruhig ins Land gezogen waren, kam irgendwann das, was unvermeidbar war. Pure Verzweiflung. Ich sehe mich auch heute immer noch in unserer alten Wohnung stehen, wie ich auf ihn losgehe…ich habe geschrien, geweint, auf ihn eingehämmert und Hemden zerrissen. Mein ganzer Körper war ein einziger Schmerz. Seine Ignoranz war unerträglich für mich. Er hatte sich abgewendet und ich konnte nichts, einfach gar nichts tun.

In dieser Phase war ich stark traumatisiert. Ich konnte gar nicht glauben, dass es so etwas überhaupt gibt. Jedoch ist es tatsächlich so, dass einer der Partner auf jeden Fall, so etwas wie ein Trennungstrauma durchlebt. Vor allem der, den es unerwartet trifft.

Es gab Momente, in denen wollte ich nicht mehr weiterleben. Ich habe unseren Apothekenvorrat auf brauchbare Dinge durchsucht und zum Glück nichts gefunden.

 

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Der Therapieversuch

 

Es war ein Kampf, aber ja…wir haben es versucht…einmal. Während der 90 Minuten passierte etwas, völlig unerwartetes, für mich. Ich hatte die ganze Zeit geglaubt, dass der Weg zu einer anderen Frau und das er mich nicht mehr liebt….meine Schuld sei. Und ich fühlte mich schuldig.

Ich saß also in meiner Ecke des Therapiesofas während die Therapeutin Fragen stellte und irgendwann sagte sie folgendes:

 

Ist ihnen bewusst, dass es in ihrer eigenen Verantwortung liegt, wie sie handeln oder nicht handeln? Ist Ihnen bewusst, dass sie Ihre Frau für ihr eigenes Versagen verantwortlich machen?

 

Er brach die Therapie ab.

 

Weihnachten

 

Wir verbrachten Weihnachten getrennt. Ich hatte die wahnsinnige Vorstellung, dass er bei meinen Eltern vor der Tür steht und seinen Sohn und mich so sehr vermisst, dass er endlich zur Vernunft kommt. Nichts…wir hörten nichts von ihm.

Trotzdem entschieden wir uns Silvester gemeinsam bei Freunden zu verbringen….

 

Klarheit

 

“Das neue Jahr ist angebrochen…alle sind müde…wir gehen zu Bett. Er liegt mit dem Rücken zu mir. Ich nehme all meinen Mut zusammen, drehe mich zu ihm und nehme ihn in den Arm. Er ist kalt, es ist keinerlei Regung zu spüren. Ich stehe auf. Lege mich aufs Sofa und weiß…es ist vorbei.”

 

Der Weg

 

Ich konnte so nicht leben. Während Du noch denkst alles ist in Butter…sitzt der Andere vor Dir und sagt dir Dinge, die du nicht hören willst. Das löst eine Wucht von Gefühlen aus. Man durchlebt sie immer wieder anders.

Mal vollkommen ruhig. Mal vollkommen fassungslos. Mal vollkommen außer sich vor Wut und Trauer.

Ich bin aufgestanden. Ich suchte eine Anwältin auf und trennte mich. Ich traf die Entscheidungen, in die er mich hineingedrängt hatte. Das war in meinen Augen verrückt….ich traf Entscheidungen, die ich nicht treffen wollte und doch hatte ich keine Wahl.

Ich konnte so nicht leben. Unser Sohn sollte so nicht leben.

 

Leipzig

 

Viele von Euch haben den Weg mitverfolgt. Der Weg nach Leipzig. Die schwierige Wohnungssuche. Mein ewiges Verarbeiten in meinen Wochenrückblicken. Schreiben hilft. Gedanken auf “Papier” bringen…es hilft…mir!

Die ersten Nächte…allein…in dieser Stadt…waren furchtbar! Im Flur leuchtet immer das Licht. Ich schließe mich doppelt und dreifach ein. Der Fernseher läuft am Abend, bis der Timer ihn ausschaltet.

Stille war kaum zu ertragen. Es ist besser geworden. Stille ist nicht mehr mein Problem.

Ich bin nicht allein. Luca ist hier. Bommel ist hier. Und es ist etwas passiert, was ich nicht auf dem Schirm hatte. Meine öffentliche Aufarbeitung der Trennung auf dem Blog hat Menschen in mein Leben “gespült”. Einsamkeit sieht anders aus. Zum Glück!

Es ist wirklich erstaunlich. Es gibt sie noch. Die Empathie. Und jede Menge Menschen, die einfach da sind. Mein Leben war lange nicht mehr so “reich”, wie in den vergangenen 5 Monaten. Die Zeit davor, war so als hätte ich in einer Blase gelebt….ich habe mir selber Steine in den Weg gelegt. Ich war nicht wirklich ich.

Mein Bauch…mein Bauchgefühl hat mich verändert. Seit der Trennung habe ich das Gefühl wieder zu mir selber gefunden zu haben. Ich fühle wieder mich. Ich kümmere mich um mich. Und ich fühle meine Menschen um mich herum.

 

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Neuanfang?

 

Das ist sicher eine Frage, die sich viele Betroffene in Trennungssituationen stellen. Gibt es sie irgendwann, die Chance auf einen Neuanfang. Es kann doch einfach gar nicht sein, dass er oder sie sich einfach entliebt. Die lange Zeit, die Gemeinsamkeiten, vielleicht ein Kind…..

Lange schwingt sie mit. Die Hoffnung. Länger, als man sich es selber eingestehen kann.

Ja, es gab ihn. Einen möglichen Neuanfang. Der langersehnte Satz:

Ich will meine Familie zurück…!

Ja…er kam…dieser Satz. Lange nachdem ich schon in Leipzig war. Hoffnung flammte auf. Obwohl ich doch eigentlich längst abgeschlossen hatte. Nein, ich hatte nicht abgeschlossen. Vielleicht schließt man nie wirklich ab. Ich weiß es nicht.

Es meldete sich wieder…mein Bauchgefühl. Ich war allein, stand im Bad, eine Welle der Übelkeit überrollte mich und ich verbrachte den Tag im Bett. Die Angst davor wieder verletzt zu werden, wieder diesen Schmerz durchleben zu müssen….lähmte mich. Ich stand völlig neben mir.

Irgendwann lehnte ich mich zurück und betrachtete die Situation. Es war nicht wahr. Er wollte gar nicht wirklich zurück. Es war nur ein Anflug von….keine Ahnung was es war. Es gibt keinen Neuanfang.

Ein Neuanfang nach einer Trennung – und das ist völlig losgelöst von meiner persönlichen Situation – ist nur möglich, wenn beide daran arbeiten. Gespräche sind die Nährstoffe für eine Basis. Dabei geht es gar nicht um Aufarbeitung bis in letzte Detail…auch das halte ich für falsch. Spricht man aber nicht über das Geschehene, wird es einen einholen….wie eine Lawine überrollt es einen möglichen Neuanfang.

Wenn etwas so sehr am Boden liegt, dann ist es harte Arbeit, wieder einen gemeinsamen Weg zu finden. Vertrauen aufzubauen. Vor allem Vertrauen. Ist das aber nur einer Seite bewusst, dass man nicht einfach zum Alltag zurückkehren kann….ist ein Neuanfang zum Scheitern verurteilt.

Schließlich gab es ja Gründe für eine mögliche Trennung.

 

Keine Angst vor Trennungsschmerz

 

Er ist furchtbar. Dieser Schmerz. Ich kann daran nichts beschönigen. Sich seinen Partner mit einer anderen Frau oder einem anderen Mann vorzustellen…ist furchtbar. Es lässt einen in die nächstbeste Schüssel kotzen. So einfach ist das.

Noch schlimmer ist aber, wenn man nichts mehr ändern kann. Wenn die Möglichkeit miteinander zu sprechen, miteinander zu arbeiten einfach nicht da ist. Weil sich der Partner bereits abgewendet hat. Da ist nur noch dieses Gefühl von unfassbarer Hilflosigkeit.

Es hat mich mit einer Wucht erwischt, die ich selbst nicht für möglich gehalten hätte. Ich doch nicht! So was steck ich doch weg….so ungefähr hab ich gedacht. Fehlanzeige!

Das war einfach nicht mein Lebensplan. Ich hatte versagt. Einfach so.

Es ist wichtig. Es ist verdammt wichtig diesen Schmerz zu spüren. Heulend auf’m Teppichboden rumzukriechen und Gläser gegen die Wand zu werfen. Es ist wichtig!!! Ich habe wie ein Affe auf meinem Mann gehockt und auf ihn eingehämmert. Meine Schwester und ich – haben bei der Vorstellung – lange Zeit später….Tränen gelacht. Wir haben uns überhaupt nicht mehr eingekriegt. Ich war einfach voller Verzweiflung und nicht mehr ich selbst.

Es ist ein Heilungsprozess, der durchlaufen werden muss. Am Gipfel des Schmerzes angekommen…kann es nur besser werden. Verdrängung….ist der denkbar falscheste Weg, den man gehen kann.

Denn auf einmal steht man ganz oben. Man kann wieder durchatmen und klar sehen.

Damit sage ich nicht, dass es es auf einmal leicht wird. Das ist nicht so. Eine Trennung verändert wirklich einfach alles. Freunde, Bekannte, Familien…alles wird auseinandergerissen. Bei mir war es ein Weg in eine andere Stadt und für Luca eine neue Schule.

Auf einmal wohnt man wieder alleine. Man plant Urlaube alleine (das ist übrigens besonders schwer). Weihnachten, Ostern, Geburtstage….Alles, was 16 Jahre lang seine Ordnung hatte…ist nicht mehr da. Ist man eine Frau…ist man in der Regel auf einmal alleinerziehend.

Das ist  – ERSTMAL – alles richtig Scheisse!

Und dann! Dann ist da noch dieses Gefühl von….

WOW…ich kann machen was ich will!

Die Wände sollen rosa werden? Dann werden sie rosa! Kein Bock die Küche aufzuräumen? Bleibt sie halt unordentlich! Klingt lapidar. Ist aber tatsächlich eine Art Befreiungsschlag….an den man sich auch tatsächlich erstmal gewöhnen muss.

Perfekte Hausfrau? Scheiss ich drauf. Nie wieder!

Das Leben ist zu kurz um sich an Lappalien aufzuhalten!

Ich muss alle Entscheidungen alleine treffen. Ich DARF alle Entscheidungen alleine treffen. Ich trage nur noch für mich und für Luca Verantwortung. Das reicht aus.

Ja, vielleicht gehöre ich ab sofort zur Generation “Beziehungsunfähig”. Vielleicht besuche ich am Sonntag auch die Lesung zu dem Buch…die findet nämlich im Felsenkeller in Leipzig statt.

 

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Abschied

 

Ich bin ein Mensch, der Klarheit braucht. Klarheit ist mein Motor um weitermachen zu können.

Ich habe mich unbewusst….im tiefsten Inneren festgehalten. An die Hoffnung habe ich mich geklammert….ohne es zu merken. An die Hoffnung, dass wir nach einer schweren Zeit wieder zueinander finden würden. Erschwerend kommt hinzu, dass es für diese Hoffnung Nährboden gab…..

Ich möchte mich verabschieden. Von dieser Hoffnung. Sie tut mir nicht gut…..es ist eine Hoffnung voller Unwahrheiten. Die wenigsten Paare finden wieder zueinander. Das ist ein Fakt.

Am Ende einer Trennung kann es, aus meiner Sicht, niemals um die Schuldfrage gehen. Niemand hat schuld. Man streitet, macht sich Vorwürfe…ja! Aber am Ende gibt es auf beiden Seiten große Verluste. Man steht vor einem Trümmerhaufen, aus dem man sich erstmal rauskämpfen muss.

Ich sehne mich danach endlich Frieden zu schließen. Keine Hoffnung mehr, sondern nur mein Weg.

Meinen Mann…habe ich aufrichtig geliebt und ich hätte gekämpft. Für uns. Er weiß das. Aber ich hätte den Kampf alleine geführt…und mich verrannt.

Ich habe es bereits oben erwähnt….ehrlich zu sich selbst zu sein….ist die wohl größte Hürde. Zu akzeptieren das man versagt hat….das der Lebensplan nicht aufgegangen ist….das die Liebe verschwunden ist…..

Der Weg raus lohnt sich. Der Neustart ist steinig, schmerzhaft und tränenreich. Keine Frage. Und trotzdem hat er so viel Gutes für mich im Gepäck gehabt.

Wenn mich jemand um Rat fragen würde…dann würde ich sagen “Sprich”….”geh offen mit Deinen Gefühlen um”. Wenn das im Freundeskreis oder in der Familie nicht möglich ist….dann “hol Dir Hilfe”. Trennungen und alles was damit einhergeht ist etwas Normales (leider). Kein Grund sich zu verstecken oder etwas wofür man sich schämen muss.

Und ich kann mich von Euch nur nochmal mit folgendem Satz verabschieden:

KEINE ANGST VOR TRENNUNGSSCHMERZ!

Ich umarme alle (und alle anderen natürlich auch), die sich gerade auf diesem Weg befinden. Es wird besser! Versprochen!

 

Eure Schnimpeline

 

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64 Kommentare

  1. 19. Oktober 2016 / 11:01

    Ein richtig schöner Beitrag .. es tut mir sehr leid, dass du durch so eine schwere Zeit gehen musstest. Ich erkenne in dir vieles von mir .. ich hätte bestimmt ganz genau so gehandelt wie du. Ich brauche ebenfalls Klarheit und eine Kämpferin bin ich auch. All das was du durchgemacht hast, macht dich zu der Person die du jetzt bist – Wahnsinn. Denk daran, alles hat seinen Grund und versagt hast du auf gar keinen Fall. Keine Angst vor Trennungsschmerz, keine Angst vor Neuanfang!
    Alles Gute dir und deiner kleinen Familie

    • 20. Oktober 2016 / 19:41

      Liebe Yuliya,

      vielen lieben Dank für Deinen Kommentar.

      Das ist definitiv so…ich bin die, die ich bin…weil solche Dinge eben formen. Es hat sogar irgendwie eine bessere Seite an mir herausgeholt.

      LG Andrea

    • Muddsilke
      20. Oktober 2016 / 20:33

      Danke für deine ehrlichen Gedanken. Ich bin seit über einem Jahr im dreiraumhaus. Ich suchte damals nach Küchen Ideen. Du warst dabei deine neue Küche zu planen und ich muss gestehen, die Küche war sofort Nebensache . Ich mag dich und deine authentische Art. Dann war es eine Weile ruhig um dich und dann kamst du wieder und ich merkte sofort da fehlt wer….. ich habe mir die gefiebert und deinen neuen Plan quasi mitgelebt. Mir sagt dein Leben oft, hey nichts ist selbstverständlich. Das hat mir so manch brenzlige Situation gerettet. Denn wenn vorbei, dann vorbei…. da kannst du heulen, schreien und sonstwas. Es ist vorbei. Ich bin sehr stolz auf dich und verfolge alle Storys auf sämtlichen Kanälen. Meine Familie kennt mittlerweile deine Stimme , von der Instagram Story und sagen, okay Mom ist schon wieder in Leipzig. Ich drücke meine Sympathie immer mit ?Herzen aus, weil ich finde die passen toll zu dir…… ich wünsche dir, das Mr. Right irgendwann auf nem schäbigem Rad ? zu dir kommt und dich zum Lachen bringt….. das wünsche ich dir und starke Nerven für die Pubertät ?Denn ich habe 2 Jungs da durchgeführt….. Danke für jeden Tag ?

    • Pana
      21. Oktober 2016 / 7:26

      Ich danke Dir für deine Geschichte und wünsche Dir viel Kraft für Dein weiteres Leben mit Luca. Ich bewundere deine Stärke. Ich bin mittlerweile 20 Jahre verheiratet. Und es war nicht immer ein Zuckerschlecken. Alles Liebe für Dich und Luca!

      • 21. Oktober 2016 / 7:38

        Liebe Pana, ganz lieben Dank für Deinen Kommentar. Eine Partnerschaft ist mit Sicherheit – auf lange Zeit gesehen, nie ein Zuckerschlecken. Umso schöner ist es, wenn man den Alltag miteinander meistert und es schafft ein Paar zu bleiben…mit allen Facetten und möglichst auf Augenhöhe. Viele liebe Grüße, Andrea

    • Alexander Wohlfahrt
      21. Oktober 2016 / 7:48

      Hut ab vor so viel Mut und Ehrlichkeit!

    • Daniela
      23. Oktober 2016 / 9:17

      Wow….bin gerade ohne Worte….es liegen so viele Emotionen in Deinen Worten..man kann sie richtig fühlen….vieles kommt mir bekannt vor…….jetzt muss ich erstmal verarbeiten…..hab einen schönen Sonntag. Lg, Daniela

  2. 19. Oktober 2016 / 11:26

    Deine Beiträge werden mir immer wieder unregelmäßig bei FB in die Timeline gespült. Und jedes Mal muss ich sie lesen. Ich möchte einfach nur Danke dafür sagen, dass Du das alles mit uns teilst. Ich bin glücklicherweise nicht betroffen aber 17 Jahre verheiratet. Und ich kann mir vorstellen, was Du durchgemacht hast. Zumindest ansatzweise.
    Liebe Grüße
    Susanne

    • 20. Oktober 2016 / 19:44

      Liebe Susanne,

      das ist einfach schön. Ohne Leser wäre mein Blog eine ziemlich traurige Internetseite. Eine Ehe ist etwas ganz wunderbares….manchmal geht es eben einfach schief.

      Danke für Deinen Kommentar.

      LG Andrea

  3. 19. Oktober 2016 / 12:34

    Danke! Ich kenne so etwas Gott hab Dank nicht mit meinem Mann, aber dafür mit Freunden und Familienangehörigen. Entweder es zerbricht einfach und ich verstehe es nicht, oder Menschen sterben einfach weg. Ich weiß nicht ob ich mit 45 wieder neu anfangen kann Freunde zu finden, ein Netzwerk aufzubauen. Bisher fühle ich mich nicht einsam. Ich habe die Kinder noch zu Hause, meinen Flake (nicht Bommel) aber in 5 Jahren??? Mal sehen…

    • 20. Oktober 2016 / 19:47

      Liebe Sandra,

      ja mich hat es ja auch einfach vollkommen unvorbereitet getroffen. Allerdings erlebe ich das um mich herum auch immer wieder und die Geschichten ähneln sich wirklich alle sehr.

      Ich glaube nicht, dass ich freiwillig neu angefangen hätte…ich war gezwungen dazu und dann hatte ich natürlich den Anspruch, dass es am Ende mir und natürlich meinem Sohn gut geht.

      Lieben Dank für Deinen Kommentar.

      Andrea

  4. 19. Oktober 2016 / 13:22

    Ich finde es ganz toll, wie du schreibst und insbesondere WAS du schreibst. Viele erkennen sich darin wieder denke ich. Aber die Wenigsten haben den Mut darüber zu sprechen, obwohl das eigentlich so wichtig ist. Diese Sackgasse, in der wir uns befinden, die scheint nicht zu enden. Aber ich sehe bei dir, dass sie enden kann und man Dinge in die richtige Richtung lenken kann, wenn man nur bereit dazu ist.

    Vielen Dank für die ehrlichen Worte …

    LG Christine von http://pretty-you.de/

    • 20. Oktober 2016 / 19:57

      Liebe Christine,

      ganz lieben Dank für Deinen Kommentar.

      Es ist wirklich für erstaunlich viele Menschen schwer über unbequeme Themen zu sprechen. Eine Trennung ist wie eine Art Versagen und über Versagen oder Schuld spricht man nun mal nicht gern.

      Für mich war die Erfahrung bezüglich meines Ehe-Endes einschneidend und schwer. Für mich gab es eine keinen anderen Weg als einfach nur Offenheit. Das hat mir in jeglicher Hinsicht geholfen.

      LG Andrea

  5. 19. Oktober 2016 / 13:48

    Was für ein toller Beitrag!
    ich kann dich sehr gut verstehen. Gerade bei Beziehungen gewöhnt man sich zu schnell an den Gedanken: “Ich habe jemanden. Ich bin nicht mehr allein.” Umso dramatischer wird es, wenn einem dann auffällt: “Es stimmt nicht mehr, ich spüre, das geht nicht mehr lange gut. Aber ich will nicht allein sein.” Und dafür braucht man leider keine 14 Jahre. Um so schlimmer ist es, wie bei dir, wenn man so eine Lange Zeit nicht mehr allein und Selbstständig war.

    Ich glaube nicht, dass du der Generation Beziehungsunfähig beitrittst. Am Anfang schwört man sich doch immer, dass man nie wieder etwas mit einem Mann haben möchte. Später glaubt man nie mehr fähig zu sein jemanden zu lieben. Und plötzlich kommt dieser eine Typ…

    Ich glaube du brauchst nur etwas Zeit. Irgendwann kommt der Moment, wenn du wieder bereit für jemanden Neues in deinem Leben bist. Natürlich wird das eine Weile dauern. Bis dahin genieße deine Freiheit und rebelliere! Ich bewundere Dich sehr – du bist eine Starke Frau! Und auch starke Frauen dürfen Weinen und sich vor Gefühlen übergeben!

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft!
    Liebe Grüße > sara

    • 20. Oktober 2016 / 20:03

      Liebe Sara,

      danke für Deinen lieben Kommentar.

      Nein, das hab ich mir gar nicht geschworen. Im Moment bin ich sehr mit mir selbst beschäftigt und ich glaube daran, dass sich der Rest von alleine lösen wird. Alles braucht nun mal einfach seine Zeit.

      Ich möchte ganz sicher wieder jemanden in meinem Leben. Wann, wie und wer….wird sich zeigen. Im Grunde ist das ja auch sehr spannend….

      LG Andrea

  6. 19. Oktober 2016 / 13:58

    wow! wie punktgenau geschildert, was bei einer trennung nach so vielen jahren mit einem passiert. bei mir waren es 13 jahre und ein klitzekleiner schmerz blitzt auch heute noch manchmal auf, selbst nach sieben jahren. so wie gerade eben beim lesen deiner zeilen. ich hab die zeit damals ganz ähnlich traumatisch erlebt wie du – aber ich wäre im gefängnis von schuldgefühlen gefangen geblieben, wenn ich gelieben wäre. hut ab vor deiner schonungslosen ehrlichkeit und deinem mut. ja, ein neubeginn ist möglich. und ja, er ist besser als zu bleiben. viel besser. ganz liebe grüße von anna aus wien

    • 20. Oktober 2016 / 20:09

      Liebe Anna,

      das glaub ich gern. Vermutlich wird dieser klitzekleine Schmerz immer bleiben. Irgendwie war man ja mal sehr nah miteinander verbunden und wenn man heiratet wünscht man sich ja quasi Exklusivität. Dieser Mann oder diese Frau gehört zu mir….für immer…..das ist das Versprechen. Wenn es schiefgeht….tut das weh.

      Ich konnte erst nur mit Menschen sprechen, deren Partnerschaften noch intakt waren…das war auf Dauer wenig hilfreich und das ist kein Vorwurf. Ich hab mich mit einem Problem einfach einsam gefühlt. Was da mit einem passiert, kann man tatsächlich und leider erst nachvollziehen, wenn man diesen Weg selber gehen musste…

      LG Andrea

  7. 19. Oktober 2016 / 14:44

    Was für ein toller und wichtiger Beitrag. Ich lese auch schon eine Weile bei dir mit und finde, du hast ganz viel gewonnen. Dein Blog wird immer schöner und interessanter. (Hut ab!) Du veränderst dich und bleibst nicht im Tal der Tränen stecken. Du hast die Chance genutzt und dich auf den Weg gemacht, auch wenn es sehr schwer war. Es wird immer weiter bergauf gehen und es wird auch eine neue Liebe kommen, da bin ich mir ganz sicher! Sei stolz auf Dich! LG, Bea

    • 20. Oktober 2016 / 20:12

      Liebe Bea,
      vielen Dank für den lieben Kommentar.
      Nein, im Tal der Tränen WILL ich auch einfach nicht steckenbleiben und ich gebe alles um das hinter mir lassen zu können…mit allen Stolpersteinen, die man auf so einem Weg eben gern mitnimmt.
      LG Andrea

  8. Sabine
    19. Oktober 2016 / 18:09

    Liebe Andrea,
    … und deshalb mag ich deinen Blog so sehr – weil du immer wieder Geschichten aus dem echten Leben bringst. Geschichten, die keinen Glitzer tragen. Geschichten, in denen keine Sonne scheint. Geschichten, die nicht bunt sind und tolle Laune machen. Sondern von Schmerz erzählen. Von Kontrollverlust. Die grau sind. Und weh tun. Die die Perfektion in Stücke reißen. Die ehrlich sind. Und menschlich. Und echt. Und genau das ist selten geworden. Man kann sich von einem Blog zum anderen hangeln und in dem meisten ist einfach alles so toll und prima. Nicht nur Wohnung, Schrank und das tägliche Essen. Nein, die gesamten Lebenszustände sind paradiesisch. Das Leben ist bei so vielen so toll und Probleme gibt es keine – und wenn… tja, da ist man dann selbst dran “schuld” dass man die Gegebenheiten als Probleme sieht. Think positiv ! Genieße das Leben ! Alles wird gut. Nein, alles IST gut. Du musst nur daran glauben ! Lass dir nicht das Leben versauen. Von nichts. Es gibt KEINE Umstände, die dir das Leben schwer machen können. Glaub daran.
    Das klingt schön – ist in meinen Augen aber unrealistisch. Es gibt Situationen im Leben, die sind schei*e. Die kann man sich nicht “schön machen”. Tod. Trennung. Und bestimmt noch einiges andere. Ich finde es mutig, dass du uns so dicht zu dir mit nimmst. Dass du dich so offen zeigst. Dass Menschen, die tough und zielstrebig, selbstbewusst und stark wirken und sind, auch schwach sein können. Die Orientierung verloren haben. Sich im Labyrinth befinden. Keinen Ausweg sehen. Dass sie wieder aufstehen und weitergehen – aber dass das Zeit kostet. Und Kraft. Und dass es mühsam ist, die Knie durchzudrücken und weiterzumachen. Dass sie immer wieder Gefahr laufen können, doch wieder einzuknicken.
    Es ist die Authentizität, die ich an dir und deinem Blog schätze. Du bist wie du bist. Perfekt. Unperfekt. Und diese Mischung ist nicht nur schön zu lesen, sondern tut mir als Leserin gut. Es ist nicht alles perfekt. Und das muss es auch gar nicht sein. Regenwetter muss man sich nicht schön reden. Man darf sagen, dass das sehr, sehr blöde ist.
    Danke dir dafür !
    Und ein virtuelles in den Arm nehmen und ganz dolle Drücken 🙂

    • 20. Oktober 2016 / 20:17

      Liebe Sabine,

      danke für Deine Umarmung.

      Das kann ich so unterstreichen. Nein, das Leben ist nicht immer ein Happy Place. Und ich finde es auch wichtig sich einfach mal Trauer, Wut und Schmerz hinzugeben…so lange man den Weg hinaus wieder findet.

      Viele liebe Grüße, Andrea

  9. 19. Oktober 2016 / 19:30

    Danke für diesen tiefen Einblick. Ich kann mir die Verzweiflung gut vorstellen. Einige befreundete Paare haben sich über die vielen Jahre (ich bin 62) voneinander getrennt. Und es war immer ein bisschen so, wie du beschrieben hast. Ein Paar redet nach über 20 Jahren Trennung (ich bin Pate der 1 Jahr vor der Trennung geborenen Tochter) kein Wort. Das ist nicht gut. Aber auch das gibt es. Das macht klar, wie schlimm die Verletzungen sind, die mindestens einer dem anderen Partner zufügt.

    • 20. Oktober 2016 / 20:24

      Lieber Horst,
      ein Mann hier…der sich auch noch öffentlich äußert. Wie schön! Es freut mich sehr, dass Du hier liest und noch mehr freue ich mich über Deinen Kommentar.
      Eine Trennung birgt in jeder Hinsicht Gefahren und meist kommt nicht wirklich was Tolles dabei heraus. Ich hoffe, dass ist bei mir anders….das wird die Zeit zeigen.
      LG Andrea

  10. 19. Oktober 2016 / 19:54

    So mutig von Dir, diese ehrlichen Worte und ich verstehe zu gut, dass Du lange gebraucht hast, um auf “veröffentlichen” zu klicken!

    Es gibt immer einen Weg heraus, Du gehst ihn für Dich und für Lucca!

    Manchmal denke ich, es sind oft die Männer, die einfach “so” weitermachen, weil es bequem ist.
    Die Wohnung/Haus ist sauber/aufgeräumt, Essen steht auf dem Tisch, der Alltag “läuft” … warum was ändern? Geht doch, “irgendwie”.
    Wir haben es auch letztes Jahr im Freundeskreis gehabt. Letztendlich hat auch hier, sie sich getrennt – wollte Klarheit und ein “neues” Leben …

    Mach weiter so, nächstes Jahr um die Zeit, sieht die Welt bestimmt noch ein Stückchen rosiger aus.

    Alles Gute, herzlichst,
    Andrea

    • 20. Oktober 2016 / 20:30

      Liebe Andrea,
      ja irgendwie ticken die Männer tatsächlich so und Frauen sind scheinbar recht leicht austauschbar. Ich kann mir manchmal gar nicht vorstellen, ob Frauen umgekehrt auch so sind.
      Meine persönliche Erfahrung ist, dass Frauen…wenn sie sich denn getrennt haben diesen Weg auch weiterverfolgen. Es gibt keinen Weg zurück in die Bequemlichkeit…weil man weiß, was einen dort erwartet.
      Es müssten einfach beide mitarbeiten um sich wieder auf Augenhöhe begegnen zu können.
      LG Andrea

  11. 19. Oktober 2016 / 22:37

    Ein Beitrag der mir Gänsehaut bereitet. Mein Weg hat gerade erst begonnen. Der Status “Ich trommle wie ein Affe auf meinen Mann ein und werfe Gläser an die Wand, um den Schmerz so richtig zu spüren” ist seit einigen Tagen der meinige. Ich weiß, dass es besser wird. Irgendwann. Irgendwie. Wenn auch noch nicht heute. Doch Texte wie diese zeigen, dass man längst nicht allein ist mit diesem Schmerz. Gern neige ich dazu zu denken, dass alle Welt dort draußen seelig und glücklich ist, nur mir scheint es nicht gegönnt. Blödsinn. Lasst uns, denen es so geht, den Kopf heben und nach vorne schauen!

    Alles Liebe,
    Anni
    https://anniloves.com

    • 20. Oktober 2016 / 20:38

      Liebe Anni,
      trommle so lange und so viel, wie Du es brauchst…auch das hilft. Es gibt Menschen, die fressen alles in sich hinein und wir sind halt kleine Affen.
      Das Wissen darum das es besser wird, macht es ja für den Moment auch nicht leichter…erst wenn es besser wird, wird es auch wirklich besser.
      Ich drück Dich ganz feste…und NEIN…Du bist definitiv nicht alleine!
      LG Andrea

  12. Juli G
    20. Oktober 2016 / 21:12

    Ums mit Frittenbude zu sagen:
    “Michael Jackson hatte recht
    Du bist nicht allein
    Nein
    Wir fliegen zum Mond
    Und dann wieder zurück
    Fahren endlich ans Meer
    Kehren nie mehr zurück
    Wir schaffen das jetzt
    Wir schaffen das morgen
    Wir machen das nicht
    Wir machen das morgen
    Wir brechen jetzt aus
    Wir brechen es auf
    Ersetzen Grenzen durch nichts
    Und sprechen es aus
    Wir laufen nie wieder weg
    Aber bleiben nicht Stehen
    Außer wir stehen euch im Weg
    Dann bleiben wir stehen
    Wir sitzen auf diesem Berg
    Und sehen ins Tal
    Verlaufen uns mehr
    Als man es jedenfalls darf
    Aber wir brauchen das nicht
    Wir kaufen das nicht
    Wir glauben das nicht
    Nein wir glauben euch nicht
    Wir bleiben offen für immer
    Sind sehr gut informiert
    Sind bereit zu verlieren
    Weil scheitern auch funktioniert
    Wir sind so weit gerannt
    Aber nie angekommen
    Wir sind so tief gefallen
    Und sind so hoch geflogen
    Wir haben gewonnen
    Und wir haben verloren
    Wir haben geliebt
    Und uns wieder verloren”

    Ich umarmen Dich – folge Dir schon eine ganze Weile und du bist einfach ein “schöner”, ehrlicher und authentischer Mensch. Alles Liebe und viel Kraft wünsch ich Dir! Danke für die Veröffentlichung ???
    Julia

    • 21. Oktober 2016 / 8:00

      Liebe Julia,

      ich danke Dir für Deinen lieben Kommentar und den wunderbaren Text.

      Viele liebe Grüße, Andrea

  13. Jenny H.
    20. Oktober 2016 / 21:19

    Liebe Schnimpeline,

    Dein Betrag hat mein Herz wieder mit voller Wucht getroffen ,ich danke Dir dafür <3 <3 <3

    Ich schrieb Dir ja schon einmal wie sehr mich Deine Situation ,die ja auch meine ist, und Deine Berichte und überhaupt Dein ganzer Blog,seit fast einem Jahr aufrecht halten <3
    Auch ich habe Lichtblicke und dann wieder Momente wo ich mir am liebsten die Decke über den Kopf ziehen würde so wie gerade…
    Aber Du hast recht es wird Schritt für Schritt besser und ich werde auch weiterhin liebend gerne Deinen Blog verfolgen und mir jede Menge positive Gedanken für mich und meinen Sonnenschein mitnehmen 🙂

    Ich wünsche Euch weiterhin alles,alles Liebe 🙂

    Sonnige Grüße

    Jenny

    • 21. Oktober 2016 / 8:00

      Liebe Jenny,

      ich bin so froh das es Dir hilft. Es ist, wie immer in solchen Situationen….es hilft ungemein sich mit Menschen auszutauschen, die ähnliches erlebt haben. Wichtig ist dabei nur, dass es Menschen sind, die sich eben auch rauskämpfen wollen….! Es ist wichtig zu trauern, wütend zu sein und tagelang heulend rumzuliegen und es ist genauso wichtig aufzustehen.

      Du kannst Dich jederzeit bei mir melden.

      Ich drück Dich ganz feste.

      LG Andrea

  14. 20. Oktober 2016 / 21:23

    Ich fühle mich zurückversetzt in die Zeit vor 30 Jahren, mit einem Kleinkind an der Hand und einem Baby im Bauch… Als ich es erfuhr, wollte ich auch nicht mehr leben, zwischenzeitlich hätte ich ihn gern umgebracht… Wut, Enttäuschung, Zukunftsangst und Trauer, Heulen bis zum Erbrechen… Versuche, die Ehe zu kitten, aber gleichzeitig gemerkt, dass ich gar nicht vergeben kann… Das Misstrauen war so stark, ich habe jeden Brief, jeden Schritt überwacht und dann schnell gemerkt, so kann und will ich nicht weiterleben… Einsamkeit ist ganz schlimm, aber zu zweit einsam sein, das ist viel schlimmer!!! Nun bin ich schon seit 22 Jahren mit meinem 2. Partner zusammen und unsere gemeinsame Tochter wird bald 18 Jahre alt… heute bin ich froh, dass es so gekommen ist! Danke für Deine offenen Worte, das wird ganz sicher viele Frauen berühren! Diese Phasen des Trennungsschmerzes kann ich genau so unterschreiben, hätte sie aber nie so wunderbar zu Papier bringen können wie Du! Wann kommt Dein erstes Buch heraus? LG Antje

    • 21. Oktober 2016 / 7:55

      Liebe Antje,

      das war etwas, wovor ich große Angst hatte. Wir haben uns in unserer Ehe viele Freiheiten gelassen. Für mich ist das so eine Art Urvertrauen. Ich finde es wichtig, wenn man noch die Möglichkeit hat man selbst zu sein. Als er nach der Affäre wieder feiern gehen wollte oder was auch immer….bin ich in Panik ausgebrochen. Ich wollte das nicht…aber mir ging es hundeelend und ich wollte so nicht sein…jemand der kontrolliert oder anfängt zu verbieten…das finde ich schrecklich.

      Zu zweit einsam….das war von allem definitiv das Schlimmste. So schlimm, dass ich nach Leipzig gegangen bin und Luca aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen habe. Das ist kein Leben für mich.

      Ich freu mich so für Dich…das der 2. Anlauf so wunderbar geklappt hat. Ich habe keine Wünsche in dieser Richtung…kommt Zeit, kommt Rat…ich bin da entspannt.

      Ein Buch? Ojeee…

      Ich drück Dich, Andrea

  15. Bine
    20. Oktober 2016 / 21:34

    Ganz toll geschrieben!!!
    Stimmt – du vermittelst einen ziemlich starken Eindruck. Aber niemand weiss was hinter der Fassade steckt. Bis jetzt.
    Aber niemand kann und muss immer stark sein. Find ich toll, dass du dies so ehrlich geschrieben hast und auch mal eine andere Seite zeigt.
    Und niemals macht Schwäche verletzbar oder angreifbar – ich find wenn man dies so zugeben kann, dann ist das doch erst wahre Stärke.

    Mach so weiter und alles Gute.
    weiterhin!!

    • 21. Oktober 2016 / 7:49

      Liebe Bine, danke für Deinen Kommentar. Viele liebe Grüße, Andrea

  16. 20. Oktober 2016 / 22:04

    Man würde sich viel Ärger ersparen, wenn man den 2. Mann zuerst trifft. Das war der Spruch den ich einmal auf einer Postkarte gelesen hab. Der ist für mich immer DER wahre Spruch. Ich habe auch schon einige schmerzhafte Trennungen hinter mir, bei einer war ich hinterher mit meiner damals 3jährigen Tochter 6 Monate im Frauenhaus. Aber ich muss dazu sagen, das immer ich diejenige war, die gegangen ist, zum Glück rechtzeitig. Ich wüsste nicht, ob ich sonst jetzt noch hier sitzen würde. Es waren aber nie andere Partner der Trennungsgrund. Ich bin jetzt, 20 Jahre danach in Aufarbeitung. Ich war immer der Meinung, ich habe alles gut weggesteckt und verarbeitet. Nichts war der Fall. Je älter man wird, umso schwerer lassen sich die unterdrückten Gefühle in die Schubladen zurück drängen. Sie holen mich ein und das zu einer Zeit, wo ich es ums verreckten nicht gebrauchen kann. Vielleicht sollte ich auch mal anfangen alles aufzuschreiben. Aber irgendwie habe ich noch Angst davor. Danke für deine Offenheit und den Mut, deine innersten Gefühle zu teilen. Fühl dich umarmt, Liebe Grüsse Kerstin

    • 21. Oktober 2016 / 7:48

      Liebe Kerstin, da ist wahrscheinlich tatsächlich was dran. Frauenhaus ist schon eine harte Nummer, davon war ich weit, wirklich ganz weit entfernt. Ich möchte gar nicht wissen, was Du da durchgemacht hast und es ist verständlich das das noch nicht wirklich verarbeitet ist.
      Weißt Du, manchmal hilft es auch die Dinge erstmal für sich alleine aufzuschreiben. Mir persönlich war wichtig keine Schuldfrage daraus zu machen oder meinen Mann als Buhmann hinzustellen. Was passiert ist, ist passiert und mich damit zu beschäftigen wer jetzt wieviel Schuld trägt, würde mich nicht weiterbringen….das bremst aus. Es ist einfach eine Auflistung der Geschehnisse und eine Art Verwunderung darüber, wie schnell sich alles verändert hat. In einem Moment denkst du alles ist ok und im nächsten Moment stehst du vor einem Scherbenhaufen.

      Ich drück Dich ganz dolle.

      LG Andrea

      • 21. Oktober 2016 / 12:10

        Liebe Andrea, das sehe ich ganz genauso. Was bringt es, sich gegenseitig die Schuld zuzuweisen. Das mit dem alleine aufschreiben, ist eine gute Idee…das werd ich mal angehen. Ich drück Dich auch ganz dolle und ich bewundere Dich, wie Du das alles alleine wuppst mit Kind und Hund und Blog UND noch selbstständig…Respekt…Liebe Grüße Kerstin

        • 22. Oktober 2016 / 6:12

          Genau geh das doch einfach mal an und dann kannst Du ja immer noch entscheiden. Viele liebe Grüße, Andrea

  17. Antje Schlender
    21. Oktober 2016 / 7:24

    Danke für diesen Beitrag. Da sind mir viele Erinnerungen hochgekommen an meine schwärzeste Zeit. Ich sehe mich wieder in dem Ferienhaus in der Toskana stehen mit dem Handy meines Mannes in der Hand. Da ist er, der fremde Name, der Beweis. Damals hatte ich das Gefühl, die Zeit bleibt stehen. Doch ich habe es geschafft, bin durch den schwarzen Tunnel gegangen und zurück and Licht. Alles war wichtig und richtig und hat mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin. Stolz, stark und glücklich! Ja, es hat wehgetan. Aber rückblickend erkennt man irgendwie einen Sinn und das Gute darin. Selbst mein Sohn sagte kürzlich: Es ist heute besser als vorher!
    Ich wünsche allen Frauen die diesen Schmerz erleben viel Kraft, viel Mut und viele gute Menschen, die sie begleiten.
    Solche Beiträge wie dieser helfen da ungemein.
    Danke, Danke , Danke!

    • 21. Oktober 2016 / 7:42

      Liebe Antje,

      ich kann das so gut nachempfinden…wobei mir ja dieser Beweis gefehlt hat. Ich hatte tatsächlich nichts in der Hand und ich weiß auch im Grunde nichts darüber…nur eben das es so war und das ist ja auch mehr als ausreichend.

      Ich denke auch, dass so eine Situation viel mit einem macht. Man kann es als Chance nehmen für sich und das eigenen Leben grundlegend etwas zu verändern….es besser werden zu lassen. Ich bin dabei….und es geht mir gut.

      Die Aufarbeitung ist für mich unheimlich wichtig. Ich habe selber nach Erfahrungen im Internet gesucht. Foren durchforstet….was weiß ich und ich hoffe, dass vielen Menschen das einfach hilft…das sie sehen das es völlig normal ist, wenn man nach einer Trennung durchhängt, ausflippt und blöde Dinge macht…Aber eben auch das es besser wird…

      LG Andrea

  18. Vera
    21. Oktober 2016 / 8:35

    Liebe Andrea,
    Auch ich verfolge, wie so viele Andere Deine Blog und speziell Deinen neuen eigenen Weg.
    Ich habe Hochachtung vor dem, was Du schon geschafft hast! Ich fühle oft mit Dir, wenn Du in Worte kleidest, was Du fühlst und gefühlt hast! Besser sind all diese Empfindungen nicht zu beschreiben.
    Ich drücke Dir ganz fest alle Daumen, dass Dein Weg weiterhin zu Dir führt und es für Dich ein einzigartiges Leben zu erobern gilt!
    Alles Gute und Liebe weiterhin für Dich und Deine neue kleine Familie!
    Herzlichst Vera

    • 21. Oktober 2016 / 8:40

      Liebe Vera,

      ach wie schön ist das denn…hier von Dir zu lesen. Lieben Dank für Deinen wunderbaren Kommentar.

      Ich hoffe sehr, dass wir uns doch bald mal wieder über den Weg laufen…spätestens wenn ich wieder in Bonn bin oder alternativ lohnt sich auch ein Citytrip nach Leipzig sehr.

      Viel liebe Grüße, Andrea

  19. 21. Oktober 2016 / 9:49

    Deinen Weg habe ich natürlich auch verfolgt und auch deine neue Freiheit zwischen den Zeilen deiner Blogevents, Wohnungseinrichtungen und anderen Beiträge erahnen können. Ich kenne deinen Schmerz aus eigener Erfahrung. Allerdings kenne ich mittlerweile auch die andere Seite. Es sind zwei Geschichten – oder mehrere, die mein Leben diesbezüglich geschrieben hat – und eine davon hat mit einem Neuanfang zu tun. Ja, es ist richtig harte Arbeit, eine verlorene gegangene Basis wieder aufzubauen – oder besser gesagt, neu aufzubauen. Ich überlege schon lange, ob ich darüber schreiben sollte. Bislang kam jedoch nicht der richtige Zeitpunkt dafür.
    Alles Liebe und weiterhin eine gute Zeit,
    Yvonne

    • 22. Oktober 2016 / 6:16

      Liebe Yvonne,

      vielen lieben Dank für Deinen Kommentar.

      Für solche Dinge, solche Geschichten muss einfach der richtige Zeitpunkt da sein. Ich habe geschrieben, wenn die Emotionen am größten waren….mir sind teilweise die Tränen dabei gelaufen. Es war eine reine Aufarbeitung und ich merke auch…..auch das war ein Befreiungsschlag.

      Fühl Dich gedrückt. LG Andrea

  20. Alexandra
    21. Oktober 2016 / 11:23

    Liebe Andrea,
    deinen Text über den Trennungsschmerz und deine Gefühle damit habe ich gleich am Veröffentlichungstag gelesen, er hat mich so berührt, dass ich jetzt erst schreibe, weil ich nicht einschätzen konnte, ob du überhaupt etwas dazu lesen möchtest.
    Ich hab dir ja schon geschrieben, dass ich seit geraumer Zeit treue Leserin bin, mal meinen Senf dazu geb, mal nicht. Deine Texte sind fantastisch, deine Worte perfekt gewählt, du packst mich immer, mal mit Freude über ein neu erstandenes Möbelstück, mal mit einem traumhaften Ausblick in die Berge, mal mit einem berührenden Text, der ganz viel Traurigkeit mit sich bringt, aber dadurch auch genau platziert ist in dem Moment. Das Leben ist nicht immer nur bunt, es hat auch Grauzonen im Gepäck, das darf man genau so zeigen. Ich finde es faszinierend wie ehrlich du schreibst, wie bildlich du uns teilhaben lässt und jede/ jeden irgendwie damit genau triffst. Trennungen sind die Realität, leider manchmal zu brutal und zu leichtfertig.
    In unserem Bekanntenkreis ist ein Paar, das sich dauernd mit Scheidung “droht”, wir als Freunde haben aufgehört zu schlichten/ zu beschwichtigen, weil am nächsten Tag alles wieder Sonnenschein ist und man nur die/ der Blöde ist.
    Beim Lesen deines Textes ist so eine Wut hochgekommen, den beiden gegenüber, weil sie über eine Trennung so oberflächlich denken und nicht verstehen wie viel Schmerz dahinter steckt und wie groß die Veränderungen danach für alle sind.
    Ich bin in zweiter Ehe verheiratet und bin dankbar für die tiefe Freundschaft, die meinen Mann, den Papa meiner Kinder, die neue Frau in seinem Herzen und mich verbindet. Es war nie so geplant, es war ein laaaanger Weg, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Wir sind eine Großfamilie, die oft für Verwirrung sorgt, das ist uns aber sowas von egal, denn wir wissen, was wir durchgemacht haben, da sind die Ansichten der anderen ein Kinkerlitzchen dagegen.
    Jeder hat zu sich gefunden, jeder ist nach vielen Schmerzen und irgendwie auf Umwegen zu sich selbst gekommen und kann sein Leben nun für sich genießen, aber auch den anderen lassen und mögen wie er
    ist.
    Heute scheint die Sonne wieder einmal, ich schick dir ein paar Strahlen aus Österreich!

    • 22. Oktober 2016 / 6:14

      Liebe Alexandra,

      hach nein…keine Sorge. Ich habe den Text erst veröffentlicht als es für mich richtig war. Ich bin mehr als gefestigt in meiner Situation.

      Ich finde ganz wunderbar, was Ihr hinbekommen habt. Ich hab keine Ahnung wo unsere Reise hingeht. Dafür ist einfach noch zu früh, aber das ist auch nicht schlimm. Aktuell lebe ich einfach im Hier und Jetzt! Und mir geht es gut. Endlich und wirklich.

      Danke für Deinen super lieben Kommentar. Ich schicke 1000 Küsse nach Österreich.

      LG Andrea

  21. Nelli
    21. Oktober 2016 / 12:20

    Liebe Andrea,

    man merkt, dass diese Worte für Dich eine Befreiung sind. Ich würde Dich am liebsten jetzt einmal ganz feste in den Arm nehmen. Gut für Luca, dass er seine so starke Mama hat, die sich nicht einfach in ihr Selbstmitleid hat fallen lassen, sondern eine Kämpferin! Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute.

    • 22. Oktober 2016 / 6:11

      Liebe Nelli, dankeschön…Danke auch für die virtuelle Umarmung. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. LG Andrea

  22. Grit
    21. Oktober 2016 / 13:15

    Das hast du sehr schön und bewegend geschrieben. Ich selbst stecke gerade in einer Phase, wo ich hin und her überlegen, was ich machen soll. Ich schicke dir mal liebe Grüße aus Chemnitz!

    • 22. Oktober 2016 / 6:10

      Liebe Grit, ganz herzlichen Dank für den lieben Kommentar.

      Ich hab mich von nichts und niemanden drängen lassen. Nimm Dir die Zeit, die Du brauchst. Nur Du steckst da drin….

      Ich drück Dich ganz feste.

      LG Andrea

  23. 23. Oktober 2016 / 8:14

    Vor 2 Jahren habe ich nach siebenjähriger Beziehung unerwartet ebenfalls eine Trennung durchgemacht. Wir waren nicht verheiratet und haben keine Kinder, aber ich war von einer Sekunde auf die andere alleine und musste damit erstmal umgehen können. Gefühle überschlugen sich… Ich musste wieder zu mir selbst finden. Glücklicherweise haben meine Familie und meine Freunde mich in der Zeit sehr unterstützt. Ohne sie wäre ich aus dem Sumpf nicht mehr raus gekommen.

    Deinen Blog habe ich per Zufall gefunden. Damals warst Du gerade auf Wohnungssuche in Leipzig. Deine offene Art und deine Ansätze mit dem Trennungsschmerz umzugehen, haben mir seitdem geholfen meine eigene Trennung weiter zu verarbeiten und wieder mehr an mich selbst zu denken. Vielen vielen Dank.

    Ich wünsche Dir einen schöben gemütlichen Sonntag.

    Ilona

  24. Heike
    23. Oktober 2016 / 10:51

    Liebe Andrea,
    Chapeau! Deine Beschreibung der verschiedenen Trennungsphasen ist so was von wahrhaft und berührend…..
    Ich lese schon eine ganze Weile bei Dir mit und beobachte eine Wandlung….du findest immer weiter zu Dir und auch wenn der Weg teilweise sehr steinig ist, am Ende des Tunnels ist Licht…
    Ich bin seit elf Jahren alleinerziehend und mittlerweile möchte ich meine Selbständigkeit in allen Bereichen nicht mehr missen….nächstes Jahr werde ich Leipzig besuchen, ich würde mich sehr freuen wenn wir uns dort begegnen würden! LG Heike

  25. 8. Februar 2017 / 21:07

    liebe andrea,
    ich denke, dass dieses die-dinge-in-die-hand-nehmen, der entschluss, sich zu trennen, nachdem man realisiert, dass man kaputt geht, wenn man weiterkämpft, ein ganz wichtiger schritt ist zu einem neuen selbstwertgefühl. bei mir hat dieses gefühl, dass ich mich jetzt um mich selbst kümmern und beschützen kann, einen wahnsinnigen energieschub ausgelöst, bei allem schmerz, der in mir war. und es war auch wichtig für mich, zu spüren, dass ich jetzt die zügel für mein leben wieder selbst in die hände genommen und wieder die kontrolle darüber habe, nachdem ich monatelang das gefühl hatte, dass nichts mehr so ging, wie ich es wollte, nur noch herumgewirbelt zu werden von den ereignissen, auf die ich keinen einfluss mehr hatte. du machst alles richtig. weine, lache, schau nach vor, schau zurück. lenk dich ab, wenn es zeit ist, sich abzulenken, schau dem schmerz ins gesicht, wenn es zeit dazu ist. der instinkt sagt einem schon, was richtig für einen ist, sobald man wieder sich selbst spüren kann. lg anna

    • 9. Februar 2017 / 14:27

      Liebe Anna, ja da kann ich Dir in Gänze zustimmen. Sich in Trauer und Wut zu verlieren muss zwischendurch vielleicht sein, ist aber keine Lösung auf Dauer. Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar.

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