mein Wochenrückblick – ein Tiefpunkt und der nächste Schritt…

mein Wochenrückblick – ein Tiefpunkt und der nächste Schritt…

Vor gut einem Jahr habe ich die Hilfe einer Anwältin gesucht und offiziell unser Trennungsjahr eingeläutet. Das war zu diesem Zeitpunkt ein hilfreicher Schritt um einen Weg aus meinem persönlichen Trümmerhaufen zu finden. Für meinen Sohn war dieses Trennungsjahr ebenfalls sehr wichtig. Er kannte solche Situationen von Freunden aus der Schule und für ihn war die Aussicht auf dieses Jahr, die Hoffnung das alles wieder so werden würde wie es war. Für Kinder ist ein Jahr eine lange Zeit.

Ich hätte im Januar nicht sagen können wo ich im Dezember stehe.

Emotional fühlt es sich genauso an, wie vor 12 Monaten, obwohl ich zwischenzeitlich vollkommen gefestigt war. Es ist die eine Sache sich zu trennen und es ist die andere Sache einfach alles im Unklaren zu lassen, keine Entscheidungen zu treffen und ohne Vorankündigung eine dritte Person und Kinder aufs Spielfeld zu bringen. Was das bedeutet, kann man sich erst vorstellen, wenn man in dieser Situation steckt.

Wir haben über Monate einen Neuanfang besprochen und uns angenähert. Diesen Dezember sollte dieser Zeitpunkt für einen Neuanfang werden. Was dann passiert ist, hat etwas völlig irrationales….zumindest für mich. Im letzten Moment, wirklich im allerletzten Moment hat er sich umgedreht und ist zu einer Frau mit Kind gezogen, von der ich – wieder – nichts wusste.

Ich habe gefühlt, dass was nicht stimmt und habe die Tür „verschlossen“. Ich habe meinen Sohn und mich vom Spielfeld genommen. Und ich habe erwartet das mein Mann sich entscheiden würde. Nicht für uns, nicht für eine andere Frau. Ich habe erwartet…ich habe mir gewünscht…das er sich für sich entscheidet. Endlich etwas für sich selbst tut. Das er seinen Weg findet. Und das funktioniert nur, wenn man sich erstmal nur für sich entscheidet. Stattdessen stecken wir nun in einer völlig unerträglichen Situation für alle Beteiligten…aus Faulheit, aus Angst, aus reiner Bequemlichkeit.

Im Grunde habe ich die letzten 14 Tage täglich geweint. Ich habe Stunden unter der Dusche verbracht und geschluchzt. Letzten Sonntag hatte ich einen emotionalen Zusammenbruch. Es war der 1. Advent. Eigentlich war alles gut, aber als ich Luca so sah….und sich dann in meinem Kopf die Vorstellung zusammenbraute das mein Mann nun bei einer anderen Frau und Kind hockt…während sein Sohn und ich uns wirklich die letzten 12 Monate durchgekämpft haben…das war einfach zu viel für mich. Dabei geht es gar nicht darum das ich trauere oder ihn vermisse…das ist es nicht. Es war einfach irgendwie….nicht fair. Ich bin also zusammengesunken und konnte mich nicht mehr beruhigen. Ein langes Gespräch mit meiner Schwester hat mir in diesem Moment sehr geholfen.

Ich habe Angst. Ich habe Angst zu einem verbitterten Menschen zu werden. Ich habe Angst davor keinem Mann mehr vertrauen zu können. Wenn ich schon bei meinem eigenen Mann – nach 16 Jahren – nicht sehen konnte, wie er wirklich agiert…wie soll ich das denn dann bei einem „neuen“ Mann sehen können?

Diese dunklen Gedankengänge haben sich wie ein Schleier über mich gelegt. Mein Herz hat sich so schwer angefühlt, als wäre es in 1000 Ketten gelegt. Mir hat zwischenzeitlich die Luft zum atmen gefehlt.

Ich war in der Stadt und habe mir neue Kopfhörer gekauft, weil Luca sich an meinen alten Kopfhörern zu schaffen gemacht hat und diese nicht in einem Stück zu mir zurückgekommen sind. Auf dem Weg zurück saß ich in der Straßenbahn, hörte Musik und dachte über mich und meine Situation nach.

Ich will ihn verdammt nochmal nicht…diesen dunklen Schleier oder mein Herz in Ketten. Ich dachte so: „Scheiße Andrea, was zur Hölle ist los mit dir?“ und „Bist du eigentlich total bescheuert?“. Ich bin jetzt seit einem Jahr diesen beschissenen Weg gegangen. Luca ist ihn gegangen. Es geht mir doch gut. Ich fühle mich wohl. Ich bin nicht einsam. Ich machen einen Job, den ich liebe. Und vor allem….dachte ich: „Ich will meinen Mann doch gar nicht zurück…..ich selber habe doch die Tür zugemacht…aus gutem Grund“….Ich hatte die Tür schon zugemacht, bevor ich wusste das schon wieder eine neue Frau im Spiel ist. Was zur Hölle bin ich denn einem Mann wert, der mich innerhalb kürzester Zeit zweimal austauscht?

Was also steht mir im Weg? Verletzter Stolz…vielleicht auch Angst. Es lässt sich nicht genau definieren.

Ich saß also in der Bahn und dachte all diese Dinge und die Ketten fingen an sich zu lösen. Und als ich den Briefkasten aufschloss lag ein Brief meiner Anwältin darin mit meinem Scheidungsantrag. Das Trennungsjahr ist vorüber. Ich reiche die Scheidung ein und nehme danach wieder meinen Mädchennamen an. Das ist mein nächster Schritt….auf dem Weg zu meinem persönlichen Heilungsprozess. Klarheit und Entscheidungen sind für mich sehr heilsam.

Ich kann nicht mal sagen, ob ich wirklich je die Hoffnung auf einen Neuanfang hatte. Der Wunsch nach einem Neuanfang kam jedenfalls nicht von mir. Er kam von meinem Mann. Das ist es auch, was die Situation für mich hat nochmal so emotional werden lassen. Sich einen Neuanfang zu wünschen, irgendwie daran zu arbeiten und sich parallel ein Leben mit einer anderen Familie aufbauen….das hat mich – noch mehr –  umgehauen als die Affäre im vergangenen Jahr.

Eine Sache ist für mich jedoch völlig klar. ICH WILL NICHT UNGLÜCKLICH SEIN! Das ist nicht gut für mich. Das ist nicht gut für Luca. Diese negativen Gedanken fressen so unfassbar viel Energie. Das will ich einfach nicht. Ich will auch meinen Mann nicht hassen. Auch wenn ich – im Augenblick – jedes Recht dieser Welt dazu hätte. Die Zeit ist unfassbar kurz…jeden Tag passieren schlimme Dinge. Ich will mich nicht in Hass, Wut oder Selbstzweifeln verlieren. So bin ich einfach nicht.

Es liegt doch ganz alleine bei mir, wie ich diesen Zustand für mich selber nutze. Ich kann meine Energie darauf verwenden wütend und voller Hass zu sein oder ich kann meine Energie darauf verwenden etwas Gutes daraus zu machen. Beides kostet Kraft…da beißt die Maus keinen Faden ab. Wahrscheinlich kostet es im ersten Moment sogar wesentlich mehr Kraft sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren, als sich einfach den negativen Gedanken hinzugeben, die ja im Augenblick wesentlich dominanter sind.

Ich tue das auch nicht, weil ich so ein unfassbar gütiger oder großherziger Mensch bin. Ich tue das für MICH! Damit es MIR besser geht. Und MIR geht es besser, wenn ich frei bin von Hass und Wut.

Manchmal oder vielleicht sogar sehr oft….läuft es im Leben so. Gefühle lassen sich nicht steuern und Irrwege sind im Leben nun mal vorprogrammiert. Sowohl mein Mann, als auch ich wissen, dass es Dinge gibt, die mit einem neuen Partner an unserer Seite nie so sein werden, wie sie eben zwischen uns waren. Wir haben uns gegenseitig und miteinander zu sehr geformt. Wir sind keine 20 mehr. Es gibt eine lange und tiefe Verbundenheit, die sich für keinen von uns beiden einfach so wegradieren lässt. Es wird verblassen…ganz sicher…aber auch das wird noch seine Zeit brauchen.

Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass ich auch ein Jahr später nochmal an einen persönlichen Tiefpunkt gelangen kann. Aber das zeigt eben auch, wie schwierig ein Trennungsthema ist und warum sich so viele von Euch hier angesprochen fühlen oder ich viele persönliche Nachrichten bekomme von Menschen, die ähnliche Wege gegangen sind.

Ich meine…ich bin immerhin fast 40….und da liegen einige Rückschläge und dumme Sachen hinter mir…aber all das ist nichts im Vergleich zu dem, was in den letzten 12 Monaten passiert ist. Die Trennung von meinem Mann war die absolut schwerste und emotionalste Entscheidung in meinem Leben.

Im Alltag gehen Gefühle oft unter. Manchmal will man den Partner einfach nur auf den Mond schießen. Oh ja…ich wollte meinen Mann oft auf den Mond schießen. Aber ich habe ihn geliebt. Aufrichtig geliebt. Für mich gab es irgendwie kein Ende. Das war schlicht und ergreifend der Mensch mit dem ich alt werden wollte.

Charlotte und ich haben uns so oft über unsere Männer aufgeregt…wie Frauen das eben so machen. Und wir haben jedes Mal gesagt…wir schimpfen zwar jetzt, aber wir werden in 20 Jahren hier immer noch sitzen und froh sein das wir uns alle haben…..

Achtet einfach mehr auf Euch. Achtet und wertschätzt den Menschen mit dem Ihr zusammenlebt. Verliert Euch nicht im Alltag und seid liebevoll miteinander. Das ist lange nicht so schwer, wie der Schmerz, der folgt, wenn es schief geht….

Ich, für meinen Teil, werde mit diesem Thema – auch hier auf dem Blog – nun abschließen. Es ist alles gesagt. Noch mehr Tiefpunkte gehen nicht und ich möchte mich nicht verlieren in Trauer und emotionalem Schmerz. Es ist an der Zeit ein neues Kapitel aufzuschlagen.

Ich danke Euch von ganzem Herzen, dass Ihr mich so begleitet habt durch diese Zeit. Das es nie persönliche Angriffe gab…ganz im Gegenteil. Es ging nie darum jemanden an den Pranger zu stellen. Es ist einfach nur eine Geschichte. Meine Geschichte. Darüber zu schreiben hat mir so vieles selber klargemacht.

Und es war auch immer eine Botschaft an meinen Mann. In solch einer Situation ist Kommunikation miteinander manchmal ein Ding der Unmöglichkeit….zu viele Emotionen sind im Spiel. Natürlich war ich verletzt und wütend. Ich war rasend vor Wut. Dabei habe ich ihm längst verziehen. Nichts, was im Augenblick passiert ist rational zu erklären. Keiner will den anderen verletzen….es passiert eben einfach.

Er hat vor ein paar Tagen ein Buch von mir gefunden. Ein Tagebuch. Ich habe es geschrieben, als er vor 14 Jahren mehrere Wochen im Koma lag. Ich war jeden Tag, so lange ich konnte, im Krankenhaus und konnte nichts tun. Also habe ich geschrieben. Ich wusste das er wieder aufwachen würde und ich wollte ihm diese Zeit zurückgeben…diese verlorene Zeit….und ich wollte das wir uns immer daran erinnern das es so viel wichtigere Dinge gibt als dieser Scheiß, der sonst so um einen herum passiert.

Er wäre damals fast gestorben…und trotzdem haben wir uns irgendwann nicht mehr erinnert.

Jetzt ist dieses Buch wieder aufgetaucht und es hat so viele Emotionen hervorgerufen…wir haben beide geweint. Und wir haben gelacht….irgendwie haben sich vor 14 Jahren schon meine Bloganfänge entwickelt….auf der Intensivstation der Uniklinik in Bonn.

 

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Vor ein paar Wochen erhielt ich eine ganz liebe Mail….die fing ungefähr so an:

 

„Liebe Andrea, ich habe das Gefühl Du musst mal durchatmen….“

 

Luca, Bommel und ich folgen nächste Woche einer zauberhaften Einladung nach Sylt. Ich werde mich mal so richtig durchpusten lassen. Diese Einladung ist übrigens an keinerlei Erwartungshaltung geknüpft….das macht es so besonders für mich. Da gibt es jemanden, der mir einfach nur eine Hand gereicht hat. Ich kann es kaum erwarten das Meer zu sehen……

Ich kann es kaum erwarten noch einmal tief durchzuatmen.

Ich wünsche Euch einen zauberhaften 2. Advent.

 

Eure Schnimpeline

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22 Kommentare

  1. Alexandra
    4. Dezember 2016 / 9:14

    Liebe Andrea,
    ich lieg/ sitz hier noch im Bett und hab grad deinen neuen Text gelesen, der mir so nahe gegangen ist, dass mir die Tränen runter gelaufen sind. Nicht nur die Traurigkeit des Anlasses, auch dieses Ehrlichkeit, Offenheit und das Vertrauen an alle Leser….das alles macht deinen Text so nachvollziehbar und tief.
    Das Leben ist nicht zu verstehen, leider oder zum Glück.
    Geht eine Tür zu, öffnen sich andere. Wer weiß was die geschlossene Tür auslöst, vielleicht findet man irgendwann durch eine andere zusammen. Egal in welcher Art, für welchen Sinn…..
    Sylt ?, eine wunderbare Idee!!!
    Ich wünsche euch eine schöne Zeit!
    Glg aus Österreich ??,
    Alexandra

    • 5. Dezember 2016 / 5:37

      Liebe Alexandra, es ist irgendwie vor allem Offenheit mir ggü. selbst. Es ist quasi mein Gedankensalat, den ich zu Papier bringe und dann irgendwie wesentlich besser ordnen kann. Ich schaffe es auf diesem Weg einfach besser mit der Situation umzugehen und meine Leser sind eine wirklich große Unterstützung dabei. LG nach Österreich, Andrea

  2. Trüsselotte
    4. Dezember 2016 / 10:26

    Dein Herz / Du KANNST sehen wie der Mensch, der Dir gegenüber steht, ist….. wenn Ihr Euch in die Augen seht und von Herz zu Herz kommuniziert, ehrlich, „nackt“, angstfrei und liebevoll….. Du siehst und wirst auch agieren können, da bin ich mir ganz sicher.
    In den Augen kannst Du Shen leuchten sehen (sofern Dein gegenüber sich zeigt) und wenn nicht – auch gut…. dann wirst Du wissen, dass Du vorsichtig bist….

  3. 4. Dezember 2016 / 12:48

    Hallo Andrea,
    ich lese hier zwar erst seit kurzem und kann Deine Trennungshürden und Stolpersteine mir nur vorstellen aber dafür mitfühlen. Hut ab für die positiven Gedanken, Ziele die Du hier und heute aufbringen kannst und erinnere Dich immer daran: Du bist nicht weniger wert, nur weil er aufgehört hat Dich zu lieben.
    Sein Fehler war Euch gegenüber nicht mit offenen Karten gespielt zu haben.
    Als Mann macht man zwar ständig Fehler, ist halt so – aber dafür sind wir idR diejenigen mit den breiten Schultern und dem Talent für’s Grobe 🙂

    Ich drücke Euch die Daumen, daß es Euch Tag für Tag mehr gelingt sich wieder auf die Schönen Dinge im Leben zu fokussieren und – wie Du schon schreibst – zunehmend weniger Energie für die negativen Gedanken aufbringen müsst.

    • 5. Dezember 2016 / 5:35

      Danke für diesen wunderbaren Kommentar. Viele liebe Grüße, Andrea

  4. Nadine
    4. Dezember 2016 / 13:46

    Du bist so ein toller Mensch – bleib so ….du sprichst mir aus der Seele
    Fühl dich gedrückt
    LG Nadine /Oktober 81

    • 5. Dezember 2016 / 5:33

      Liebe Nadine, dankeschön (und ich drück Dich zurück). LG Andrea

  5. besucherin
    4. Dezember 2016 / 13:49

    Alles wird gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende. Aber es wird gut!
    Das Leben ist schlecht und ungerecht. Aber dennoch ist und bleibt mein Motto:
    life is good!
    Es ist genauso, wie Du es geschrieben hast. Etwas wird bleiben, weil die Zeit Euch niemand nehmen kann.
    Und ja, man muss jeden Tag am Miteinander arbeiten. Es ist harte Arbeit, aber es lohnt sich.
    Manchmal aber ist die „Altlast“ soviel, dass man es nicht bewältigt. Vielleicht, weil man zu sehr damit beschäftigt ist zu verarbeiten. Dinge, wie ein Koma, zum Beispiel…
    Ich bin überzeugt, in einem Jahr schaust Du wieder zurück, in Deinem Wochenrückblick, und Du wirst es glücklich und mit einem Lächeln tun.
    Weil Du Du bist!
    Go for it!

  6. Mo
    4. Dezember 2016 / 16:17

    Manchmal sieht eine Tür offen aus und wenn man davor steht ist es eine Glastür ?

  7. 4. Dezember 2016 / 17:55

    Liebe Andrea,

    ich glaube, du bist auf einem sehr guten Weg! Ich wünsche dir nur das Beste! Dein Rat „Achtet aufeinander“ ist sehr wertvoll. Man nimmt sich einfach zu oft als selbstverständlich…
    Alles Liebe
    Marion

    • 5. Dezember 2016 / 5:32

      Liebe Marion, ja das ist eine große (sehr große) Gefahr des Alltags. Ich danke Dir. LG Andrea

  8. Birgit Grienenberger
    4. Dezember 2016 / 18:23

    Hallo Andrea,
    ersteinmal freue ich mich,daß du abgeschlossen hast und es für dich nur noch bergauf gehen kann. Unsere Geschichten klingen fast gleich. Nur das meine Welt noch in Trümmern liegt.Ich hoffe,daß ich irgendwann auch einmal an diesen Punkt komme,wo du jetzt stehst.

    • 5. Dezember 2016 / 5:31

      Liebe Birgit, es ist einfach so schwierig (ich hätte mir das so auch nicht vorgestellt). Ich habe keine Ahnung, ob man je wirklich richtig abschließen kann…aber ich für meinen Teil tue alles dafür diesen blöden Scheiß komplett loszuwerden. Ich drück Dich. LG Andrea

  9. 4. Dezember 2016 / 21:34

    Hoffentlich kannst du wirklich bald richtig abschließen, aber es dauert, es muss dauern… Die Scheidung bzw. die Verhandlung wird noch mal hart, aber das schaffst Du auch! Geh nicht zurück – geh einfach vorwärts!!! Ihr schafft das schon, da bin ich mir sicher!
    LG Antje

    • 5. Dezember 2016 / 5:29

      Liebe Antje, ja das hoffe ich auch. Es ist immer wieder mal ein auf und ab der Gefühle. Ein unfassbar beklemmendes Gefühl, was ich schnellstens loswerden möchte. LG Andrea

  10. Isa
    5. Dezember 2016 / 9:26

    Liebe Andrea

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für das was jetzt noch bevorsteht. Du hast schon vieles geschafft und durchgemacht..auch wenn es jetzt ‚einfach‘ klingt, aber es wird wieder besser und es wird wieder alles richtig gut.

    Ich drück Dich fest und wünsche Dir einen guten Tag, ohne beklemmendes Gefühl und dass du mal wieder richtig durchatmen kannst.

    LG aus Luxemburg
    isa

  11. 5. Dezember 2016 / 11:31

    Liebe Andrea,

    es macht mir sehr betroffen, das alles so zusammen gefasst zu lesen und mitzubekommen, wie schlecht es Dir geht/ ging. Ich drücke Dich und wünsche Dir für Deine Zukunft ganz viel Kraft und Sonnenschein!

    Ich bin 16 Jahre verheiratet- mit allen Höhen und Tiefen und weiß, wie schlimm es ist, hängen gelassen zu werden, gerade, wenn man es am wenigsten braucht. Mir ist eine fiese Krankheit ins Leben gegrätscht und ich muss zusehen, wie ich so ziemlich allein mit allem fertig werde-das sind Wendepunkte im Leben, wo man so ziemlich alles in Frage stellt….

    Liebe Grüße
    Mihaela

  12. Aneesha
    5. Dezember 2016 / 11:35

    Liebe Andrea,
    Vielen Dank für Deine Gedanken. Auch ich habe mir vor fast einem Jahr von meinem Mann getrennt nach fast 17 Jahren. Wenn auch ohne „Fremdbeteiligung“.
    Das tiefe Loch hatte ich gerade im Oktober/November. Man muss da durch. Es nennt sich Anpassungsstörung oder reaktive Depression. Es dauert offensichtlich lange bis der Kopf und das Herz eine Trennung nach vielen Jahren „verstehen“. Und verstehen heißt hier nicht in echt verstehen, sondern eher annehmen und damit leben. Mir geht es jetzt seit 2-3 Wochen wieder besser und ich akzeptiere meine Situation und lerne damit zu leben, dass ich nun mit zwei Kindern alleinerziehend bin.
    Ich glaube, dass dieses tiefe Loch unweigerlich zur Verarbeitung dazu gehört und es wird wieder besser werden. Aber das dauert Zeit. Hole Dir Hilfe von Freunden oder eine Therapeutin, wenn Dir danach ist. Ansonsten machst Du das schon sehr gut und gibst hier ganz offen Dein Innerstes Preis. Hochachtung davor.
    Und eines Tages wird ein anderer kommen, der Dich zu schätzen weiß. Glaube mir. Bei mir ist das so.
    Ich drücke Dir für Dich, für Deinen Sohn und für die Zukunft ganz fest die Daumen. Du schaffst das. Du bist stark. Du bist offen mit Dir. Hör auf Deine Stimme. Du bist toll. Glaube an Dich.

  13. Anne Freitag
    5. Dezember 2016 / 12:16

    Liebe Andrea danke für deinen wundervollen persönlichen Blog❤️Du bist eine Frau mit Klasse und einer Echtheit die mich immer wieder überwältigt!Du wirst deinen Weg gehen
    , da bin ich mir ganz sicher und ich freue mich, dir ein Stück weit folgen zu dürfen.?Glücklich und Zufrieden zu sein beginnt bei dir selbst!Selbstliebe und Achtsamkeit mit den Gefühlen sind so wichtig. Es werden wieder andere Zeiten kommen und die werden grandios!!?Alles Liebe euch!!

    P.S.: Tolles Seitenlayout und Fotos!!

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