mein Wochenrückblick…die Krone wird gerichtet…

mein Wochenrückblick…die Krone wird gerichtet…

Der Wochenrückblick ist immer ein Moment des Durchatmens für mich. Es ist ein Moment, in dem ich meist auf meiner Couch sitze, Bommel liegt neben mir, der Fernseher läuft und vor mir steht eine Tasse Kaffee oder auch gern eine Kanne Tee.

 

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Meist weiß ich gar nicht, wie ich in den Wochenrückblick starten soll. Wie genau war denn nun eigentlich meine Woche? Was hab ich erlebt? Gab es irgendwas wahnsinnig wichtiges, dass es sich tatsächlich lohnt so etwas, wie ein Wochentagebuch aufzuschreiben?

Ich habe mal gelesen, dass man in schwierigen Lebenssituationen Tagebuch schreiben soll. Dinge aufzuschreiben, lässt vieles wesentlich klarer erscheinen. Und erschwerend kommt hinzu, dass man lästige oder auch wunderbare Gedanken los wird. Sie schwirren nicht mehr unheilvoll im Kopf herum…man gibt ihnen eine klare Linie.

Diese Zeit des Durchatmens, während ich hier meinen Wochenrückblick schreibe, ist mittlerweile richtig wichtig geworden für mich. Ich blicke nochmal auf wunderschöne, intensive Momente zurück oder eben auch auf schwierige Momente.

Die Ereignisse der vergangenen Woche waren definitiv die schmerzhaftesten der letzten 12 Monate, aber sie waren auch die kenntnisreichsten. Und eins ist klar…es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. So schmerzhaft es auch war oder vielleicht auch noch ist….ich komme gut damit klar. Ich bin mir selbst treu geblieben und hab meinen Weg – trotz vieler Einschüsse von links und rechts – nicht verlassen. Fast…fast hätte ich ihn verlassen und da war es dann wieder…dieses Bauchgefühl und genau das hat mich innehalten und zur Besinnung kommen lassen.

Viel größer als all dieser Wahnsinn um Trennung, Liebe & Co. ist die Sorge um Luca. Es erfüllt mein Herz mit unfassbaren Emotionen, wenn ich sehe wie tapfer dieser kleine Mann diesen Weg mitgeht und mir ständig irgendwelche vernünftigen Sachen sagt. Er ist so viel erwachsener, als ich selbst manchmal. Und es ist so verdammt schwer, als Frau, diese Verantwortung zu 100 Prozent alleine zu tragen. Beide Seiten auffangen zu müssen…die Balance zu halten, obwohl man selber Verletzungen davongetragen hat.

Luca war nach einer schweren Fehlgeburt unser größtes Glück. Ein unerwartetes Glück. Ein Geschenk! Wenn ich sehe, was daraus geworden ist….wenn ich sehe, dass zur Zeit nur ich seine Familie bin…dann könnte ich nur noch weinen. Er beschwert sich nie, jammert nicht rum…und trotzdem spüre ich, dass all das etwas mit ihm macht und ich kann nur eines tun…seine Mama sein und ihn lieben und hoffen das es gut geht.

Ohne meine Schwester Steffi, ohne Charlotte….ohne meine Mädels hier in Leipzig…Julia, Janine…wäre ich verloren. Wir wären eigentlich ne gute Truppe für Sex and the City Teil 3 in einem Luxushotel in Abu Dhabi. GOTT SEI DANK muss man Telefonate heute nicht mehr nach Minuten bezahlen. Ich glaube, ich habe 2015 und 2016 den Weltrekord im telefonieren aufgestellt.

 

dreiraumhaus-mein-neues-ich-fielmann-brille-tom-ford-fashion-lifestyleblog-leipzig-2-2  Wie glücklich darf ich sein und was muss ich dafür tun?

 

ABER! Trotz dieser Momente, die mich seit einem Jahr immer mal wieder aus der Bahn werfen, geht es mir richtig gut. Das ist einfach etwas, was Zeit braucht und das muss ich mir einfach selber zugestehen.

Es ist überhaupt nicht so, dass ich hier 24 Stunden am Tag sitze, vor mich hin trauere oder rumheule. Wenn ich merke, dass eine dunkle Welle auf mich zurollt, greife ich zum Telefon oder ich gehe mit Bommel eine große Runde an der frischen Luft spazieren. Ich habe weder mein Lachen, noch meinen Humor verloren…eher im Gegenteil.

Ich stecke aktuell voller Pläne und bin auch schon dabei diese umzusetzen. Das gibt mir so viel Energie und das Gefühl, dass ich noch lebe und am Leben teilnehme. Luca und ich sind in Leipzig fest verankert. Das ging schneller, als wir uns das selber vorgestellt hatten. Es gab keinen Tag an dem wir gedacht hätten “scheiße, das wir hier sind”…..oder “wir wollen wieder zurück”. Diese Augenblicke hat es nicht gegeben. Und das gibt unfassbar viel Kraft…..für einfach alles.

Und ich merke noch etwas…mein Herz….es öffnet sich….für einen anderen Mann.

Ansonsten hat sich die Woche viel um die Arbeit für den Blog gedreht und ich bin mega stolz, dass ich wieder konsequent meine Stoffwechselkur durchziehe. Irgendwie hab ich gedacht, ich würde das nicht so schaffen, wie im vergangenen Jahr. Einfach, weil sich die Ausgangssituation verändert hat und ich mit mir alleine bin. Es ist also niemand da, der mich zwischendurch mal piesackt oder in den Hintern tritt. Das muss ich schon selbst machen. Trotz Wochenende, trotz Feiertag….bisher ist mir keine Sünde über den Teller gewandert.

 

Das schnellste und leckerste Tomatenbrot ohne Hefe mit Knorr Natürlich Lecker!

 

Mein Geschreibsel der Woche

 

Wie schon erwähnt, hab ich Euch fast täglich durch das Tagebuch meiner Stoffwechseldiät mitgenommen.

Außerdem hab ich Euch was über Bommel erzählt und was man auf Reisen mit Hund beachten muss. Es gab ein paar Informationen zu den Lichtverhältnissen in meinem Zuhause und ich habe Euch auf die wunderbare Gratis-Aktion mit kinder Schokolade – Dein Gesicht aufmerksam gemacht.

Es gab das leckerste Tomatenbrot ohne Hefe (5 Zutaten – 10 Minuten Zubereitungszeit) und was man tun muss um glücklich zu sein…dazu hab ich Euch am Freitag etwas auf den Blog geschrieben.

Und gestern gab es ein paar zauberhafte und kuschelige Deko-Tips mit WestwingNow.

Meine Blogstatistik sagt mir übrigens, dass Ihr gern hier lest und an dieser Stelle möchte ich ein dickes Dankeschön an Euch, eine herzliche Umarmung an meine Leser….und meine Community auf den Social Media Kanälen….los werden. Denn ohne Euch…wäre das dreiraumhaus nicht das, was es ist.

 

Licht, Lampen, Leuchten - viele Lichter für kleine Räume...

 

mein Song der Woche

 

Hach…diese Woche mal kein Herzschmerz, keine vernünftigen Texte. Diese Woche gibt es bunt, ein wenig BlingBling und Party. Ein Song, der gute Laune macht. Bruno Mars höre ich seit er auf dem Markt erschienen ist…ich mag diesen Sound von ihm unheimlich gern. Ich hab sogar 2 Alben auf meinem iPhone. Schaut mal in das Video rein….ich liebe diese Tanzszene im Bademantel….

 

 

 

So geht’s weiter auf diesem Lifestyleblog

 

Nächste Woche gibt es ein paar nette Verabredungen mit den Mädels und auch ein hübsches, weihnachtliches Bloggertreffen. Außerdem eröffnet der Weihnachtsmarkt in Leipzig. Ich habe den Tip bekommen, dass man unbedingt zur Eröffnung um 17 Uhr da sein soll. Es soll ganz wunderbar sein, wenn erst alles dunkel ist und dann offiziell alle Lichter eingeschaltet werden. Luca und ich freuen uns schon sehr darauf.

Dann hoffe ich sehr, dass es mit meiner Diät so problemlos weitergeht und ich all meine Aufträge unter der Woche erledigen kann, damit ich am Wochenende Zeit für Luca habe. Das ist mir wahnsinnig wichtig.

Nach dem Wochenrückblick in der vergangenen Woche erreichte mich übrigens eine Nachricht, die mich so gerührt hat, dass mir die Tränen gelaufen sind. Luca und mir wurde unerwartet etwas geschenkt. Dazu aber mehr, wenn es in 3 Wochen soweit ist. Ich möchte an dieser Stelle nur nochmal sagen, dass mich jeder Kommentar, jede Nachricht die ich bekomme…emotional berührt. Ich schaffe es nicht immer auf alles zu reagieren, ABER! ich nehme es wahr und es gibt mir ganz viel Kraft. Danke!

 

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HEUTE…scheint die Sonne. Luca schläft noch. Ich liege im Bett und schreibe für Euch. Wir gehen es, wie immer gemütlich an…werden aber sicher die Nase an die frische Luft stecken. Ich habe ein paar Ideen…mal gucken worauf das junge Gemüse so Lust hat.

Ich wünsch Euch einen zauberhaften Sonntag. Fühlt Euch gedrückt.

 

Eure Schnimpeline

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9 Kommentare

  1. besucherin
    20. November 2016 / 9:24

    Liebe Andrea, als ich letzte Woche endlich wieder zu Hause in Leipzig war, da war mir einmal mehr bewusst, wie sehr ich Leipzig vermisse. Aber anstatt in Wehmut zu zerfliessen, habe ich die Stadt inhaliert. Das tue ich ab dem Moment, wo der Flieger aufsetzt und bis dem Moment bis der Flieger vom Boden abhebt.
    Für mich gehört immer dazu am späten Nachmittag ein Glas Champagner in der Gourmetage zu trinken und dann zu bummeln.
    Wenn ich das Glück habe und meine besten Freundinnen der Welt zu treffen, dann ist mein Glück perfekt. Und sollte Mr. Right in der Stadt sein, dann bin ich im Himmel.
    Diesen Himmel, den wünsche ich Dir und Euch von Herzen. Er wird kommen, vielleicht schwebst Du schon ein wenig und es ist Dir noch nicht bewusst. Aber Frau darf auch einfach mal den Boden unter den Füssen verlieren und sich fallen lassen, um aufgefangen zu werden…
    Und ja, am Dienstag müsst Ihr unbedingt um 1700 in der Stadt sein, dass dürft Ihr nicht verpassen!
    Ich werde leider erst nächsten Samstag wieder für ein paar Stunden in der Stadt sein.

    Die aberdannwiedermitMr.RightundimHimmel Besucherin

    • 20. November 2016 / 20:18

      Ich kann das so gut verstehen, weil ich einfach so unfassbar gut hier in Leipzig (wieder) angekommen bin. Es freut mich das Du eine schöne Zeit hier hattest. Wir sind am Dienstag auf jeden Fall auf dem Weihnachtsmarkt und danke für die lieben Wünsche. Viele liebe Grüße, Andrea

  2. Susanne
    20. November 2016 / 14:05

    Ich lese so gerne deine Zeilen, weil ich es so sehr nachempfinden kann.
    Hab einen wundervollen Sonntag und lieben Dank, für deine so offenen Worte im Blog.
    Fühle dich ganz lieb gedrückt.
    Susanne

    • 20. November 2016 / 20:16

      Liebe Susanne, danke für den lieben Kommentar und den Drücker. Hab auch Du noch einen schönen Sonntag. LG Andrea

  3. 20. November 2016 / 19:12

    Ach Du liebe Zeit! Ich sah heute morgen schon Deine Instastory und dachte mir: “Was für ein Arsch…”. Aber hey – besser so als anders!! Nachdem ich mittlerweile regelmäßig durch Deinen Blog streune (heute habe ich mich an diesem hCG-Ding festgelesen) bin ich extrem beeindruckt, wie Du Dein neues Leben rockst. Hinfällst, aufstehst und weitermachst. Auch wenn ich weder Dich noch diesen Menschen kenne, der Dich so verletzt hat, obwohl er Dich kennen sollte – er hat Dich nicht verdient!! Nicht Dein großes Herz, nicht Deine Güte, nicht Deine Kreativität, nicht Dein Lachen. Boah ey…. also wenn ich darüber nachdenke… grrrr!
    Aber gut. Du bleibst auf Deinem Weg und das ist verdammt nochmal gut so. Kopf hoch! Die kommende Woche liest sich toll!!
    Fühl Dich mal gedrückt!
    Anja

    • 20. November 2016 / 20:15

      Liebe Anja, danke für diesen munteren, positiven Kommentar. Ja…hinfallen und aufstehen ist aktuell eine meiner Lieblingsbeschäftigungen…aber es wird mit jedem mal klarer und mein Herz immer freier. Das beruhigt mich…auch wenn ich nach 16 Jahren noch nicht so richtig weiß, wie ich mit dieser Männerwelt da draußen umgehen soll…aber auch das wird sich finden. Danke für den Drücker. Viele liebe Grüße, Andrea

  4. Tanja
    20. November 2016 / 20:04

    Hallo Andrea,
    vor ein paar Tagen bin ich rein zufällig auf Deinen Blog gestossen und verfolge ihn seitdem mit grossem Interesse.
    Mittlerweile lebe ich mit meinem Mann und drei Kindern (ich habe einen Sohn, mein Mann hat einen Sohn und eine Tochter) als bunte Patchworkfamilie zusammen. Nicht immer einfach, aber irgendwie immer schön 😉
    Vor ein paar Jahren befand ich mich in einer ähnlichen Situation wie Du. Ich habe mich zwar von meinem Mann getrennt und somit war ich dort emotional in der “besseren” Situation.
    Aber die Beziehung, dich ich ca. 2 Jahre später eingegangen bin, wurde quasi durch oder wegen einer anderen Frau beendet. Sehr plötzlich und für mich vollig unerwartet beendet. Das hat mir damals tatsächlich den Boden unter den Füßen weggerissen. Mich absolut an meine Grenzen gebracht. Bei mir hat die Trauer zwei Jahre angehalten. Natürlich nicht in der Heftigkeit der ersten Wochen und vielleicht sogar Monate. Aber dennoch gab es immer wieder Momente die mich runter gerissen haben. Eine lange Verarbeitungszeit.
    Die sich, so kann ich es heute sagen, tatsächlich gelohnt hat.
    Heute weiss ich, das mich nichts klein kriegen kann. Das ich alles schaffen kann. Auch als alleinerziehende Mutter. Und auch wenn ich heute wieder glücklich verheiratet bin, bedeutet mir dieses Wissen sehr viel.

    Jetzt habe ich so viel von mir erzählt. Dabei möchte ich Dir eigentlich nur sagen das Du Dein Leben toll meisterst. Dein Sohn ist mit Sicherheit super-stolz auf Dich. So wie Du auf ihn. Geniess die Zeit, auch wenn es manchmal leichte Schläge in den Nacken gibt. Frauen wie wir halten das aus 😉

    Ganz liebe Grüße aus dem Ruhrpott (Essen)
    Tanja

    • 20. November 2016 / 20:12

      Liebe Tanja, ja es ist exakt so…es braucht seine Zeit. Langsam aber sicher komme ich in ruhigere Fahrwasser und das was hin und wieder von der Seite reinkommt kann ich wesentlich besser verarbeiten als noch vor ein paar Monaten. Es war gut mich aus der Situation vor Ort rauszuziehen und meinen Weg, gemeinsam mit Luca, selbst zu gehen. Das hat in jeder Hinsicht geholfen. Ich könnte nicht mal sagen, dass es ein schwieriger Weg war….denn uns geht es ja gut. Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. LG Andrea

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