mein Wochenrückblick und warum Hasskommentare scheiße sind!

dreiraumhaus wochenrückblick hasskommentare

Knapp 4 Jahre bin ich nun als Bloggerin unterwegs. Unterwegs in einer Welt, die niemals, wirklich niemals still steht oder schläft. Es ist ein 24 Stunden Job, der maximal von Schlaf unterbrochen wird. Viele meiner Kolleginnen und Kollegen wissen sicher ganz genau, was ich meine, wenn ich sage: „ich denke irgendwie immer im Blog oder ich denke irgendwie immer im Foto“. Als ich angefangen habe, wollte ich keinesfalls ein Impressum oder das irgendwer, irgendwas über mich erfährt. Zu groß war die Angst vor der unkontrollierbaren Welt da draußen. Zu groß war die Angst vor dummen Menschen, die dumme Hasskommentare ablassen und mir meine Energie damit stehlen könnten oder mich – am Ende – sogar kaputt machen.

 

dreiraumhaus wochenrückblick hasskommentare

 

In meinem Wochenrückblick, schaue ich, aus aktuellem Anlass auf die Hater dieser Welt.

Ich habe ganz großes Glück. Ich hatte in 4 Jahren nur wenig mit blöden Hatern oder persönlichen Angriffen zu tun. Meine Community ist wirklich großartig und das wiederum zeigt mir…ich bin auf dem richtigen Weg. Die Menschen interessieren sich für das, was ich schreibe, nehmen Inspiration mit. Manchmal leiden sie mit mir oder sie freuen sich mit mir. DAS…ist mein Motivator…nur DAS! Denn selbstverständlich möchte ich, das Ihr hier lest. Ich schreibe nicht nur für mich. Ich mag es, dass Ihr mich begleitet.

Trotzdem liegt mir dieses „Hater-Thema“ schon länger auf dem Herzen. Ich bin aufrichtig schockiert über Menschen, die sich im Internet und den sozialen Netzwerken nicht im Griff haben. Keiner kann sich davon freisprechen, mal impulsiv auf irgendeinen Scheiß zu reagieren, nur das, was mir zum Teil über die Chronik läuft ist ABARTIG! Ich stelle mir dann immer vor, wie es wäre, wenn all diese dummen Leute, diese Dinge exakt so auf der Straße kommunizieren würden.

 

  • Meinungsfreiheit ist doch nicht gleichzusetzen mit asozialer Kommunikation.
  • Konstruktive Kritik bedeutet doch nicht, dass mir jeder seine Meinung aufdrücken darf, wie er lustig ist.

 

Überhaupt, dass ist es doch, was Menschen scheinbar gern tun….Kritik üben. Keiner guckt mehr hin, was wirklich schön ist oder was tut mir gut. Wenn jemand gern sein neues Auto, seinen neuen Hund oder seinen Kontostand posten möchte, dann er soll das doch tun!

Es obliegt doch jedem selbst, wie er damit umgeht und welchen Grund sollten gerade DU oder ICH haben, darüber – in irgendeiner Weise – ein Urteil zu fällen! Es ist immer wesentlich einfacher bei anderen hinzusehen, als bei sich selbst!

Am allergeilsten ist ja immer folgender Satz:

„Wenn man sich in die Öffentlichkeit stellt, dann muss man auch damit leben, dass man kritisiert wird“

Ernsthaft?

Ja?

Nur, weil irgendwer, aus irgendwelchen Gründen, in der Öffentlichkeit steht, ist das doch noch lange kein Freibrief. Wenn ich an der Bushaltestelle stehe, dann stehe ich auch in der Öffentlichkeit und trotzdem sagt mir keiner, dass er mich zu dick, zu dünn oder einfach nur zu blöd findet. DAS gibt es NUR in der Anonymität des Netzes.

Ich habe mich tagelang darüber aufgeregt, als Michael Schumacher verunglückt ist, dass es Menschen gab, die Dinge geschrieben haben, wie „selbst schuld“, „der hat doch genug Geld“…usw.! Stell Dir mal vor Dein Kind verunglückt, weil es zu schnell gefahren ist, zu viel getrunken hat oder einfach nur abenteuerlustig war und dann kommt einer und sagt „ja selbst schuld“. Wo bleiben Dinge, wie einfach nur Mitgefühl oder einfach nur Freude?

Sarah Lombardi postet ein Bild ihres Sohnes und ein Shitstorm sondergleichen bricht über sie herein. Ihr Kind sei zu dick ist dabei noch einer der harmlosesten Kommentare. Was ist nur mit diesen Menschen los? Und nein! Dieses Foto ist KEIN verdammter Freibrief für so was. Auf gar keinen Fall!

Ein aktuelles Beispiel ist das, was der Bloggerin dariadaria passiert ist. Hier könnt ihr einfach mal selber nachlesen. Das ist einfach unfassbar beschämend. Mehr bleibt dazu nicht zu sagen.

 

dreiraumhaus ein ganzes halbes jahr trennungsschmerz alleinerziehend single neuanfang-12

 

Die Dinge, die ich erlebt habe, sind dagegen absoluter Kinderkram. Zum ersten Mal war ich damit konfrontiert, als ich mein hCG Diät-Tagebuch ins Internet gestellt habe.

Unfassbar, wie sehr sich Menschen einmischen können und jeder wusste ja sowieso von vornherein, dass es nicht klappen würde. DAS hat mich ja am Ende sogar noch mehr motiviert, diese Diät durchzuziehen. Schön ist es, wenn man auch noch ein Jahr später den Mittelfinger zeigen kann, weil man genug Disziplin hatte und dauerhaft an der Ernährung etwas verändert und 3 Kleidergrößen verloren hat.

Vergangene Woche wurde, in meiner Unkenntnis, in einem Forum, einer meiner Artikel zu einem Onlinestudium verrissen. Ich war auf 180! Neeee, ich war auf 360! Ich hab mich unfassbar, persönlich angegriffen gefühlt und erstmal kopflos reagiert. Ich hatte so viel Herzblut in den Artikel gesteckt und das Thema war mir so wichtig und ein nebenberufliches Studium ist ein echtes Ziel von mir. Wahrscheinlich ist mir deswegen die Hutschnur geplatzt….und PMS hatte ich auch…;-)! Es ging dabei vor allem darum, dass Blogger, die Sponsored Post Aufträge annehmen, nicht authentisch und unabhängig sein können. Solche Blogs dürfe man gar nicht erst lesen…..blablablabla!

Der Betreiber des Forums finanziert seine eigene Seite übrigens über Werbebanner und einer der Kritiker bezeichnete mich die ganze Zeit als „Er“, weil ich ja anonym schreiben würde.

Hallo?

Anonym?

Ich?

Keiner hat sich die Mühe gemacht, mal wirklich hinzusehen…auf den Blog. Und eigentlich hat sich niemand wirklich mit dem Artikel beschäftigt. Es ging nur um den Werbefaktor, der ja nun mal Bestandteil ist. Natürlich hat mich das gekränkt…nicht in meiner Eitelkeit….sondern in meiner Motivation.

Was mich wirklich geärgert hat, war einfach, dass es hinter meinem Rücken passiert ist. Ich war 3 Tage lang Bestandteil einer Diskussion, die ich gar nicht kannte und nur durch einen ganz blöden Zufall entdeckt habe. Das hat mit konstruktiver Kritik rein gar nichts zu tun.

Diese Dinge fressen Energie, sehr viel Energie, wenn man es zulässt. Und ich habe verdammt nochmal einfach keinen Bock darauf meine Motivation für meinen Blog oder meine diversen Artikel zu rechtfertigen. Keiner wird gezwungen hier zu lesen.

Ich geh doch auch nicht zu einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung und sage „Hey, du arbeitest für die Stadt und kriegst auch noch Geld dafür. Das find ich scheiße. Ich zieh weg…“!

Ich vermeide hier übrigens,  ganz bewusst,  eine Verlinkung.

 

dreiraumhaus ein ganzes halbes jahr trennungsschmerz alleinerziehend single neuanfang-12

 

Hasskommentare! Wie gehe ich nun damit um?

So schnell, wie ich auf 180 war, war ich auch wieder unten. In meinem Herzen bin ich eine kleine, laute Italienerin (ich muss mal meine Vorfahren checken) und da gehen schon mal die Pferde mit mir durch, wenn ich mich angegriffen fühle. Ähnlich wie bei Til Schweiger…

Die wenigsten Menschen, die sich dumm, asozial oder auch nur als Wichtigtuer im Internet aufführen, wollen wirklich eine konstruktive Diskussion. Sie wollen Ärger und an ihrer Meinung festhalten. Sie wollen einfach diese dämlichen und dummen Hasskommentare loswerden. Wenn ich eine Erfahrung gemacht haben, dann nur diese EINE:

Man kann nur verlieren!

Aus meiner Sicht sind Diskussionen im Internet mit diesen Leuten sinnlos. Es ist vergeudete Energie. In 99 Prozent der Fälle lösche ich Kommentare, die völlig fehl am Platz sind und reagiere nicht und versuche wirklich das auszublenden. Tief durchatmen und weitermachen und sich darauf besinnen, was wirklich wichtig ist. Die Sache mit dem Artikel über das Onlinestudium hat mich, gedanklich, den halben Sonntag in der vergangenen Woche gekostet. Das ist doch scheiße!

Nicht zu reagieren oder einfach ausblenden ist nicht immer leicht, jedoch der einzige Weg um sich eben nicht kaputt machen zu lassen. Wenn es besondere Ausmaße annimmt, sollte man selbstverständlich, mit professioneller Hilfe, dagegen vorgehen.

Was mich betrifft, war das wirklich Kinderkacke, um es mal vereinfacht auszudrücken. Es ist vielmehr so, dass mich die Hasskommentare unter diversen News aus Magazinen, schockieren. Ja, sie schockieren mich und mittlerweile vermeide ich es, mir das durchzulesen. Das können nur kranke Menschen sein. Es macht mich betroffen, dass es Blogger gibt, die ihren Blog an den Nagel hängen, weil sie mit der Unkontrollierbarkeit der Hasskommentare im Internet nicht mehr umgehen können. Verständlicherweise.

 

dreiraumhaus wochenrückblick hasskommentare

 

Die Öffentlichkeit ist mit Vorsicht zu genießen. Und auch wenn viele Leser vielleicht denken, alles zu wissen, dann liegen diese Menschen komplett falsch damit! Auch wenn es anders aussieht…man gibt immer nur einen kleinen Teil seines Lebens preis….eben bis zu einem bestimmten Punkt, den man selber bestimmt und alles andere bleibt privat!

Zu guter Letzt…eine herzliche Umarmung an meine Community. Es ist wunderbar, das Ihr so seid, wie Ihr seid.

Habt Spaß!

 

Eure Schnimpeline

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21 Kommentare

  1. Natalie
    28. August 2016 / 8:06

    Ich wünsche dir, dass deine Community dir weiterhin so treu zur Seite steht und solche Hater die Ausnahme bleiben. Wahrscheinlich ist es auch tagesform abhängig wie stark man sich angegriffen fühlt, manchmal geht es einem eben am A….. vorbei und manchmal leider nicht. Bleib wie du bist und schreib vor allem in deinem Stil weiter 😉 Das bist eben DU.

    • 29. August 2016 / 6:20

      Das wünsche ich mir selber auch. Ganz lieben Dank für Deinen Kommentar. LG Andrea

  2. 28. August 2016 / 8:21

    Ein wirklich toller Beitrag! ❤ Ich lese gerne bei dir mit und auch sponsored posts finde ich nicht schlimm…! Manchmal werde ich so auf ein neues Produkt, Hotel o.ä. aufmerksam und kann mir ja dann selbst überlegen, ob ich es ausprobieren möchte. Und ganz besonders toll finde ich, dass du jetzt über unsere Stadt berichtest, ❤ ! Mach weiter so! Gruß Sylvi

    • 29. August 2016 / 6:19

      Liebe Sylvi, danke danke danke. Ein ganz lieber Kommentar und Leipzig hat es einfach verdient. Ich bin verliebt in unsere Stadt. LG Andrea

  3. 28. August 2016 / 8:56

    Ein wirklich guter Beitrag, liebste Andrea!
    Bleib‘ wie Du bist!
    Und aus Erfahrung kann ich Dir sagen: ab 40 wird man ruhiger und gelassener, das hilft bei so einem Unfug ungemein 🙂

    • 29. August 2016 / 6:19

      Da lässt sich wohl auch nicht mehr großartig was machen mit mir. Also bleib ich auch einfach wie ich bin. Dann hab ich ja noch 5 Monate Zeit und dann bin ich ruhiger und gelassener….:-) LG Andrea

  4. Nadine
    28. August 2016 / 9:07

    Ich bin kein Blogger aber du sprichst mir aus dem Herzen!
    Ich seh das genau so wie du!
    Bleib wie du bist ! Mach das was dir dein Herz sagt auch wenn man dafür manchmal den Verstand ausschalten muss – ich liebe dein Blog ! Mach weiter so !
    Ich finde ihn klar,ehrlich,frisch und nicht übertrieben. Ich lese auch andere Blogs und finde es schlimm wie mit Luxus nur so geprotzt wird und alles nur toll und ohne Probleme ist !! Das nervt mich,bei dir ist das nicht so und genau deswegen bin ich hier !

    • 29. August 2016 / 6:17

      Liebe Nadine, ja dafür muss man ja auch kein Blogger sein. Es reicht ja schon ein einfacher Post auf Facebook. Ich freue mich das Du wirklich so gern liest hier. Und Luxus….den gibt es bei mir nicht, kann ich mir auch gar nicht leisten…:-) Viele liebe Grüße, Andrea

  5. 28. August 2016 / 11:07

    hey, das ist schade, wenn man hinter dem rücken kritisiert wird. mir ist das auch schon passiert. es wurde mir nur zugetragen, ich habe jedoch nie selber nachgesehen um nicht zu explodieren :P.
    ich finde auch konstruktive kritik gut, das lehre ich auch so meinen schützlingen. toleranzgrenze ist jedoch zugleich ein wichtiges wort. ärgere dich nicht, denn ich vermute, dass einfach viele neider im spiel sind und da sollte man versuchen, abstand zu halten.
    liebe grüße!

    • 29. August 2016 / 6:16

      Kritik ist ja prinzipiell immer erstmal doof, auch wenn es konstruktiv ist…in der Regel muss man erstmal ein paar Sekunden nachdenken. Ich ärgere mich nicht….mehr. Mir ging es nur darum das Thema generell mal anzusprechen und Abstand ist definitiv eine der besten Methoden. LG Andrea

      • 29. August 2016 / 18:10

        hey, klar kritik ist erstmal unangenehm, jedoch kann man viel daraus ziehen und sich weiter entwickeln und es gibt ja auch positive kritik :).
        abstand: ich hoffe den hast du gefunden. ärgere dich einfach nicht weiter darüber.
        liebe grüße!

  6. 28. August 2016 / 12:06

    Krass, aber ein toller Beitrag von dir.
    Und diesen einen Satz mit der Öffentlichkeit und dass man damit dann leben muss. Wie öft ich den schon gelesen habe, wenn irgendwo irgendwer zerfleischt wird.
    Ich hasse es und ich hasse es, dass die Welt mit dem Internet sich so entwickelt hat. Wahrscheinlich gerade Menschen, die im echten Leben nie die Klappe aufkriegen und immer eins auf den Deckel bekommen, benehmen sich dann im Internet wie die letzte Sau. Unmöglich und erschreckend. Ich habe schon Angst, wenn Keks größer ist und das Internet nutzt und irgendwann vielleicht auch mit sowas wie Mobbing in Konflikt kommt. Wieviele Menschen haben Hasskommentare oder Mobbing schon nicht ertragen und haben sich was angetan. 🙁

    • 29. August 2016 / 6:15

      Liebe Jana, ich kann die Sorge um Dein Kind gut verstehen. Das geht mir nicht anders. Andererseits wächst man irgendwie damit auf und wir Eltern müssen wachsam sein. Allerdings muss ich sagen, dass in meinem direkten Umfeld niemand so einen Quatsch loslässt. Es scheint also immer noch genug vernünftige Menschen zu geben. LG Andrea

  7. 28. August 2016 / 13:21

    Ein wirklich toller Artikel. In vielen Aussagen sehe ich mich selbst reden. Einfach traurig wie manche Menschen sich in der Anonymität des Internets verhalten. Und es wird immer schlimmer. Auch ich musste noch nicht wirklich persönlich damit umgehen, aber sehe es auch auf anderen Seiten. Wie kann man nur so verbittert sein andere so anzusprechen oder zu kritisieren.

    Ich lese schon sehr lange bei dir mit, wenn bisher nur still, finde es toll wie du deinen Weg im letzten Jahr gemeistert hast und man merkt das du dich selber findest und aufblühst. Mach weiter so und lassen wir diese verbitterten Menschen keinen Platz auf unseren Seiten einnehmen. Den dafür ist unser Arbeit viel zu schade.

    Lg Yvonne von Yvonne’s Haus

    • 29. August 2016 / 6:12

      Liebe Yvonne, Du hast völlig recht. Den Platz sollte man einfach nicht bieten. Verbitterung scheint eine große Sache zu sein. Viele liebe Grüße, Andrea

  8. 29. August 2016 / 9:37

    Hach Yvonne, du redest mir aus der Seele. Menschen, die sich im echten Leben nicht einmal trauen in wirklich berechtigten Situationen den Mund aufzumachen, meinen, dass sie im Internet total sinnlose, böse Kommentare hinterlassen können. So entstehen Kriege… Ohne dass ich diese Personen genauer kenne, muss ich aber zugeben, dass ich stark vermute, dass das mit Intelligenz zusammenhängt. Desto blöder der Kommentar, desto schlechter die Rechtschreibung, etc.
    Ich denke mir dann meist: Die sind mit sich selbst schon genug bestraft. Kopf hoch! 😉
    Liebe Grüße
    Julia

  9. 29. August 2016 / 9:59

    Hallo;)
    Normalerweise bin ich hier stille Mitleserin und liebe deine tollen Fotos, aber nun muss ich mich auch mal melden, denn ich weiß genau wovon du schreibst. Wir waren Teil zweier 37Grad Reportagen. In der zweiten Reportage, die auf 40Min zusammengefasst einen Miniausschnitt, fernsehtauglich aufgearbeitet, aus dem ersten Jahr mit Kind gezeugt hat, wurde nach Ausstrahlung so bösartig im Netz über mich gelästert, dass ich beinahe allen durch den Monitor gesprungen wäre. Bruchstücke aus dem Leben anderer völlig falsch zu bewerten und sich das Recht zu nehmen darüber zu urteilen, dass bietet nur die Anonymität des Internets. Niemand hat mir persönlich je auch nur ein böses Wort vis-a-vis verkündet. Arme Menschen die sich dort verstecken und ihren Frust ablassen.

  10. 4. September 2016 / 17:55

    Hallo Andrea,
    du glaubst gar nicht wie viele Denkanstöße zu den unterschiedlichsten Themen (hervorgerufen auch durch deine Verlinkungen) dieser Beitrag die letzten Stunden in mir ausgelöst hat.

    Genau dieses Thema der „Hater“ war einer meiner großen Bedenken, weshalb die Idee eines eigenen Blogs mich so lange zögern ließ und letztendlich mit zur Namensfindung beitrug. Immer wieder komme ich in Momente des Selbstzweifel oder der Wut auf andere und dann sind solche Texte einfach gut, um wieder auf den Boden zu kommen, weil es eben nicht nur einem selbst so geht.

    Es gibt immer Menschen, die sich in ihrem eigenen Unglück anscheinend nur dann gut fühlen, wenn sie ihren Unmut an anderen auslassen können. Es ist nicht immer einfach auf sein Herz, Bauchgefühl und eigenen Verstand zu hören, aber letztlich sind wir alle nur Menschen. Und wenn jeder von uns die anderen ein wenig mehr akzeptieren, verstehen oder zumindest tolerieren würde, dann würde es doch am Ende auch uns selbst viel besser gehen 🙂

    Ich find es super, dass du das Thema angesprochen hast und klar deine Meinung kundtust. Das macht Mut und ist erfrischend.

    • 5. September 2016 / 6:43

      Guten Morgen, ganz lieben Dank für Deinen Kommentar. Du beschreibst es genau richtig! Es ist einfach so wichtig, der eigenen Intuition zu folgen. Fühl Dich gedrückt. Ich wünsche Dir eine tolle Woche. LG Andrea

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