mein Wochenrückblick und warum ich weinen musste…

mein Wochenrückblick und warum ich weinen musste…

Irgendwie bin ich selbst zum Fan meines Wochenrückblicks geworden. Es ist ein klein wenig, wie Tagebuch schreiben. Man kann nochmal auf die Woche zurückschauen und auch erst dann wird einem bewusst, was eigentlich so passiert ist und was man in so wenig Zeit hineinpacken kann.

 

dreiraumhaus wochenrueckblick living home interieurdreiraumhaus wochenrueckblick living home interieur

 

Ich hatte mir ja mehr Struktur in meinem Alltag gewünscht, aber speziell die vergangene Woche war das komplette Gegenteil. Ich hab es nicht mal geschafft Luca morgens zur S-Bahn zu bringen. Mich erreichen wirklich mittlerweile täglich irgendwelche Bloganfragen. Ich bin überhaupt noch nicht dazu gekommen, dass überhaupt mal sacken zu lassen. Ich möchte das einfach zu schätzen wissen…das diese Dinge passieren und das sie passieren, weil etwas, was ich aus eigener Kraft aus dem Boden gestampft habe, funktioniert (aus mir unbekannten Gründen).

Der Großteil der Anfragen ist toll und wirklich auf Augenhöhe, aber es sind auch nach wie vor Anfragen darunter, die richtig ärgerlich sind. Aber darüber will ich mich einfach nicht aufregen, denn ich sage so was mittlerweile konsequent ab. Und dann gibt es da noch diese wirklich entzückenden Startups…Es gab diese Woche 2 Mails von Unternehmen, die sich mit nachhaltiger Mode beschäftigen und der Mailverkehr war so nett….hier habe ich meine Unterstützung zugesichert, auch wenn es sich monetär nicht auszahlt.

 

dreiraumhaus wochenrueckblick living home interieur-7 dreiraumhaus wochenrueckblick living home interieur-6 dreiraumhaus wochenrueckblick living home interieur

 

Faktisch ist die Woche an mir vorbeigerannt. Ich hab mich schlecht ernährt, kaum gekocht und viel Kaffee getrunken. Manchmal gibt es diese Tage eben. Aber es gab auch einen guten Grund, warum ich so rangeklotzt habe. Nach ewigen 7 Wochen ist Charlotte endlich bei mir gelandet. Die vergangenen 7 Wochen hatte ich so viel um die Ohren, dass ich gar nicht so richtig dazu gekommen bin irgendwen oder irgendwas zu vermissen, aber jetzt wo klar ist, dass sie endlich vor meiner Türe steht…muss ich weinen…einfach so. Nach 7 Wochen kann ich endlich einen Menschen in meine Arme schließen, der für mich Familie bedeutet.  Und es ist Erinnerung. Erinnerung an die schweren Monate, die hinter mir liegen und das ich nur dank ihrer Freundschaft diesen Weg gehen konnte. Es ist halt eben einfach mal “runterkommen” und wieder Boden unter den Füßen kriegen.

Luca hat bereits Sommerferien und wir werden die erste Ferienwoche auch direkt mal in Bonn verbringen. Charlotte braucht meine Expertenunterstützung bei der Einrichtung ihres Gästezimmers und wir wollen unsere Projekte weiter vorantreiben…was über die Entfernung nicht so ganz einfach ist.

 

dreiraumhaus wochenrueckblick living home interieurdreiraumhaus wochenrueckblick living home interieurdreiraumhaus wochenrueckblick living home interieur

 

Abgesehen von Arbeit ist sonst nicht viel passiert. Ich war die meiste Zeit zu Hause und habe beim Wäschebergwegbügeln auf Netflix Bloodline weitergeschaut und ich freue mich über meine Animal Crossing Edition für meinen Nintendo 3DS (ja…ich spiele super gern Nintendo). Ich hab ein paar nette, männliche Kontakte bei Tinder geknüpft…aber setze mich überhaupt nicht unter Druck. Es ist nur ein Gucken und mal rumschnüffeln und etwas flirten…eine völlig neue Situation für mich und es fühlt sich einfach noch sehr fremd an.

Ansonsten habe ich mit der Vorpubertät von Luca zu “kämpfen”. Ich habe das Gefühl, dass er jede Woche einen neuen Sprung macht und das ist manchmal gar nicht so einfach. Wir sind gerade in der totalen “Null Bock Phase” und “Mama, komm mir bloß nicht zu nah”. Ich gebe zu…das ist manchmal ganz schön anstrengend und auch verletztend.

 

dreiraumhaus wochenrueckblick living home interieurdreiraumhaus wochenrueckblick living home interieur-10 dreiraumhaus wochenrueckblick living home interieurdreiraumhaus wochenrueckblick living home interieur-8

 

Aber jetzt genieße ich die Zeit mit Charlotte. Darauf habe ich hingearbeitet. Uneingeschränkt Zeit haben zu können. An dieser Stelle ist mir wieder bewusst geworden, dass echte Freundschaft keine täglichen Telefonate braucht. Sie braucht auch keine räumliche Nähe oder tägliche Treffen. Sie braucht Vertrauen und das Wissen, dass es Freundschaft ist. Wenn man zu Hause sitzt und schon beim Gedanken daran, dass die allerbeste Freundin am Abend vor der Tür steht, in Tränen ausbricht….dann haben wir die letzten 10 Jahre irgendwas richtig gemacht und das mit allen Höhen und Tiefen durch die Freunde so gehen können.

Und falls Ihr nochmal schauen wollt, was ich diese Woche so für Euch geschrieben habe…hier findet Ihr noch mal die Links zu den Blogartikeln der letzten Woche:

 

 

Habt einen schönen Sonntag.

 

Eure Schnimpeline

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

1 Kommentar

  1. Lucia Majer
    26. Juni 2016 / 9:18

    ?❤

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

%d Bloggern gefällt das:

Etwas suchen?