PRIVATSPHÄRE

Sprachlosigkeit und meine Wochengedanken aus KW24!

Es war erst nur ein Gedanke. Ein ganz kleiner Gedanke. Ich hatte darauf gewartet, ohne wirklich zu wissen das ich darauf warte. Und dann stand ich da. Inmitten von knapp 50.000 Menschen. Ich hüpfte. Ich sang. Ich sang schief und falsch. Aber das war egal.

Der Terroranschlag auf das Konzert von Ariana Grande in Manchester hat mir kurz Angst gemacht. Da war ein kurzer Moment, wo ich auf das Coldplay Konzert in Leipzig verzichten wollte. Aus Angst. Aber der Wunsch auf das Open Air zu gehen war einfach so viel größer als diese scheiß Angst.

Und dann standen wir da. Vor der Red Bull Arena. In der Hitze. Endlose Schlangen und Security, die offensichtlich sehr gern Menschen vor sich hertreibt, wie eine Herde Kühe. Permanentes, unfreundliches Angeschreie. Wichtigtuerei. Mehr nicht.

Das sind immer diese Momente, in denen ich an den Film mit Moritz Bleibtreu „Das Experiment“ denken muss. Gib Menschen Macht in die Hand…..

Was macht dieser Terror eigentlich mit uns?

Ist es nicht eigentlich genau das, was gewollt ist? Hat das noch was mit Freiheit zu tun? Man geht auf ein Konzert und die Sicherheitsmaßnahmen dauern so lange, dass Menschen in der Hitze umfallen? Warum diskutieren wir eigentlich noch über Datenschutz, wenn man sowieso dauerüberwacht wird?

In der letzten Woche habe ich im Radio so oft gehört, dass irgendwo Panik entstanden ist, weil ein Böller explodiert ist oder es irgendwo gekracht hat. Ich glaube, wenn man sich das Ganze einfach mal von oben anschauen würde und dieses wilde Rumgewusel sieht, dann ist es genau das, was der Terror will. Angst und Chaos anrichten! Und wahrscheinlich richten wir uns mit den Reaktionen darauf irgendwann selbst zugrunde.

Immer mehr Terroranschläge rufen immer noch härtere Sicherheitsmaßnahmen hervor!

Wo soll das denn noch hinführen?

Ist damit denn wirklich das Übel bei der Wurzel gepackt?

Die Securitymaßnahmen vor der Red Bull Arena glichen einer Massentierhaltung. Ist das wirklich der Sinn der Sache?

Und dann standen wir da!

Und wir haben gesungen, getanzt und sind gehüpft. Knapp 50.000 Menschen waren über 2 Stunden eine vollkommen friedliche Masse. 50.000 Menschen, die sich mitreißen lassen vom Gesang EINES Menschen. Eine Band, die es schafft ein Gefühl von Freiheit zu vermitteln. Ein Moment ohne Terror. Ein Moment ohne den Gedanken an Terror.

Da war nur dieses Glücksgefühl.

Tränen in den Augen vor Überwältigung.

So muss es doch sein!

So fühlt sich eine Welt in Frieden an!

Eine Welt, in der 50.000 Menschen für ein paar Stunden eine komplette Einheit bilden.

Ich könnte ein ganzes Buch über diesen Abend schreiben. Aber ich lasse Euch einfach dieses Video hier. Guckt es Euch an! Bis zum Ende! Ich glaube, nur dann kann man sich ungefähr verstehen, was an diesem Abend in jedem Besucher des Konzerts vorgegangen ist und warum dieses Gefühl der Überwältigung so unfassbar groß war.

Luca war sprachlos.

Ich war sprachlos.

Und wir sind dankbar.

Das wir dabei sind konnten.

 

 

Langsam aber sicher bewegen wir uns auf die großen Sommerferien zu. In einer Woche hat Luca es geschafft und dann geht er schon die 7. Klasse. Wo ist die Zeit hin? Er ist so unfassbar groß geworden. Wo ist dieser kleine Junge geblieben, der immer meine Nähe gesucht hat? Und dann sehe ich ihn an und bin einfach nur stolz, dass er so ist, wie er eben ist….(auch wenn ich ihn manchmal zum Mond schnipsen möchte).

12 Tage noch. 12 Tage noch bis New York. Im November habe ich gebucht. Die Zeit ist gerannt. Ich schwanke hin und her zwischen totaler Entspanntheit und vollkommener Aufregung. Von allen Träumen, die ich so habe…ist die Reise nach New York mein größter Traum. Und irgendwie macht mir das auch Angst. Weil er dann weg ist…dieser Traum. Was kommt dann, wenn ich nicht mehr davon träumen kann? Wird es dann ein Gefühl von Erfüllung sein? Wie nach dem Coldplay Konzert?

Es sind diese Momente, die mich glücklich machen. Dinge zu erleben, zu reisen, Kulturen kennenzulernen, Menschen zu treffen. Es prägt. Es öffnet Augen und Herz. Es bildet. Ich kann es bei Luca sehen….ich kann es bei mir sehen.

Annalena vom Blog Nummerfünfzehn geht gerade den Jakobsweg. Ich verfolge sie auf den Instastories. Ich lache mit ihr, freue mich mit ihr und weine mit ihr. Ich kann so sehr nachempfinden, was sie fühlt und ich kann so sehr verstehen, wie wichtig es ist, dass sie das alleine tut. Es ist wichtig Dinge alleine zu tun. Ich weiß nicht, ob es bei mir der Jakobsweg wird….aber der Drang den Rucksack zu packen und völlig reduziert loszuziehen…wird immer größer….

 

Lieblingsplätze in meiner Küche...ACHTUNG LICHT mit dem Pure twister Lighting!

 

Meine Woche auf dem Blog:

 

Ich freue mich aufrichtig darüber, wieviel Ihr hier lest und wie oft Beiträge angeklickt werden. Es steckt meine ganze Leidenschaft, meine Energie, meine Liebe, mein Leben im dreiraumhaus. Danke dafür.

Und natürlich war auch die vergangene Woche ne Menge los hier.

 

Wenn Ihr Lust und Zeit habt, dann freue ich mich, wenn Ihr Euch durch folgende Beiträge der letzten Tage lest:

 

  • Lieblingsplätze in meiner Küche findet Ihr hier.
  • Hier könnt Ihr nachlesen warum ein Duschgel von Yves Rocher für 40 mal duschen reicht und es gibt auch ein #gewinnspiel für Euch.
  • Was Nespresso mit Nachhaltigkeit zu tun hat, erzähle ich Euch hier und Ihr könnt limitierte Taschenmesser von Victorinox gewinnen. #gewinnspiel
  • Hier stelle ich Euch den schönsten Bio-Rucksack in rosa vor.
  • Und warum ich keinen Führerschein habe und wie ich damit klarkomme, erzähle ich Euch hier.

 

Urlaubsmomente in Leipzig! Sommer, Birkenstocks, ein Fahrrad, ne Picknickdecke und Unabhängigkeit mit Freixenet!

 

Ein kleiner Ausblick!

 

Die Woche wird voll.

Die Woche wird schön!

Charlotte guckt nochmal kurz vorbei.

Anja von Schönes Leben lädt zusammen mit Luxaa in Leipzig zu einem Fashion Event ein. Es geht um nachhaltige Mode. Wirklich großartig!

Am Wochenende wird beim Klassik Airleben im Rosental gepicknickt und zwischendurch steht viel, viel Zeit am Schreibtisch an. Die Woche in New York muss einfach ordentlich vorgearbeitet werden.

Manchmal kann ich es selbst kaum glauben, in welcher Vielfalt sich mein Leben entwickelt hat. Ich bin glücklich über jede Inspiration, die ich mitnehmen kann. Ich merke, wie mich das ausfüllt und zu der Person macht, die ich bin und sein will.

Und bevor ich mich jetzt in diesen wahnsinnig schönen Sonntag stürze….noch eine klitzekleine, unwichtige Info am Rande….

Ich ziehe um…

 

Eure Schnimpeline

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