PRIVATSPHÄRE

#privatsphäre und meine Wochengedanken aus KW13!

Hinter mir liegt im Grunde eine völlig normale Woche. Ich pendel mich immer mehr in meinen Alltag als alleinerziehende Mama ein und langsam aber sicher herrscht schlichte Normalität. So, als wäre es nie anders gewesen.

Es gibt nur noch sehr wenige Augenblicke, in denen mein Herz kurz schwer wird. Manchmal verfällt man eben in einen gewohnten Trott und muss die persönliche Reißleine ziehen. Abstand ist meine Basis für meinen weiteren Weg. Und langsam komme ich an einen Punkt, wo ich merke, dass es wieder um mich selbst gehen muss. Mein Herz befindet sich noch hinter Schloss und Riegel und ich gebe ihm die Zeit, die es eben braucht.

Bis es soweit ist, genieße ich intensiv das, was schon da ist.

 

dreiraumhaus 58products fruehstueck skyr mit fruechten Joghurt Bowl food lifestyleblog leipzig

 

Im Augenblick trudelt ein Projekt nach dem anderen rein. Dinge, die ich selber noch nie gemacht habe und irgendwie ist alles eine echte Herausforderung. Es ist noch zu früh um hier in Details zu gehen. Ich muss selber alles erstmal sacken lassen; ich möchte die Projekte in meiner kleinen Wohnung abschließen, über Ostern ein paar Tage auf Sylt verschnaufen und dann geht es voller Tatendrang weiter….

Das Makeover in meiner Wohnung macht mich aktuell sehr happy. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viel Geduld für Kleinigkeiten an den Tag gelegt. Trotzdem ist es wichtig Entscheidungen zu treffen. Aber manchmal ist es wirklich so, dass ich eine halbe Ewigkeit von einer bestimmten Sache überzeugt bin und kurz bevor es umgesetzt werden soll….entscheide ich mich um und alles wird anders als ursprünglich gedacht oder geplant.

Besonders wichtig ist es mir ein Stück Individualität zu bewahren. Natürlich sind wir alle irgendwelchen Trends ausgesetzt, die wir mögen oder eben auch nicht mögen. Ich mag gedeckte Farben, grau, schwarz und weiß. Mich in diesem Farbschema zu bewegen, hat etwas sehr beruhigendes. Viele von Euch mochten auch meine blaue Wand, aber kennt Ihr das, wenn Ihr etwas verändert und auf einmal das Gefühl habt „durchatmen“ zu können, weil sich viele Dinge wesentlich stimmiger entwickeln….also rein subjektiv. Vermutlich ist es ein wenig so, als würde man das eigene Zuhause nach Feng Shui einrichten (was ich nicht tue)….aber es ist so ein vollkommenes Wohlfühl- und Zufriedenheitsgefühl.

Ich lasse mich sehr gern von Instagram und Co. im Living Bereich inspirieren, versuche mir aber mit verschiedenen Details Persönlichkeit zu schaffen….was ich nicht möchte ist eine Kopie von irgendwas, sondern immer noch mich selbst wiederfinden, wenn ich die 60 qm von Luca und mir betrete.

Leipzig und meine kleine Altbauwohnung sind wirklich sehr wichtig für mich. Ich vermute das es daran liegt, dass mein komplettes „altes Leben“ weggebrochen ist und die „neue Stadt“ bzw. meine alte Heimat und eben diese Wohnung mein Rettungsanker war. Ich wäre auch im Augenblick nicht in der Lage dieser Stadt oder meiner Altbauwohnung den Rücken zu kehren….immer, wenn ich nach Reisen den Bahnhof von Leipzig erreiche und die Tür zu meinem Zuhause aufschließe ist da so ein…..ich glaube, es ist einfach ein Geborgenheitsgefühl, was nach allem, was passiert ist….eben unfassbar wichtig für mich ist.

Ich mochte diese Woche. Sie war voll mit Arbeit und ganz viel Inspirationen und eben diesem Ausblick auf neue, richtig interessante Projekte. Es ist schon irgendwie verrückt, welche Wendung mein Leben genommen hat und wie sehr sich mein Horizont durch dieses „Bloggerleben“ erweitern konnte. Ich konnte dadurch wachsen und noch mehr bei mir selber sein.

 

dreiraumhaus bei Nespresso in duesseldorf und beim Nespresso Recycling der Alukapseln

 

Der Montag in Düsseldorf bei NESPRESSO war zum Beispiel so ein Tag. Ich glaube, vor ein paar Jahren hätte es mich nicht die Bohne interessiert, wie unser duales Müllsystem in Deutschland funktioniert oder was genau Nachhaltigkeit eigentlich bedeutet. Ich glaube sogar, ich hatte NESPRESSO ggü. eine negative Grundeinstellung durch die mediale Berichterstattung. Dabei war ich mal überzeugte „Kapselkaffeetrinkerin“.

Ich hatte kein Gefühl dafür, wie die Leser auf den Artikel reagieren würden. Wenn man so deutlich seine Meinung kundtut, dann schwingt auch immer Aufregung und ein wenig Ängstlichkeit mit. Ich bin auch nur ein Mensch. Ich würde sagen 99,9 Prozent meiner Leser und der Community haben die Aussage des Blogartikels verstanden. Nämlich das es nicht darum geht Achtsamkeit für unsere Umwelt zu verteufeln.

Ganz im Gegenteil.

Platt formuliert….war es eher ein „bitte lasst die Kirche im Dorf“. Und mit dem Finger auf andere zu zeigen hat uns übrigens noch nie weitergebracht. Die größte Veränderung schaffen wir doch, wenn wir bei uns selbst hinschauen und dann können wir drüber reden und vielleicht gemeinsam Dinge tun……

Ich möchte an dieser Stelle ein großes DANKE für die vielen Kommentare und Nachrichten sagen. Offensichtlich hab ich einen Nerv getroffen.

 

dreiraumhaus bei Nespresso in duesseldorf und beim Nespresso Recycling der Alukapseln

 

Aktuell plane ich noch an meiner Küche etwas rum. Das macht mir echt Magenschmerzen. Ich liebe meine Küche so wie sie ist…..nur fehlt mir eine Spülmaschine. Eine Spülmaschine lässt sich nur mit ein paar Hindernissen einplanen und deswegen hatte ich beim Einzug vergangenes Jahr darauf verzichtet. Allerdings bin ich an einem Punkt, an dem ich mir an verschiedenen Stellen Entlastung schaffen muss. Ich hatte vergangene Woche hier schon darüber geschrieben.

Jemanden als Unterstützung für den Blog zu holen…trau ich mich irgendwie nicht. Noch nicht. Also gibt es Unterstützung in Form von meinem Putzmann Carlos (hab ich über Helpling gefunden) und ne Spülmaschine muss her. Bei all den Rezepten, die ich umsetze….ich werde wahnsinnig, wenn ich all das Zeug weiter mit der Hand spülen muss und manche Sachen werden auch gar nicht richtig sauber.

Ich hoffe sehr, dass ich die Ikea Küche so umgeplant habe, dass es trotzdem immer noch genauso nett aussieht, wie zur Zeit.

Gestern wollte ich eigentlich zu Ikea fahren und dort die Raumplanung mit den Küchenmenschen besprechen, aber das Wetter hat mich dazu verleitet einfach nur den Tag zu genießen. Und das hat so gut getan. Wir sind ganz entspannt gegen Mittag zum Cospudener See gefahren und jeder einzelne Tritt in die Pedale hat mich richtig happy gemacht. Wie schön wohnen wir eigentlich?

Es ist einfach großartig, die Vorzüge der Großstadt genießen zu können und trotzdem ist man in wenigen Minuten im Grünen und in dieser großartigen Seenlandschaft, die Leipzig umgibt. Wir haben den kompletten See umrundet, haben ein Plätzchen beim Italiener auf der Terrasse direkt am Wasser gefunden und richtig lecker gegessen. Wir hatten so was von keinen Stress und sind richtig beschwingt wieder Zuhause angekommen. Und dann haben wir auf Netflix mit IRON FIST von Marvel angefangen….richtig coole Serie.

Ich freue mich auf die kommenden 10 Tage. Ich muss nochmal so richtig durchstarten und möchte für unseren Osterurlaub auf Sylt „arbeitsfrei“ sein und die Tage mit meiner Familie, meinen Freunden und natürlich Bommel am Strand genießen.

 

 

Falls Ihr die Woche noch nicht im dreiraumhaus unterwegs wart….ich hab Euch ein paar Sachen zum nachholen dagelassen.

 

  • Montag ist eine Buchempfehlung zum großartigen Thriller Ragdoll online gegangen – mit Gewinnspiel – hier entlang!
  • Mittwoch gab es ein Rezept nach Donna Hay, was auch hCG konform ist, also auch zur Stoffwechselkur passt – hier entlang!
  • Donnerstag hab ich meine Meinung kundgetan über „Umweltspinnerei“…hier entlang!
  • Am Freitag hab ich Euch ein hübsches Frühstück mit einer hübschen Blumendeko gezaubert – hier entlang!
  • Und gestern hab ich Euch Tipps für die Suche nach der richtigen Wandbeleuchtung gegeben – hier entlang!

 

Heute lassen wir uns einfach treiben. Mal gucken zu was wir Lust haben und ob wir überhaupt zu etwas Lust haben. Im Augenblick lieg ich im Bett, schaue in die Bäume und höre die Vögel zwitschern. Alles ist noch ganz ruhig und wunderbar.

Ich liebe Sonntage!

 

Eure Schnimpeline

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken