Christmas 2015, Fotografie, Geschenke für "die Ollen", LIFESTYLE, Weihnachtsspecial 2015

ein Fotokurs mit Manuel Oyen….

fotoworkshop fotokurs manuel oyen

 

Ich war in Hamburg…vergangenes Wochenende. Knorr hatte ein paar Blogger an den Herd gebeten und in der Regel enden diese Events mindestens an einem Abend in irgendeiner Bar mit viel zu vielen Drinks. Aber was genau hat das eigentlich mit  dem Thema „Fotokurs“ zu tun?

Der Samstagabend war außerordentlich witzig. Es sind Tränen geflossen…vor lauter Lachkrämpfen. Unter anderem, weil wir uns so richtig über unsere ersten Blogartikel ausgeschüttet haben. Die Texte…oh mein Gott…die Texte und erst die Fotos!

Meine ersten Texte auf diesem Blog habe ich mit Bildern, geschossen mit dem iPhone 5c, unterlegt. Und ich fands geil! Ich war echt überzeugt von der Fotoqualität und war wirklich der Meinung, dass man gute Kameras locker, flockig mit einem Smartphone ersetzen könne.

Allerdings hab ich zu dem Zeitpunkt die Blogthematik noch nicht so richtig ernst genommen.

DAS hat sich geändert!

 

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Der Blick über den Tellerrand:

Es hat nicht lange gedauert bis mir anspruchsvolle, wirklich schöne Blogs über den Weg liefen. Immer mehr wunderschöne Bilder kreuzten meinen Weg und immer öfter hab ich mich gefragt:

Wie machen die das bloß?

Immerhin hatte ich ja das iPhone 5c und eine recht gute Digitalkamera zur Verfügung, ABER diese Fotoqualität, wie ich sie bei anderen gesehen hatte, wollte sich bei mir einfach nicht einstellen. Und dabei weiß mittlerweile jeder Blogger, wie wichtig die Bebilderung eines Blogartikels ist.

Ständig kreisten meine Gedanken um die Anschaffung einer Spiegelreflexkamera, am liebsten eine Canon 700D. Ein Klassiker, auch für Einsteiger und irgendwie benutzte jeder 2. Blogger dieses Modell.

Ich bin furchtbar dankbar, dass mir ein Freund in der „Kamerafindungsphase“ eine Systemkamera zur Verfügung stellte. Eine Kamera mit extra Objektiv….das war echtes Neuland für mich. Mit großer Ehrfurcht wagte ich mich an die ersten Auslösungen UND war vollkommen aus dem Häuschen.

Da war sie auf einmal….diese Tiefenschärfe und all das, was ich mir von einem Foto gewünscht hatte.

Eine neue Kamera musste her!

 

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Der Weg zu Olympus:

Ich fotografiere aktuell mit der Olympus E-PL7. Der Weg zu meinem Herzstück war etwas steinig und führte erstmal über Panasonic Lumix Systemkameras. Die Fotos wurden deutlich besser, aber es fehlte immer noch das absolute Glücksgefühl in meinem Herzen. Die Kamera und ich waren keine wirkliche Symbiose.

Eigentlich müsste das Internet leer sein. Ich habe alle möglichen Tests durchgelesen, Vergleiche angestellt, die Photokina besucht….Mein Kopf war voll und die Entscheidung zwischen der

 

  • Olympus E-PL7

und der

  • Sony Alpha 6000

 

stand kurz bevor. Ich war nur Millimeter davon entfernt mich für Sony zu entscheiden, vor allem wegen des größeren Bildsensors. Aber! Ich bin eben ganz Frau und hab auf mein Herz gehört und das gehörte zu 100% Olympus.

Zwischenzeitlich hat meine Kamera Zuwachs von  2 weiteren Objektiven bekommen. Einmal eine 30 mm Festbrennweite und dann mein absolutes Lieblingsobjektiv ist die 75 mm Festbrennweite von Olympus. Ein Traum, nur leider scheisse teuer. Aber schon beim ersten Foto wusste ich, dass sich die Investition hammermäßig gelohnt hat.

 

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Wie geht fotografieren?

Bei mir ging das bisher so:

 

  • Kamera an
  • Automatikmodus einstellen
  • auslösen
  • fertig

 

Eigentlich war das ganz ok….also so im Vergleich zu Smartphonefotos….aber ist es nicht total dämlich sich eine teure Kamera zu kaufen und nicht bedienen zu können. Tausende Funktionen, die nicht genutzt werden? Ich war genervt!

Ich hab es mit Büchern versucht, mit Foren im Internet und einfach ausprobieren….es blieb beim Automatikmodus.

Das Zusammenspiel von Blende, Belichtungszeit, Weißabgleich….ich hab’s einfach irgendwie nicht kapiert und bin letztendlich nicht klargekommen und beim Automatikmodus geblieben. Es war also klar, dass über kurz oder lang ein Fotokurs her musste und spätestens nach Kauf des neuen Objektivs, hatte ich die Faxen mit dem Automatikmodus dicke.

 

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Manuel Oyen:

Google hilft! Und auf meiner Suche nach dem passenden Workshop bin ich recht schnell auf der Seite von Manuel Oyen gelandet und gut einen Monat später in seinem Fotoworkshop für Anfänger.

Manuel ist leidenschaftlicher Hochzeitsfotograf und hat sich sämtliches Wissen über die Fotografie in den vergangenen Jahren autodidaktisch beigebracht. Ich bin ja der festen Überzeugung, dass jemand, der sich mit großem Enthusiasmus dieses Wissen selber aneignet, einen ausgesprochen guten Lehrer abgibt. Es ist ein wahrer Erfahrungsschatz, der da an die Schüler weitergegeben werden kann.

Und da ja in Kürze das gemeinsame Blogprojekt mit Charlotte startet und sie ebenfalls mit einer Olympus Systemkamera ausgestattet ist, haben wir uns Sonntags zusammen auf den Weg Richtung Düsseldorf gemacht.

 

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Der Fotokurs:

Am allermeisten hat mich überrascht, dass der Kurs fast ausschließlich von Frauen besucht wurde. (und keine davon war Bloggerin)! Aus – nicht nachvollziehbaren Gründen – hatte ich irgendwie wesentlich mehr männliche Fotokollegen erwartet.

Im Grunde hatten alle den gleichen Wunsch:

RAUS AUS DEM AUTOMATIKMODUS!

Und genau das hat Manuel auch am Anfang des Kurses versprochen….nämlich das wir genau DAS lernen würden….vorausgesetzt, dass man zu Hause auch weiter daran arbeitet um den natürlichen Umgang mit Blende und Belichtung einzusetzen. Denn wir alle wissen:

ÜBUNG macht den MEISTER!

Gute 8 Stunden Fotoworkshop und ich hab jede einzelne Sekunde aufgesaugt. Es hat mich zu keiner Zeit gelangweilt oder ermüdet. Ich wollte all das wissen und am allerliebsten auch gleich umsetzen. Zwischendurch wäre ich am liebsten nach Hause gefahren und hätte gern das erworbene Halbwissen in kleinen Shootings verwendet.

Ein Teil des Workshops war Theorie. Allerdings sollten wir zwischendurch immer wieder die Einstellungen an unseren Kameras verwenden. Die Problematik ist ja auch einfach, dass sämtliche Kameras unterschiedliche Menüführungen haben und man sich erstmal darauf einstellen muss. Leider ist die Menüführung nicht überall selbsterklärend und der Umgang damit erfordert Zeit.

Alle Theorie nützt bekanntlich nix, wenn man sie nicht in die Praxis umsetzen kann. Am Nachmittag hatten wir also die Möglichkeit die erlernten Funktion in Bilder zu verwandeln. Und das war echt cool! Es hat einfach riesigen Spaß gemacht zu sehen, dass sämtliche, verwendete Funktionen der Kameras zu wesentlich schöneren Fotos werden, als mit dem herkömmlichen Automatikmodus.

Es ist, als ob einem das Licht aufgeht….der berühmte „Aha-Effekt“ stellt sich ein. Die Bildercollagen stammen aus meinen praxisorientierten Workshop-Übungen und veranschaulichen verschiedene Einstellung der Blende, der Belichtungszeiten und der verschiedenen Fokussierungsmöglichkeiten von Gegenständen.

 

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Unser Workshop Fazit:

Der Hammer! Auch eine Woche später schwebe ich noch im Fotohimmel. Diese 8 Stunden haben mich unheimlich nach vorn gebracht und das Gefühl endlich mit der Kamera umgehen zu können, die Funktionen zu kennen……ist toll…toll….toll.

Wenn man mich vorher gefragt hätte, wie, weshalb und warum ich eine Blende und Belichtung brauche….ich hätte keinerlei Antwort darauf gewusst und gute 7 Tage später nutze ich die Funktionen, als wäre es niemals anders gewesen.

Ein Workshop ist aber auch immer das Zusammenspiel mit dem Dozenten. Das es so effektiv war, liegt auf jeden Fall an Manuel Oyen selber. Ein super sympathischer Typ, der es tatsächlich drauf hat einer Truppe Mädels (und auch ein paar Männern) die Kameratechnik näher zu bringen. Selbst wenn es in Hennef einen Fotoworkshop geben würde…ich würde IMMER die knapp 1 Stunde Fahrt zu Manuel auf mich nehmen und Charlotte geht es ganz genauso.

Die Kosten für einen Anfängerkurs belaufen sich auf gerade mal 129 Euro. Das ist richtig gut investiertes Geld für diesen Fotokurs und man bekommt eine ganze Menge dafür!

 

fotoworkshop fotokurs manuel oyen

 

Solltet Ihr z.B. auf der Suche nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk sein, kann ich Euch die Buchung des Fotoworkshops mit Manuel Oyen nur wärmstens empfehlen. Aber auch all meinen Bloggerkollegen, die diesen Schritt noch nicht gegangen sind, möchte ich den Fotokurs ans Herz legen.

Es macht so viel aus Blogartikel mit schönen Bildern zu untermalen. Viele Dinge, gelingen vor allem über Visualität. Wenn ich etwas sehe, was ansprechend ist, dann habe ich eventuell auch Interesse weiterzulesen. Es ist unheimlich wichtig nicht stehen zu bleiben und die Dinge mit Herz und Hingabe zu tun und dazu zählt eben auch zu verstehen WAS man tut.

Mir persönlich hätte die Zeit gefehlt, mir all das Wissen über Internet, Bücher & Co. anzueignen und ich werde hier, gemeinsam mit Charlotte, noch weitere Kurse für die Vertiefung der Materie bei Manuel besuchen. Im Januar steht ein Workshop mit dem Bildbearbeitungsprogramm Lightroom auf dem Plan….ich kann es kaum erwarten.

In dem Zusammenhang möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass mir vor einigen Monaten die liebe Beate Zoellner, eine Hamburger Fotografin, ihr tolles Buch „Bessere Fotos – leicht gemacht“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Beate habe ich durch meine Artikel über Sylt kennengelernt und verfolge seitdem ihre Fotografie. Das Buch…gepaart mit dem Fotokurs von Manuel Oyen, bietet einen echten Mehrwert, wenn man zu Hause einfach nur mal nachschlagen will. Ich werde hier aber in einem gesonderten Blogartikel noch näher darauf eingehen.

An dieser Stelle gibt es erstmal ein richtig FETTES Dankeschön an Manuel für den Kurs. Das war uneingeschränkt toll! Wir freuen uns auf Januar.

Habt Spaß! Eure Schnimpeline