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Naturkundemuseum Berlin…..eintauchen in die Dinowelt….

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Berlin in 3 Tagen! Das ist im Grunde der Wahnsinn! Berlin ist eine so wunderbare und vielfältige Stadt, dass so wenig Zeit ein kleines Trauerspiel ist.

Vor unserer Berlinreise im Frühjahr hatten wir uns viele Gedanken darüber gemacht, welche Hotspots wir auf gar keinen Fall auslassen möchten. Da gibt es die Klassiker, wie Fernsehturm und Spreefahrt und eben die Dinge, die nicht sofort offensichtlich sind.

Kurz vor unserer Abreise telefonierte ich mal wieder mit meiner Mama und plauderte mit ihr über unsere Pläne und sie gab mir den Tip doch mal im Naturkundemuseum vorbeizuschauen. Klar hab ich das dann kurz gegoogelt und nach einem kurzen Blick auf die Homepage war klar, dass dies ein festes Ziel unserer Berlintour mit Luca werden würde, denn der Trip war ja vor allem als kleine Zeitreise für unseren 9-jährigen Sohn geplant.

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Man muss einfach wissen, dass Berlin unendlich viele und wahnsinnig schöne Museen zu bieten hat. Alleine unser Besuch im DDR-Museum war ein absolutes Highlight und die Krönung sollte noch folgen.

Die Lage:

Wir haben uns vom Nhow Hotel mit dem Auto per Navi den Weg gesucht und irgendwo in einer Seitenstraße geparkt. Das Naturkundemuseum liegt nicht ganz so zentral und drumherum waren ein paar Baustellen und für uns war im ersten Moment gar nicht offensichtlich das wir bereits vor dem richtigen Gebäude standen.

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Das Gebäude:

Was soll ich sagen? FASZINIEREND! Kennt Ihr diese Gebäude, die schon von außen eine Geschichte erzählen und wenn man hineingeht bekommt man eine Gänsehaut vor lauter Ehrfurcht? Riesige Türen, wahnsinnig hohe Decken, ein antiker Geruch….auf einmal fühlt man sich ganz klein.

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Das Museum:

Ich war schon so oft in Berlin, aber noch nie im Naturkundemuseum. Es fällt mir schwer zu beschreiben wie sehr mich der Besuch umgehauen hat. Beim Eintritt in die große Dinosaurier-Halle hab ich mich gefühlt wie bei Jurassic-Park. Man kommt aus den „Aaaahhhs und Ooooohs“ gar nicht mehr raus. Schon der große Raum ist einfach wunderschön und dann die Ausstellung der Skelette….mit so viel Sorgfalt ausgegraben und wunderbar in Szene gesetzt. An den Seiten kann man sich hinsetzen und einfach diese seltsam, ruhige, aber auch großartige Stimmung genießen. Dann gibt es so kleine Geräte, die aussehen wie Kameras oder Fernrohre (irgendwas dazwischen) und damit kann man die Skelette in eine 3D Welt eintauchen, wie in einem kleinen Comic….das hat natürlich magische Anziehungskraft für Kinder.

Ich konnte mich von dieser Halle kaum losreißen, aber das Museum hat noch so viel mehr zu bieten…..Wir sind mit einem Rundgang durch dieses wunderbare Gebäude gestartet und sind aus dem Staunen wirklich nicht mehr herausgekommen.

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Kino?

Im Saal „Kosmos und Sonnensystem“ kann man sich auf einem kreisförmigen Sofa niederlassen und den Kopf ablegen. In einer Art Kino kommt eine Leinwand von oben heruntergefahren und es erfolgt ein spannender Vortrag  zur Entstehung unseres Universums. Wenn man sich vorstellt wie alt dieses Gebäude ist und mit welcher Technik man im Inneren überrascht wird….ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet.

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Spannung!

OH MEIN GOTT! Eines meiner persönlichen Highlights war die Forschungssammlung…einfach unfassbar. Hier werden Fische, Spinnen, Krebse, Amphibien in Alkohol ausgestellt. Diesen Raum gibt es erst seit 2010 und er ist gefüllt mit 276.000 Gläsern, die URALT sind. Bei solchen Schätzen ist es klar, dass die Anforderungen an diesen Raum der modernsten Technik für Brandschutz und Konservierungen entsprechen müssen.

Mein Mann musste zwischendurch unseren Sohn suchen und so war ich zwischenzeitlich ganz alleine mit dieser Forschungssammlung und das war leicht gruselig. Der Raum ist groß, dunkel, leicht gekühlt und sieht aus als wäre er mit Hunderten, beleuchteten Aquarien ausgestattet….nur das hier keine bunten Fische rumschwimmen, sondern konservierte Lebewesen, denen ich im Alltag nicht zwingend begegnen wollen würde.

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Mein Fazit:

Unser Rundgang hat ca. 3 Stunden gedauert. Das war übrigens am Ostersonntag und das Museum war keinesfalls überfüllt. Der Eintrittspreis ist….EIN WITZ! Also mal ganz ehrlich….5 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder und dann gibt es auch noch günstige Familientickets? Im Grunde ist das fast beschämend und ich hätte dafür auch mindestens das Doppelte gezahlt. Aber irgendwie spiegelt dieser Eintrittspreis auch den Charakter des Museums wieder. Es kommt nicht mit viel „TamTam“ daher, sondern mit gelungenem Understatement und dem Versuch jedem Geldbeutel einen Einblick in die Vergangenheit und Forschung zu bieten.

Dieses Museum bietet eine Vielzahl an Führungen, Vorträgen und Programmen. Würden wir in Berlin leben, würden wir auf jeden Fall das Sommerferienprogramm für Kinder nutzen. Wirklich toll, was da auf die Beine gestellt wird.

Ich habe schon viele Museen in meinem Leben besucht! Das Naturkundemuseum ist für mich das bisher Schönste! In jedem Winkel steckt ganz viel Liebe, viel aufgewendete Zeit, faszinierende Geschichte……einfach unglaublich, wunderschön und großartig. All die Menschen, die dafür sorgen, dass wir solch eine, visuelle, Zeitreise erleben dürfen, haben mein größte Hochachtung.

Ich bin erwachsen und komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus…natürlich war dieser Besuch auf für Luca ein absolutes Highlight und es war schwer ihn aus dem Museum wieder hinauszubefördern. Ein T-Shirt für 12 Euro aus dem Museumsshop musste als Erinnerung einfach mit.

Kurz nach unserer Abreise hatte ich mit dem Museum per Mail Kontakt um mich zu vergewissern ob ich mein Fotomaterial für einen Blogartikel verwenden darf. Genau wie beim DDR Museum erhielt ich auch hier eine überaus freundliche Mail zurück. Den Berlinern wird ja immer eine gewisse „Kaltschnäuzigkeit“ nachgesagt und das können wir – zum Glück – überhaupt nicht bestätigen.

Wir bedanken uns für eine wunderbare Reise in die Vergangenheit und freuen uns schon auf den nächsten Besuch!

Und Kinder! Hört auf Eure Eltern! Ohne meine Mama wären wir nicht im Naturkundemuseum gelandet.

Eure Schnimpeline

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